10.05.2014 • News

KBV verabschiedet Positionspapier

KBV verabschiedet Positionspapier. Unter dem Titel „Ärztliches Handeln in Freiheit und Verantwortung – Forderungen der KBV an die anstehenden Reformen im Gesundheitswesen“ hat die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ein Positionspapier verabschiedet, das der „Tendenz zu mehr staatlicher Einflussnahme durch Gesetze, Verordnungen und Ersatzvornahmen“ eine klare Absage erteilt.
„Eine Schwächung der ärztlichen Körperschaften würde ein Verschieben des Gleichgewichts zulasten der Versorgungsqualität bedeuten“, stellten die Delegierten fest. „Wenn die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und die KBV ausschließlich zum verlängerten Arm zur Durchsetzung der Kostendämpfungsmaßnahmen der Krankenkassen degradiert werden, dann erfüllen sie ihren Zweck nicht mehr und müssen durch eine schlagkräftige und von solchen Zwängen befreite Interessenvertretung ersetzt werden.“
Weiterhin sei es nötig, die Erhebung der Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung von den Erwerbseinkommen abzukoppeln.
Nur so sei das demografische Problem im Gesundheitssystem zu lösen.
Das Papier enthält auch Positionen zu den Themen Qualität und Wettbewerb, Kommentierungen der aktuellen Gesetzesvorhaben sowie Vorschläge, wie das Gesundheitswesen in 10 Jahren aussehen soll.

www.kbv.de

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