29.11.2024 • News

Begleitung in der letzten Lebensphase

Die Hamburger Krankenkassen fördern die ambulanten Hospizdienste in der Hansestadt in diesem Jahr mit rund 2,35 Mio. €.

Foto: Wiley / Adobe Stock
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Im Vergleich zum Vorjahr erhalten die Dienste ein Plus von rund 130.000 € (2023: 2,22 Mio. €). Darauf weisen die Landesverbände der Krankenkassen hin.

Ziel der ambulanten Hospizarbeit ist es, sterbenskranken Menschen ein würdevolles Leben bis zuletzt möglich zu machen und Angehörige zu entlasten.

Mit der Förderung unterstützen die Kassen die besonders wertvolle Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Hospizdienste. Das Engagement der Ehrenamtlichen ermöglicht es den Schwerstkranken, die letzte Zeit ihres Lebens selbstbestimmt in der vertrauten häuslichen Umgebung zu verbringen. Zudem unterstützen die ehrenamtlich Tätigen die Familien der Sterbenden und können in dieser Ausnahmesituation mit ihrer Erfahrung für alle Beteiligten ein wichtiger Anker sein.

Besonderer Dank an über 900 Ehrenamtliche

Mit der Förderung unterstützen die Kassen unter anderem die Gewinnung, Schulung und Koordination der Ehrenamtlichen und Sachkosten wie Miete, Büromaterial oder Fahrkosten. Der Dank der Krankenkassen gilt sowohl den Mitarbeitenden der Hospizdienste als auch den Ehrenamtlichen, deren wichtige Arbeit besondere Wertschätzung und Anerkennung verdient.

In diesem Jahr waren in der Hansestadt über 900 ehrenamtliche Mitarbeiter der Hospizdienste mit Engagement und Empathie im Einsatz. Sie begleiteten 1.096 Erwachsene sowie 127 Kinder und Jugendliche in ihrer letzten Lebensphase. Insgesamt gibt es 18 ambulante Hospizdienste in Hamburg. Davon sind drei Dienste ausschließlich auf die Betreuung von Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien spezialisiert.

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