15.06.2026 • News

Brigitte Leeners wird neue Direktorin Forschung und Lehre

Der Spitalrat des Universitätsspitals Zürich ernennt Prof. Dr. med. Brigitte Leeners zur neuen Direktorin der Direktion Forschung und Lehre.

Prof. Dr. med. Brigitte Leeners
Prof. Dr. med. Brigitte Leeners
© Universitätsspital Zürich

Sie übernimmt die Funktion per 15. Juni 2026 und wird als Mitglied der Spitaldirektion die strategische und organisatorische Weiterentwicklung von Forschung, Lehre und Innovation am USZ verantworten.

Mit der Ernennung stärkt das USZ ein zentrales Handlungsfeld seiner Strategie USZ 2030. Forschung, Lehre und Innovation sind entscheidend dafür, dass neue Erkenntnisse rasch in die Versorgung einfliessen, medizinische Spitzenleistungen weiterentwickelt werden und das USZ seine Position als führendes Universitätsspital weiter ausbauen kann. Die Direktion Forschung und Lehre nimmt dabei eine Schlüsselfunktion ein: Sie verbindet wissenschaftliche Exzellenz, akademische Nachwuchsförderung und klinische Anwendung und schafft die Voraussetzungen dafür, dass Innovationen den Patientinnen und Patienten zugutekommen.

Erfahrene Forscherin und Klinikdirektorin 

Brigitte Leeners ist seit 2020 Klinikdirektorin der Klinik für Reproduktions-Endokrinologie am USZ. Seit 2015 leitet sie dort die klinische Forschung. Sie ist ausserordentliche Professorin an der Universität Zürich und bringt langjährige Erfahrung in universitärer Forschung, akademischer Lehre sowie in der Führung klinischer und wissenschaftlicher Strukturen mit.

In ihrer bisherigen Funktion hat sie Forschungsaktivitäten, Kooperationen und Organisationsstrukturen gezielt weiterentwickelt. Sie leitet Forschungsgruppen am Campus und in Schlieren, führt drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte und arbeitet eng mit nationalen und internationalen Partnern zusammen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Reproduktionsmedizin, der Endometrioseforschung sowie in der Entwicklung und Anwendung digitaler Gesundheitslösungen.

Neben ihrer klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert sich Brigitte Leeners auf nationaler Ebene als Mitglied der Eidgenössischen Kommission für genetische Untersuchungen beim Menschen (GUMEK). Die Kommission berät Bundesrat, Behörden und Fachkreise bei wissenschaftlichen, ethischen und regulatorischen Fragestellungen im Bereich genetischer Untersuchungen. Dieses Mandat unterstreicht ihre Erfahrung im Umgang mit komplexen Fragestellungen an der Schnittstelle von Forschung, Medizin, Gesellschaft und Regulierung.

Beitrag zur Strategie USZ 2030 

In ihrer neuen Funktion wird Brigitte Leeners die Weiterentwicklung der Direktion Forschung und Lehre gemeinsam mit den Mitarbeitenden der Direktion, den klinischen Einheiten sowie den universitären Partnern vorantreiben. Im Zentrum stehen die Stärkung der Forschung, die Weiterentwicklung der akademischen Lehre, die Förderung wissenschaftlicher Talente sowie die noch engere Vernetzung von Klinik, Wissenschaft und universitären Partnern.

Damit leistet die Direktion Forschung und Lehre einen wichtigen Beitrag zur Strategie USZ 2030. Mit Brigitte Leeners erhält die Direktion Forschung und Lehre eine ausgewiesene Expertin mit umfassender Erfahrung in Forschung, Lehre und universitärer Medizin, die die Neuausrichtung gemeinsam mit den Mitarbeitenden und Partnerinstitutionen weiter vorantreiben wird.

Kontinuität in der Übergangsphase

Die Direktion Forschung und Lehre wird interimistisch durch Robin Schneider, Leiter Stab Direktion Forschung und Lehre, geführt. Brigitte Leeners wird mit der Übernahme ihrer neuen Funktion ihre bisherige Aufgabe als Klinikdirektorin beenden. Ihre Aufgaben werden von PD Dr. med. Ruth Stiller übernommen. Das USZ dankt Brigitte Leeners herzlich für ihr langjähriges Engagement sowie Robin Schneider für seine umsichtige Führung und die Sicherstellung der Kontinuität in dieser wichtigen Übergangsphase. Ruth Stiller wünschen wir für ihre neue Aufgabe viel Erfolg und Zufriedenheit.

Zukunftsgerichtete Ausrichtung

„Mit Brigitte Leeners gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit, die wissenschaftliche Exzellenz, klinische Erfahrung und strategische Gestaltungskraft verbindet. Sie kennt das USZ, verfügt über ein starkes akademisches Profil und bringt die Fähigkeit mit, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und tragfähige Partnerschaften zu gestalten. Damit wird sie einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Forschung, Lehre und Innovation im Sinne der Strategie USZ 2030 weiterzuentwickeln“, sagt Monika Jänicke, CEO und Vorsitzende der Spitaldirektion des USZ.

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