Ausfallzeiten bei neuen Böden minimieren
Bodenbeläge nutzen sich ab und müssen irgendwann ausgetauscht werden – ein Alptraum für den Klinikalltag. Wir zeigen, wie es anders geht.
Elastische Bodenbeläge sind in medizinischen Einrichtungen unverzichtbar. Widerstandsfähig und leicht zu reinigen, lassen sie sich auf nahezu jede Aufgabe abstimmen. Allerdings nutzt sich auch der beste Bodenbelag mit der Zeit ab. Durch Risse und Kratzer dringen Schmutz und Feuchtigkeit ein. Der Boden sieht dann nicht nur dauerhaft ungepflegt aus, sondern kann auch die hygienischen Vorgaben der TRBA 250 nicht mehr erfüllen. Krankheitserreger nisten sich über raue, unebene Stellen oder kleine Risse im Bodenbelag in winzige Fugen ein, wo sie von Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen nicht mehr vollständig erfasst werden.
Klinikverantwortliche denken dann über den Austausch des Bodens nach – eine zeitaufwendige und kostenintensive Maßnahme.
Was viele nicht wissen: Statt den Belag komplett auszutauschen, kann der alte Boden oft auch so saniert werden, dass er den Anforderungen der TRBA 250 wieder genügt. Details kennt Roland Pung von Bona, dem schwedischen Spezialisten für die Sanierung und Pflege von Böden: „Elastische Beläge lassen sich ähnlich wie Holzböden mehrmals abschleifen und sanieren. Dadurch haben sie eine deutlich längere Lebensdauer als viele glauben. Das gilt sogar für Beläge, die über Jahrzehnte starken Belastungen ausgesetzt waren. Ein vollständiger Neuaufbau ist nur selten notwendig.“
Erst, wenn der alte Boden nicht mehr ausreichend verklebt ist oder großflächige Löcher und Beschädigungen aufweist, lässt sich eine Erneuerung nicht immer vermeiden. Für alle anderen Böden kommen Spezialverfahren wie das Bona Resilient System in Frage, die den Boden wieder aufbauen und gleichzeitig die geforderten Eigenschaften des Belages wieder herstellen. Auch Beschädigungen durch Chemikalien und starke mechanische Belastungen lassen sich beheben.
Das Resilient System aus Schweden funktioniert ähnlich wie die Sanierung eines Holzbodens – nur dass hier flexible Materialien bearbeitet werden. Zunächst wird die angegriffene Nutzschicht mit einer speziellen Schleifmaschine entfernt. Im Anschluss wird die Fläche in mehreren Arbeitsgängen bearbeitet, bis eine glatte Oberfläche entsteht. Nach der Reinigung und einer kurzen Trocknungsphase kann die erste neue Farb- und Versiegelungsschicht aufgebracht werden. Eine zweite Schicht beendet dann die Sanierung. Da der Unterboden nicht erneuert werden muss, sparen Klinikbetreiber viel Geld und vor allem Zeit.
Der übliche Komplettaustausch eines 300 m2 großen Bodenbelags kann bis zu sechs Tage und länger dauern – was erhebliche Eingriffe in den Klinikalltag nach sich zieht. Eine vollwertige Sanierung elastischer Böden aus Linoleum, PVC oder Kautschuk ist meist in der Hälfte der Zeit möglich. Am Ende sieht der Belag dann aus wie neu – auch an schwer zugänglichen Ecken und Kanten. Wenn gewünscht, kann die Farbe an das Gesamtkonzept angepasst werden, innerhalb der Flächen lassen sich einzelne Funktionsbereiche farbig hervorheben. Durch die Versiegelung mit einer hochwirksamen, 2-komponentigen Polyurethan-Dispersion wird auch an den Fugen eine maximale Abdichtung erreicht, so dass weder Keime noch Schmutz oder Reinigungsmittel den Bodenbelag unterwandern können.
Bei abgenutzten elastischen Bodenbelägen sollte stets geprüft werden, ob eine Bodensanierung möglich ist. Das spart nicht nur Geld und Ressourcen, sondern vor allem auch Zeit, so dass der Einfluss auf den Klinikalltag denkbar gering ist. Die Bodenprüfung durch Spezialisten des Bona Resilient Systems ist kostenlos und unverbindlich.
Weitere Informationen sowie das Kontaktformular für die Bodenbewertung gibt es online unter bona.com.





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