
Die nächste Generation von RNA-Chips
Einem internationalen Forschungsteam unter der Leitung der Universität Wien ist es gelungen, eine neue Version von RNA-Bausteinen mit höherer chemischer Reaktivität und Lichtempfindlichkeit zu entwickeln.

Einem internationalen Forschungsteam unter der Leitung der Universität Wien ist es gelungen, eine neue Version von RNA-Bausteinen mit höherer chemischer Reaktivität und Lichtempfindlichkeit zu entwickeln.

Eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung und des Französischen Instituts für demografische Studien erlaubt erstmals für Europa eine detaillierte räumliche Betrachtung der Übersterblichkeit im Zeitverlauf.

Forschende des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland entwickeln ein innovatives Modell für Wirkstofftests gegen Infektionen an Haarfollikeln.

Eine neue Studie identifiziert die anhaltende Aktivierung des angeborenen Immunsystems im Gehirn von COVID-19-Genesenen.

Bedeutender Fortschritt in der personalisierten Medizin: Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) kombinieren umfassende klinische Daten in einer einfach zu bedienenden Plattform.

Ob man schwer an COVID-19 erkrankt oder nicht, hängt unter anderem auch von genetischen Faktoren ab.

ETH-Forschende haben Proteine an der Oberfläche von Darmkrebs- und Leberzellen identifiziert, die sich aneinanderheften und für das Wachstum von Metastasen wichtig sind.

Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI und des Massachusetts Institute of Technology MIT nutzen künstliche Intelligenz, um die Einordnung von Brustkrebs zu verbessern.

Large Language Models bestehen medizinische Examen mit Bravour. Sie für Diagnosen heranzuziehen, wäre derzeit aber grob fahrlässig: Medizin-Chatbots treffen vorschnelle Diagnosen, halten sich nicht an Richtlinien und würden das Leben von Patientinnen und Patienten gefährden.

Die Mehrzahl der Seltenen Erkrankungen ist genetisch verursacht.

Die Pathologie der Diagnostik Ernst von Bergmann GmbH setzt bei der Diagnosestellung auf Künstliche Intelligenz und hat die KI-gestützte Plattform von Ibex Medical Analytics („Ibex“) in die Auswertung von Gewebeproben integriert.

Forscher wollen neuen Mechanismus bei aggressiven Krebsarten anwenden.

Ein klarer Schwellenwert des zellulären Botenstoffs CXCL13 erlaubt die Diagnose der Neuroborreliose zu verbessern.

Der internationale „World Brain Day“ am 22. Juli 2024 stellt die Prävention von neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Demenz, Schlaganfall oder Migräne in den Vordergrund.

Forschende beleuchten die Wechselwirkungen von Radionukliden mit Nierenzellen.

Wie eine Tumorerkrankung erkannt wird und verläuft, und wie erfolgreich eine Behandlung ist, können Krebsmediziner etwa mit Biopsien oder bildgebenden Verfahren verfolgen.

Das Multiple Myelom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen der Immunzellen des Knochenmarks. Um schneller und zielgerichteter eingreifen zu können, haben Berliner Forschende mit weiteren Partnern die Erkrankung umfassend molekular untersucht.

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) und die Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM e.V.) äußern tiefe Besorgnis über die geplante Laborreform, die zum 1. Januar 2025 in Kraft treten soll.

Forschende der Universität Heidelberg, des HITS, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Galway, Irland, haben erstmals die gesundheitliche Entwicklung von Säuglingen für deren gesamten Stoffwechsel simuliert.

Ein Team um Nikolaus Rajewsky vom Max Delbrück Center hat eine frei zugängliche Plattform entwickelt, die Gewebeproben von Patienten mit subzellulärer Präzision auswertet.

Nachtschattengewächse besitzen eine große Palette an Wirkstoffen, die medizinisch interessant sind. Aus einer Gruppe davon, den Withanoliden, haben Forschende am CeMM nun eine künstliche Variante identifiziert, die hochspezifisch gegen Leukämiezellen wirkt.

Forschende des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung plädieren dafür, zusätzlich zur Gewichtsreduktion die Normalisierung der Blutzuckerwerte mit in die Leitlinien aufzunehmen.

Venenthrombosen sind ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Bei etwa der Hälfte der Patienten löst sich das Blutgerinnsel von der Venenwand und gelangt in die Lunge, wo es eine Lungenembolie auslösen kann.

Die intensive Belastung durch Feinstaub, andere Luftschadstoffe und Chemikalien, welcher tausende Helfer nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 im Rahmen von Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten ausgesetzt waren, führten zu einem erhöhten Demenzrisiko.

Deutschland ist weltweit führend in der invasiven Diagnostik von kardiologischen Erkrankungen – allerdings ohne eine messbare Verbesserung der Herzgesundheit. Nun soll eine weitere (nicht-invasive) Untersuchung ambulante Kassenleistung werden.

Die EU erhöht die Cybersicherheit mit der NIS-2 Richtlinie. Die neuen Anforderungen betreffen medizinische Einrichtungen wie Krankenhäuser und medizinische Labore.

Höhere Werte des Süßstoffs Xylit im Blut sind mit einem deutlich erhöhten Risiko für schwere Herzerkrankungen und Schlaganfälle verbunden.

Der Einfluss von COVID-19-Infektion auf die Mikrostruktur des Gehirns konnte jetzt mittels Bildgebung nachgewiesen werden. Die Veränderungen in zerebralen Netzwerken korrelieren mit Schwere der Infektion und Symptomen.

Als weltweit erste Einrichtung stellt die DKMS Stem Cell Bank kryokonservierte periphere Blutstammzellen für allogene Transplantationen zur Verfügung.

EU-Wahl 2024: "Wir müssen aufpassen, dass Medizin und Wissenschaft nicht politisiert oder instrumentalisiert werden." sagt Prof. Harald Renz.

EMP-Forschende konnten mit Hilfe eines Labormodells feststellen, dass bestimmte Nanopartikel die Ausschüttung von Botenstoffen in der Plazenta stören und so die Ausbildung von Blutgefäßen beeinträchtigen.

Tierversuche sind seit langem ein fester Bestandteil in der medizinischen und pharmazeutischen Forschung, doch alternative Methoden gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Die Fanconi-Anämie (FA) ist eine seltene erbliche Krebsprädispositionserkrankung, die sich durch Knochenmarkversagen sowie endokrine und körperliche Anomalien kennzeichnet. Ein klinisches Hauptmerkmal bei Betroffenen ist ein hohes Krebsrisiko.

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) begrüßt die beschlossene Verlängerung der Übergangsphase für die Umsetzung der IVDR durch den europäischen Gesetzgeber.

Mehr als 86 Prozent der Deutschen wären damit einverstanden, wenn Gesundheitsdaten künftig auch ohne Einwilligung der Betroffenen für öffentlich geförderte medizinische Forschung verwendet werden. Voraussetzung wäre jedoch, dass Datennutzung und Datenzugang gesetzlich geregelt und ausreichend kontrolliert würden. Das ergab eine bevölkerungsrepräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der TMF e.V.