
Bei unklarem Herzstillstand keine Vorteile durch schnelle Herzkatheter-Untersuchung
Herzkatheter-Untersuchungen sollten bei wiederbelebten Herzstillstand-Patienten mit unklarer Ursache besser nicht direkt nach Eintreffen im Krankenhaus erfolgen.

Herzkatheter-Untersuchungen sollten bei wiederbelebten Herzstillstand-Patienten mit unklarer Ursache besser nicht direkt nach Eintreffen im Krankenhaus erfolgen.

UZH Space Hub und Airbus Defense and Space bringen mit dem nächsten Versorgungsflug zur Internationalen Raumstation ISS ein Experiment ins All, mit dem die industrielle Produktion menschlichen Gewebes in Schwerelosigkeit weiter vorangetrieben werden soll.

Wer so schwer an COVID-19 erkrankt ist, dass ein Lungenversagen auftritt, könnte durch Verabreichung des Krebsmedikaments Ruxolitinib länger überleben – das ergibt sich aus einer Studie, in der sich Ruxolitinib als vielversprechender Kandidat für weitergehende klinische Studien erwiesen hat, wie jetzt ein Team aus Kassel und Marburg in der Fachzeitschrift „Leukemia“ berichtet.

Die Experten am Lungenkrebszentrum des Marienhaus Klinikum Mainz (MKM) sind alarmiert: Seit Beginn der Corona-Epidemie im Frühjahr 2020 hat sich die Anzahl schwerer Lungenkrebsfälle massiv erhöht. Grund sind Versäumnisse bei der individuellen Prävention sowie der frühzeitigen Behandlung.

„Ohne dieses Team wäre olympisches Gold unmöglich gewesen! Ich möchte mich noch einmal für die Hilfe bedanken, die ich hier am Uniklinikum bekommen habe“, sagt Tom Liebscher, einziger sächsischer Goldmedaillengewinner der diesjährigen Olympischen Spiele bei seiner heutigen Stippvisite im Bereich Sportmedizin und Rehabilitation.

Große Ehre erneut für die Asklepios Kliniken in der Region Harz: Die Asklepios Harzkliniken gewinnen gleich zweimal den Asklepios Award 2021.

Die Röntgenstrukturanalyse an BESSY II ermöglicht die systematische Prüfung von vielen tausend Molekülen, die die Reproduktion und Virulenz von SARS-CoV2-Viren hemmen könnten. Nun hat ein Team am HZB mit Partnern aus Österreich und der Tschechischen Republik das Projekt NECESSITY aufgesetzt, um im Hochdurchsatzverfahren mehr als 8000 Verbindungen zu untersuchen und Wirkstoffe gegen COVID-19 zu entwickeln.

Bei einer Herzinsuffizienz ist das Herz nicht in der Lage, genügend Blut durch den Körper zu pumpen und die Organe mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Weltweit sind rund 200 Millionen Menschen betroffen. Allein in Deutschland ist die Herzinsuffizienz mit fast 500.000 Einweisungen im Jahr der häufigste Grund für eine stationäre Behandlung.

Im Buchhandel ist das neue Buch von Prof. Dr. Dr. Gunther Hofmann in den Fachkategorien „Maschinenbau“, „Medizin“ oder „Technik“ eingeordnet, und jede der Zuordnungen ist berechtigt.

Reiten und Zweikampf sind zwei beliebte Freizeitsportarten, bei denen Wirbelsäulenverletzungen nicht auszuschließen sind. Die Entstehungsmechanismen dieser Verletzungen sind in den beiden Sportarten völlig verschieden.

KI-Systeme können die Gesundheitsversorgung verbessern, Heilungschancen für Patienten erhöhen und Ärzte bei ihren Diagnosen unterstützen. Die Crux: Künstliche Intelligenz verbraucht enorm viel Strom.

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz entdecken bisher unbekannten Mechanismus zur Regulation der Blutgefäßfunktion: Die Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Philip Wenzel, Stellvertretender Direktor der Kardiologie I im Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, hat herausgefunden, dass das Protein TBCE (Tubulin-folding cofactor E) einen wesentlichen Faktor für die Funktion der Blutgefäßinnenhaut (Endothel) darstellt.

Forscher aus Hannover identifizieren mit Mikro-RNAs Biomarker für kardiovaskuläre Belastung von COVID-19-Betroffenen.

Die Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) bietet ihren Mitgliedern über die Messenger-App Siilo ab sofort ein digitales Netzwerk zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung an.

Inhalationsanästhetika werden im klinischen Alltag meist anhand von Konzentrationen in der Beatmungsluft dosiert. Der individuelle Bedarf kann aber anhand des Elektroenzephalogramms ermittelt werden.

Jeder vierte Erwachsene über 40 und jedes dritte übergewichtige Kind in Deutschland haben eine Fettleber. In den meisten Fällen handelt es sich um die nichtalkoholische Fettlebererkrankung NAFLD, die hauptsächlich durch Übergewicht, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel verursacht wird und unbehandelt zu Leberentzündungen, Leberzirrhose oder Krebs führen kann.

Ein Kind zeugen, Vater werden: Nicht immer geht der Kinderwunsch des Mannes in Erfüllung. Diagnostik und Therapie der männlichen Unfruchtbarkeit stellen eine große Herausforderung für andrologisch ausgebildete Urologen dar.

Alljährlich publiziert die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG) in ihrer Leistungsstatistik die neuesten herzchirurgischen Daten, Zahlen und Fakten zur herzchirurgischen Patientenversorgung in Deutschland. Trotz der erschwerten Bedingungen im Kontext der SARS-CoV-2-Pandemie, konnte die herzchirurgische Fachgesellschaft auch für das herausfordernde Jahr 2020 die Leistungszahlen als wegweisendes Instrument der Dokumentation und Qualitätssicherung erheben.

Viele Menschen sind aufgrund der Corona-Pandemie recht zögerlich, öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn zu nutzen. Doch wie hoch ist das Ansteckungsrisiko, wenn eine infizierte Person mit im Waggon sitzt? Und wie kann man sich am besten schützen?

Am Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck und der Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE werden winzig kleine, schwimmende Roboter entwickelt, die sich in Zukunft wie U-Boote durch den Körper steuern lassen sollen.

Wissenschaftsteam weist Existenz von Lipofibroblasten in menschlicher Lunge erstmals eindeutig mit Elektronenmikroskop nach.

Das Projekt „HerzCheck“ ermöglicht die Früherkennung der Herzinsuffizienz mithilfe mobiler MRT auch in ländlichen Regionen. Es wurde jetzt mit Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher gestartet.

Im Radiologischen Zentrum in Höchstadt an der Aisch spürte man den aktuellen MTRA-Mangel besonders stark. Doch mit WeScan, einem neuen Remote Scanning Service von Siemens Healthineers konnte die Praxis das Problem der Personalengpässe beseitigen und die Untersuchungszeiten für die MRT-Diagnostik dauerhaft ausweiten. In Zukunft soll mit Hilfe von WeScan auch das Untersuchungsportfolio ergänzt und die Einarbeitung neuer Teammitglieder erleichtert werden.

Das Computermodell, federführend entwickelt von Forschenden der TU Graz, simuliert die zyklischen Veränderungen des Membranpotenzials einer Krebszelle am Beispiel des menschlichen Lungenadenokarzinoms und eröffnet völlig neue Wege in der Krebsforschung.

In lauter Umgebung ist es mit einem Hörgerät oder Hörimplantat schwer, ein Gegenüber zu verstehen, weil derzeitige Audioprozessoren noch Schwierigkeiten haben, sich präzise genug auf bestimmte Schallquellen zu fokussieren. Dass Künstliche Intelligenz dieses Problem lösen könnte, zeigen Forschende des Hörforschungslabors der Universität Bern und des Inselspitals nun in einer Machbarkeitsstudie.

Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat in Kooperation mit der Universität zu Lübeck, der Universität Bremen, der Ruhr-Universität Bochum, der MSH Medical School Hamburg und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Dortmund durch eine Studie untersucht, wie gestresst Rettungskräfte sind.

Synchrotrons wurden ursprünglich von Physikern gebaut, um Teilchen zu erforschen. Heute werden sie auch gegen COVID-19 eingesetzt. Die Projekte sind so vielfältig wie die Nutzerschaft: Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen wie BioNTech.

Alle Daten aus 45 Asklepios-Kliniken für 2020 ausgewertet - Wertvolle Erkenntnisse für die Behandlung künftiger Covid-Patienten - Alter und bestimmte Laborwerte sind Risikofaktoren für schwere und tödliche Krankheitsverläufe

Bei der Behandlung verschiedener Krebsarten, so auch im Kopf-Hals-Bereich, ist heute die Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren zusätzlich zu Bestrahlung und Chemotherapie üblich – doch ist Letztere immer nötig?

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, fordert in einem 5-Punkte-Papier zu „Lehren aus der Corona-Pandemie“ eine bessere Vorbereitung auf künftige Krisen nationaler Tragweite.

Ein an der Technischen Hochschule Aschaffenburg entwickelter und in Zusammenarbeit mit dem Uniklinikum Würzburg erprobter KI-Algorithmus hilft bei der Vorhersage des Verlaufs einer Nierenbeteiligung bei Covid-19-Patienten.

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, und Herzrhythmusstörungen. Dies zeigt der neue Deutsche Herzbericht. Trotz neuer Behandlungsmöglichkeiten bleibt ihre Versorgung eine große Herausforderung für die Kardiologie.

In der Magdeburger Universitätsklinik für Radiologie ist im Rahmen einer klinischen Studie europaweit der erste Patient mit einer neuartigen Tumortherapie der Leber behandelt wurden.

Infizieren Viren eine Zelle, führt dies zu Veränderungen des Zellkerns, die mittels Fluoreszenzmikroskopie visualisiert werden können.

Bei Markteinführung war das Gen-Therapeutikum Zolgensma als „teuerstes Medikament der Welt“ umstritten. Für Kinder, die unter Spinaler Muskelatrophie leiden, ist der medizinische Nutzen allerdings erheblich.