24.02.2011 • News

DKG zum BMG Positionspapier "Ambulante Versorgung"

Zum Positionspapier des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur ambulanten Versorgung erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:

"Für die Krankenhäuser hat das Positionspapier Licht- und Schattenseiten. Zu begrüßen ist, dass die ambulante Leistung der Kliniken nicht den starren bürokratischen Zulassungsverfahren der Kassenärztlichen Vereinigungen unterworfen wird. Die Klinken bewerten es als positiv, dass nur die nachgewiesene Qualität in der Patientenversorgung zur Leistungserbringung berechtigt. Damit bleibt schwer kranken Patienten der Zugang zur spezialärztlichen Versorgung im Krankenhaus erhalten. Es gibt keinen Grund, die ambulanten Leistungen der Kliniken mit einem Vergütungsabschlag zu versehen. Weder rechtlich noch faktisch unterstehen diese den staatlichen Krankenhausinvestitionen. Kaum einzusehen ist, dass die Krankenhäuser in ihrer Möglichkeit beschränkt werden sollen, Medizinische Versorgungszentren einzurichten. Vor dem Hintergrund des Ärztemangels und des gewollten Wettbewerbs im Gesundheitssystem wäre das kontraproduktiv. Ausdrücklich zu begrüßen ist, dass die Diskussion um Abschläge für die Versorgung in "Zweibettzimmern" vom Tisch ist".

Anbieter

Logo:

Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)

Wegelystr. 3
10623 Berlin
Deutschland

Kontakt zum Anbieter







Meist gelesen

Photo

Wicker-Kliniken stellen neurologische Versorgung in Bad Zwesten und Bad Wildungen neu auf

Die Wicker-Kliniken stellen ihre neurologische Versorgung für die Zukunft auf: Im ersten Quartal 2026 wird der Krankenhausbereich der Hardtwaldklinik I in Bad Zwesten – mit neurologischer Akutklinik (Phase A), neurologischer Frührehabilitation (Phase B), MS-Ambulanz und Radiologie – an die Werner Wicker Klinik in Bad Wildungen verlagert. Der Rehabereich bleibt am Standort und wird ausgebaut.