
Medizinische Hilfe für ukrainische Kriegsverletzte
Unfallchirurgen bieten mit dem TraumaNetzwerk DGU professionelle Strukturen bei der Versorgung Kriegsverletzter.

Unfallchirurgen bieten mit dem TraumaNetzwerk DGU professionelle Strukturen bei der Versorgung Kriegsverletzter.

Die Nuklearmedizin verwendet Technetium-99m unter anderem zur Tumordiagnostik. Mit weltweit über 30 Millionen Anwendungen pro Jahr ist es das am häufigsten eingesetzte Radioisotop. Der Ausgangsstoff, Molybdän-99, wird vor allem in Forschungsreaktoren hergestellt.

Wenn das Herz zu langsam schlägt oder aussetzt, kann ein Herzschrittmacher dafür sorgen, dass durch elektrische Impulse die Herztätigkeit wieder normalisiert wird.

Anhaltende Lähmungen und Koordinationsstörungen gehören zu den häufigsten Folgeerscheinungen eines Schlaganfalls. Wissenschaftler des MPI CBS, der Universitätsmedizin Halle und der Charité-Universitätsmedizin Berlin haben nun herausgefunden, dass eine Stimulation des Gehirns mit Gleichstrom, der über auf dem Kopf angebrachten Elektroden angelegt wird, deutliche Effekte auf beeinträchtigte Bewegungen hat.

Die neuen Infocus Serviceverträge unterstützen Kunden von Olympus, die Herausforderungen des Klinikalltags durch optimale Nutzung des Geräteparks und der verfügbaren Budgets besser zu bewältigen.

Seit Beginn der Covid-Pandemie im Jahr 2020 wurden viele Versorgungsstrukturen für Menschen mit Parkinson digital angepasst. Um insbesondere die ambulante Versorgung aufrechtzuerhalten, haben Kliniken und Praxen innovative Ansätze verfolgt und neue Wege beschritten. „Der hohe Innovationsdruck zur Entwicklung neuer Versorgungsmethoden bleibt bestehen und könnte in Zukunft deutliche Vorteile bringen.

Wissenschaftler des UKE untersuchen in zwei Forschungsprojekten die Herstellung von Medikamenten und Implantaten mit einem 3D-Drucker und deren Einbindung in den Klinikalltag.

Studie der UW/H zeigt Ursachen und Auswirkungen von Emotionen zwischen Chirurginnen und Chirurgen im Operationssaal.

Immer noch zählt Darmkrebs zu den häufigsten Krebsarten und ist nach Lungenkrebs sogar die zweithäufigste Todesursache. Um die Zahl der Krebserkrankungen zu reduzieren, raten Fachleute dringend zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen durch eine Darmspiegelung. Sie gilt als Goldstandard für den Nachweis von Darmkrebs.

Die Strahlentherapie ist einer der Eckpfeiler der Krebsbehandlung. Einige Tumorarten sprechen jedoch wenig bis kaum auf eine Bestrahlung an. Gelänge es, Tumorzellen empfindlicher zu machen, wäre die Behandlung wirksamer und sanfter. Empa-Forschenden ist es nun gelungen, Metalloxid-Nanopartikel als „Radiosensitizer“ einzusetzen – und diese auch gleich im industriellen Maßstab herzustellen.

Mit Hirnimplantaten Gedächtnis und Konzentration verbessern oder Smartphones und Computer steuern – solche Visionen ambitionierter Neurotechnologie-Unternehmen klingen nach Zukunftsmusik.

Eine Studie untersucht, ob Intervallfasten eine Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt verhindern kann. Die Deutsche Herzstiftung fördert die Untersuchung am Universitätsklinikum Halle/Saale.

Bei Erkrankungen der Motoneuronen des Nervensystems wie zum Beispiel bei Amyotropher Lateralsklerose (ALS) können keine Befehle mehr an die Muskeln geleitet werden. Dies führt nach und nach zu Lähmungen. Der Physiker Dr. Thomas Herrmannsdörfer vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und der Mediziner Prof. Richard Funk von der TU Dresden hatten die Idee, mit Magnetfeldern gezielt die Motoneuronen zu neuem Leben zu erwecken. Erste Forschungsergebnisse aus dem Labor geben ihnen recht und ermutigen sie, ihr Projekt weiter zu verfolgen und eine Prototyp-Therapieanlage zu planen.

Fluoreszenzbildgebung mit kurzwelligem Infrarotlicht hat das Potenzial, die Präzision und Sicherheit in der Krebschirurgie deutlich zu erhöhen. Bislang gibt es hierfür jedoch nur sehr wenige klinisch einsetzbare Farbstoffe. Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Wissenschaftlern am National Cancer Institute (Bethesda, Maryland, USA) und am Helmholtz Zentrum München hat nun zwei neue Fluoreszenzfarbstoffe für den Kurzwelleninfrarot-Bereich und ein zugehöriges Bildgebungssystem entwickelt.

In diesem Jahr steht der Welttag des Hörens am 3. März unter dem Motto „Wir gehören zu dir!“ In den Fokus rücken dabei unter anderem diejenigen, die Menschen zu mehr Hörgesundheit verhelfen. Das sind neben HNO-Ärztinnen und -Ärzten etwa auch Hörakustikerinnen und Hörakustiker. Aber auch Radiologinnen und Radiologen tragen mit ihren bildgebenden Verfahren zur gesundheitlichen Versorgung und einer guten Diagnostik und Therapie bei Menschen mit Ohrenleiden bei.

Der XXL Polymerclip mit integrierter Softverzahnung der Firma Grena ist die neueste Innovation im Bereich der Polymerclips.

Royal Philips hat das Spektrum der Anwendungen für den Point-of-Care-Ultraschall mit Lumify erweitert. Im PW-Doppler-Modus ermöglicht das neueste Release jederzeit und überall hämodynamische Messungen. Für die Pränataldiagnostik stehen Tools zur Messung von Scheitel-Steiß-Länge und Fruchtsackdurchmesser als wichtigsten Parametern zur Bestimmung des Gestationsalters zur Verfügung. Darüber hinaus ist Philips Lumify das erste tragbare Ultraschallsystem mit einer von der FDA zugelassenen KI-Software für die bettseitige B-Linien-Diagnostik der Lunge.

Ein interdisziplinäres Forschendenteam der TU Bergakademie Freiberg hat aus einem bio-basierten Werkstoff ein neuartiges Sensormaterial entwickelt, welches eine enzymfreie Messung der Glukosekonzentration im Blut ermöglichen könnte.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die weitaus häufigste Todesursache weltweit. Daher baut Siemens Healthineers sein Portfolio im Bereich der Kardiologie weiter aus. Die neueste Innovation ist Artis icono biplane, ein Angiografie-System mit in der Größe für kardiologische Interventionen optimierte Detektoren.

Wissenschaftler des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) haben gemeinsam mit Kollegen der Firma Cellbricks einen 3D-Drucker entwickelt, der einen biologischen Wundverschluss herstellen kann.

Mittelohrentzündungen werden häufig durch Cholesteatome ausgelöst, einer chronischen Knocheneiterung. Damit Cholesteatome und andere bakterielle Belastungen besser erkannt und sicher beseitigt werden können, arbeitet das neue Kooperationsprojekt „BetterView“ an einem speziellen Operationsmikroskop.

In der virtuellen Welt für den Arztberuf trainieren: Diese Zukunftsvision ist für Medizinstudierende der Universität Ulm bereits Realität.

Die Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation im Hamburger Albertinen Krankenhaus nimmt als erste Klinik Norddeutschlands den High-Tech-Gangtrainer Lexo in Betrieb.

Einige Medizinprodukte werden bereits individuell für Patienten hergestellt. Bei Unterarmgehstützen ist dies bisher jedoch noch weitestgehend unüblich. Da sie meistens zeitlich begrenzt nach Unfällen oder Operationen eingesetzt werden, handelt es sich üblicherweise um Massenprodukte, die sich zwar kostengünstig herstellen lassen, aber außer einer Längenverstellung keine weitere individuelle Anpassung erlauben.

Leipziger Wissenschaftler entwickelten ein neues Thermofluidik-Verfahren, mit dem es gelungen ist, winzige Flüssigkeitsmengen nach Belieben zu bewegen, indem sie Wasser über einem Metallfilm mit einem Laser ferngesteuert erhitzen.

Der Biochemiker Oliver Bruns will die Bildgebung in der Krebschirurgie mit einer neuartigen Methode revolutionieren. Mit kurzwelligem Infrarotlicht, fluoreszierenden Farbstoffen und modernsten Kameras könnte es zukünftig möglich sein, während einer Operation einzelne Krebszellen an Tumorrändern und in Lymphknoten zu erkennen.

Maschinenbauingenieure und Chirurgen der Universität Magdeburg haben gemeinsam ein Trainingsmodell für Operationen am Brustkorb entwickelt.

Rudi R. aus Reinsdorf in Sachsen ist das jüngste Kind in ganz Deutschland, dem ein System zur Unterstützung beider Herzkammern eingesetzt und das erfolgreich transplantiert wurde.

Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in den Alltag, auch in der Krebsmedizin. Sie soll medizinisches Personal nicht ersetzen, hat aber das Potential, bei Entscheidungen zu unterstützen und Diagnosen und Therapien zu verbessern.

Lungenkrebs ist heilbar – aber nur, wenn er frühzeitig erkannt wird. Die radiologische Früherkennungsuntersuchung mittels Niedrigdosis-Computertomografie bietet die Chance, bei minimaler Strahlenexposition Menschen mit Lungenkrebs frühzeitig zu identifizieren und ihnen den Weg zu einer Behandlung mit guten Heilungsaussichten zu eröffnen.

Royal Philips macht den nächsten Schritt in der Entwicklung seiner Echokardiographiesysteme. Neben einer xMatrix-TTE-Sonde bieten EPIQ CVx/CVxi und Affiniti CVx 9.0 eine noch leistungsstärkere Bildgebungsarchitektur und KI-gestützte Tools für automatisierte Messungen. In Verbindung mit Collaboration Live eröffnet die CVx-Familie Möglichkeiten der telemedizinischen Echtzeit-Kollaboration.

Forschende des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme und des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung entwickeln organische Mikropartikel, die sie durch natürliche Flüssigkeiten und verdünntes Blut auf bisher ungeahnte Weise steuern können.

Als Impfstoff hat RNA bereits Furore gemacht. Damit ist das Potenzial von RNA-basierten Wirkstoffen aber noch lange nicht ausgeschöpft. Denn RNA ermöglicht völlig neue Therapieansätze.

JVCKenwood kündigt funktionelle Erweiterungen und einen neuen Monitor an.

Das Referenzzentrum Mammographie Nord optimiert seinen Befundarbeitsplatz mit dem 12-Megapixel-Monitor RadiForce RX1270 von Eizo.