
Humangenetik und molekulare Diagnostik
Clinisys GLIMS Genetics kombiniert die Stärken eines klassischen Laborinformationssystems mit speziellen Funktionen für das gesamte Spektrum der Genetik.

Clinisys GLIMS Genetics kombiniert die Stärken eines klassischen Laborinformationssystems mit speziellen Funktionen für das gesamte Spektrum der Genetik.

In einem hochaufgelösten Atlas zeigen Forschende aus Basel und Zürich auf, wie sich die menschliche Netzhaut entwickelt. Dazu verwendeten sie unter anderem eine neue Technik, mit der sie über 50 Proteine gleichzeitig sichtbar machen können. Der Atlas hilft Wissenschaftler*innen, Krankheiten besser zu erforschen.

Für Patientinnen mit fortgeschrittenem HER2-low-Brustkrebs sieht das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) teils einen beträchtlichen, teils einen erheblichen Zusatznutzen.

Konstanzer Forschende klären die Funktion eines bisher unerforschten Proteins auf: In drei charakteristischen Schritten verknüpft „C12orf29“ die Enden von RNA-Strängen miteinander.

Eine internationale Studie weist den Mechanismus als einen wichtigen Ansatzpunkt für die Therapie einer Vielzahl von Erkrankungen aus.

Max-Planck- und Harvard-Forschungsteams entwickeln DeMAG, eine neue Methode, um Mutationen in krankheitsrelevanten Genen zu interpretieren und klinische Entscheidungsfindung zu unterstützen. DeMAG ist als Open-Source-Webserver veröffentlicht ist.

Vier Studenten des Masterstudiengangs Wirtschaftspsychologie der Hochschule Fresenius München widmeten sich im Rahmen einer Case Study der Frage, ob Nudging Darmkrebs verhindern könne?

Das Risiko, aufgrund von neu auftretenden Herzerkrankungen vertragsärztlich behandelt werden zu müssen, nimmt in Deutschland mehrheitlich ab. Insbesondere bei den häufigen Erkrankungsgruppen Koronare Herzkrankheit (KHK) und Herzinsuffizienz zeigte sich in den Jahren 2013 bis 2021 eine deutliche Abnahme der Inzidenz.

Es war eine kreative Idee, die noch heute in die Zukunft weist: Vor zehn Jahren wendete das DKMS Life Science Lab erstmalig eine besonders leistungsstarke Technologie aus der Forschung auf die Typisierung potenzieller Stammzellspender*innen an.

Rund 200 Patientinnen und Patienten werden jährlich in der Klinik für Pneumologie des Caritas-Klinikums Saarbrücken mit einem Bronchialkarzinom diagnostiziert.

Das prä- und postoperative Eisenmangelmanagement, im Rahmen von Patient Blood Management (PBM), kann die Behandlungsergebnisse [1-4] verbessern sowie deutliche Kosteneinsparungen für das Gesundheitssystem [5-7] erzielen.

Ein Forschungsteam hat einen elektronischen Biosensor entwickelt, der mit Hilfe von DNA-Aptameren und ohne weiteren Reagenszusatz Biomarker für Krankheiten in Vollblut nachweisen kann.

Bonner Forschende decken den Beitrag von Proteinabbau-Prozessen zur Cisplatin-Resistenz bei Keimzelltumoren auf.

„Gesundheit für alle" lautet das Thema des Weltgesundheitstages am 7. April 2023, an dem die WHO unter dem Motto „75 years of improving public health“ auch ihren 75. Geburtstag begeht. Die Deutsche Leberstiftung nimmt den Weltgesundheitstag und das WHO-Jubiläum zum Anlass, auf den Anstieg von Lebererkrankungen in der gesamten Bevölkerung und die Wichtigkeit frühzeitiger Diagnostik sowie gesunder Ernährung und Bewegung hinzuweisen.

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) stellte die Jahresbilanz 2022 vor.

Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat Stammzellen angeregt, die Entstehung des menschlichen Herzens nachzubilden. Das Ergebnis ist ein Organoid, eine Art Miniatur-Herz. Damit lassen sich die früheste Phase der Entstehung unseres Herzens studieren und Erkrankungen erforschen.

In der Akutversorgung stellen hohe Patientenzahlen eine große Herausforderung dar, Zeit ist hier ein ganz entscheidender Faktor.

Die Analysen-, Bio- und Labortechnik setzt ihren Erfolgskurs auch 2022 fort. Nach Angaben des deutschen Industrieverbandes Spectaris erwirtschaftete die Branche im Jahr 2022 erstmals einen Umsatz von über elf Milliarden Euro (exakt: 11,68 Milliarden Euro).

Der Mensch besitzt mehr als 30 Billionen Zellen. Forschungsansätze zur Aufklärung von menschlichen Krankheiten oder Entwicklungsprozessen basierend auf der Analyse von einzelnen Zellen waren aufgrund der unzählbaren Menge von Zellen im Organismus bis vor Kurzem eine futuristische Vision.

Dr. Ann-Kristin Reinhold erhält für ihre Forschungsarbeit zur „DNA-Methylierung im komplexen regionalen Schmerzsyndrom CRPS als neuer Ansatz für personalisierte Medizin“ auf den Wissenschaftlichen Arbeitstagen (WAT) der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) das prestigeträchtige DGAI-Forschungsstipendium der Fresenius-Stiftung.

Auf dem Diagnostik Campus am 11. und 12. Mai 2023 steht die Zukunftsfähigkeit von klinischen Laboren im Mittelpunkt.

Mit intelligenten Laborinformationssystemen gewinnbringend in die Zukunft investieren.

Die SRH Hochschule für Gesundheit und Universität des Saarlandes erforscht den Einfluss des Süßstoffs Aspartam auf den Fettstoffwechsel.

Infektions- und Immunitätsstatus der Bevölkerung gelten als Schlüsselparameter für den Umgang mit Pandemien. Dafür ist der Nachweis von Antigenen und Antikörpern von großer Bedeutung. Die derzeit dafür verwendeten Geräte – so genannte Point-of-Care (POC) Geräte – sind eine Option für ein schnelles Screening. Allerdings muss ihre Empfindlichkeit weiter verbessert werden.

Die Konzentration bestimmter, ungesättigter Fettsäuren steht mit dem Risiko für Typ-2-Diabetes in Verbindung. Das zeigt eine Arbeit des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) e.V.

Eine grundlegende Reform der Gebührenordnung für Ärzte (GÖA) und des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) fordert der Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL).

Eine Würzburger Arbeitsgruppe rund um Studienleiter Bernhard Nieswandt entschlüsselt einen von Blutplättchen vermittelten Regulationsmechanismus der Fibrinbildung bei der Blutgerinnung und leitet daraus neue Therapieansätze ab.

Seit dem Onlinegang im Jahr 2016 hat die KI „Heidelberg Brain Tumor Classifier“ molekulare Daten von mehr als 100.000 Hirntumoren analysiert.

Das Humane Immundefizienz-Virus HIV-1 kann verschiedene Gewebe des Menschen infizieren. Sobald das Virus in die Zellen eingedrungen ist, integriert es sein Genom in das zelluläre Genom, was zu einer anhaltenden Infektion führt.

Individualisierte Therapieentscheidungen gewinnen bei der Parkinson-Behandlung an Bedeutung.

Resistenzen gegen HER2-gerichtete Therapien sind häufig ein Problem zur Behandlung von Patientinnen mit HER2-positivem (HER2+) Brustkrebs. Daher ist die Identifizierung neuer Therapien für diese Patientengruppe wichtig.

Die Zukunft der Parkinson-Behandlung liegt in zielgerichteten Therapien, die an der Ursache ansetzen. Dabei wächst der Stellenwert von Genetik und Biomarkern in der Parkinson-Forschung.

Das Enzym TBK1 ist ein wichtiger Baustein des angeborenen Immunsystems, der vor allem bei der Abwehr von Viren eine Rolle spielt. Ist die Aktivität von TBK1 durch Mutationen gestört, zeigen Patienten eine gesteigerte Anfälligkeit gegenüber Virusinfektionen. Wird TBK1 hingegen gar nicht exprimiert, zeigt sich dieser klinische Effekt nicht.

Der menschliche Stoffwechsel ist ein kompliziertes, fein abgestimmtes Netzwerk. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat nun mit einer neuen Methode herausgefunden, dass die Regulation des Stoffwechsels komplexer ist als vermutet.

Erstmals wurden regionale Unterschiede in Sensibilisierungsprofilen bei Kindern festgestellt.