Personalia

Prof. Tobias Herold übernimmt Chefarztposition in der München Klink Bogenhausen

04.04.2025 - Zum 1. April hat Prof. Tobias Herold (46) die chefärztliche Leitung der Klinik für Hämatologie und Onkologie an der München Klinik Bogenhausen übernommen.

Als erfahrener Facharzt mit Schwerpunkt auf Leukämien und Lymphomen bringt er umfassende Expertise in der klinischen Arbeit und innovativen Genomforschung mit. Besonders wichtig ist ihm eine enge Zusammenarbeit im Team und mit den zahlreichen Fachabteilungen des zertifizierten Onkologischen Zentrums. „Die München Klinik Bogenhausen bietet als Maximalversorger hervorragende Voraussetzungen, um moderne Krebsmedizin auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln", so Prof. Herold.

Dr. Götz Brodermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der München Klinik: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Prof. Tobias Herold einen visionären Kopf mit großartiger fachlicher Expertise gewinnen konnten, der den hohen Standard unserer Hämatoonkologie in Bogenhausen weiterentwickeln und in die Zukunft führen wird.“

Interdisziplinäre Zusammenarbeit für bestmögliche Patientenversorgung

Die traditionsreiche Hämatoonkologie ist Mitte 2024 von Schwabing nach Bogenhausen umgezogen und zählt zu den größten Zentren dieser Art in Deutschland. Besonders beeindruckt zeigt sich Prof. Herold von der neuen Knochenmark-Transplantationsstation (KMT), die ab Juni im Erweiterungsbau in Betrieb geht. „Diese Station ist das Flaggschiff unserer Abteilung und gehört mit ihrer hochspezialisierten Ausstattung zu den modernsten in Bayern", betont er.

Ein wichtiger Meilenstein ist für ihn die Zertifizierung seiner Abteilung als Teil des Onkologischen Zentrums. Dort arbeiten hochqualifizierte Spezialist*innen aus der Viszeral-, Neuro- und Uro-Onkologie sowie des Lungentumorzentrums eng zusammen, um Krebspatient*innen eine optimale Behandlung zu ermöglichen. Auch die Vernetzung mit der Hämatoonkologie an den Münchner Südstandorten Harlaching und Neuperlach soll intensiviert werden. Ebenso legt Prof. Herold großen Wert auf den regelmäßigen Austausch und eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleg*innen. „Der direkte Kontakt ist essenziell, um eine nahtlose Patientenversorgung zu gewährleisten. Mir ist es wichtig, dass wir für unsere zuweisenden Kolleg*innen jederzeit erreichbar sind“, betont er.

Fortschritt und Menschlichkeit in der Krebsmedizin

Prof. Herold verbindet technologische Innovation mit einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse der Patient*innen. „Die Krebsmedizin hat sich rasant weiterentwickelt. Genomanalysen und moderne Immuntherapien ermöglichen heute vielfach eine personalisierte Behandlung, teilweise ohne klassische Chemotherapie", erklärt er. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Präzisionsonkologie, die er lieber als "personalisierte Onkologie" bezeichnet: „Der Mensch muss trotz aller technischen Fortschritte im Mittelpunkt bleiben."

Ein Beispiel ist die CAR-T-Zelltherapie, bei der patienteneigene Immunzellen genetisch so modifiziert werden, dass sie gezielt Krebszellen angreifen. „Diese Technologie klingt wie Science-Fiction, ist aber bereits medizinische Realität und hat das Potenzial, das Leben vieler Betroffener nachhaltig zu verbessern", so Prof. Herold. „Man könnte fast sagen, wir verwandeln die körpereigenen Immunzellen in 'Nanokampfroboter', die hochpräzise gegen Krebszellen vorgehen. Ein faszinierender Fortschritt, der die Krebstherapie revolutioniert.“

„Die Medizin entwickelt sich rasant", ergänzt er. „Wir müssen Prozesse und Strukturen stetig anpassen, um das bestmögliche Ergebnis für unsere Patient*innen zu erzielen. Das geht nur im Team – gemeinsam mit hochqualifizierten Kolleg*innen aus verschiedensten Fachbereichen."

Über die individuelle Therapie eines jeden einzelnen Patienten wird in der MüK in interdisziplinären Tumorboards gemeinsam beraten.

Wissenschaftlicher Werdegang und persönliches Engagement

Vor seinem Wechsel an die München Klinik war Prof. Herold fast 20 Jahre am Universitätsklinikum der LMU München tätig, zuletzt als Oberarzt der hämatoonkologischen Privatstation und Leiter des Bereichs Morphologie am Labor für Leukämiediagnostik. Er besitzt den Facharzttitel für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie sowie Zusatzqualifikationen in Intensiv- und Palliativmedizin. Neben seiner medizinischen Tätigkeit engagiert er sich leidenschaftlich in der Lehre und Forschung. „Die Nachwuchsförderung ist mir ein großes Anliegen – der medizinische Fortschritt lebt vom Wissenstransfer."

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