Arzneimittelversorgung für Klinik und Region
Seit rund einem Jahr leitet Kim-Elisabeth Heinemann die Krankenhausapotheke des Klinikums Lüneburg.

Ob Organisation, Personalführung, strategischer Einkauf in Zeiten von Lieferengpässen oder die Mitarbeit in verschiedenen Gremien: In der Krankenhausapotheke ist der Alltag breit gefächert. Genau diese Mischung hat Kim-Elisabeth Heinemann an ihrer neuen Aufgabe gereizt.
„Ich bin angekommen im Team, fühle mich wohl im Haus“, sagt Heinemann. Auch persönlich, denn für ihre neue Aufgabe ist die Apothekerin mit ihrer Familie in die Hansestadt gezogen. Nach einem Jahr zieht sie eine positive Bilanz. „Hier ist jeder Tag anders, aber genau das macht es aus“, erklärt Kim- Elisabeth Heinemann, die zusammen mit einem rund 30-köpfigen Team die Arzneimittelversorgung des Klinikums, der PKL und der Orthoklinik sowie weiterer Einrichtungen in den Landkreisen Lüneburg und Uelzen sicherstellt.
Zu den täglichen Aufgaben gehören neben der Beschaffung und Bevorratung von Arzneimitteln auch die fachliche Beratung von Ärzten und Pflegekräften. In der Krankenhausapotheke werden zudem Arzneimittel für die Kinderklinik selbst hergestellt. Für nahezu alle Stationen im Haus werden – für eine sichere und einfache Einnahme – orale Medikamente wie Tabletten und Kapseln außerdem vollautomatisch in Blistertüten verpackt.
Das Großprojekt für das kommende Jahr: Die Planung und der Bau neuer Reinräume sowie der Umbau des Apothekenbereiches. „Deshalb beschäftige ich mich gerade mit vielen technischen und organisatorischen Fragen“, erklärt die Fachapothekerin für Klinische Pharmazie und Ernährungsberatung. „Das ist auch eine Chance, die neuen Räume an unsere Prozesse anzupassen und alles technisch auf den neuesten Stand zu bringen“, so Heinemann, die ursprünglich aus der Region Hannover kommt und vorher am Universitätsklinikum in Göttingen gearbeitet hat.
Krankenhausapotheken sind in Deutschland seltener geworden. Umso wichtiger sei es, die vorhandenen Strukturen zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen möchte sie Abläufe und Strukturen weiter stärken – mit dem klaren Ziel, die Versorgung der Patientinnen und Patienten dauerhaft sicherzustellen.











