31.08.2026 • News

Klinikum Frankfurt (Oder) eröffnet hochmodernen Hybrid-OP

Das Klinikum Frankfurt (Oder) nimmt heute seinen neuen Hybrid-OP Saal in Betrieb. Mit der Fertigstellung entsteht eine hochmoderne Versorgungsmöglichkeit für Patientinnen und Patienten und zugleich ein wichtiger Baustein für die medizinische Zukunft des Hauses.

Klinikum-Geschäftsführer Christian Petersen, Prof. Alexander Wutzler...
Klinikum-Geschäftsführer Christian Petersen, Prof. Alexander Wutzler (v.l.n.r.) bei der symbolischen Eröffnung des neuen Hybrid-OP Saals.
© Klinikum Frankfurt (Oder) / Mandy Timm

Als der Maximalversorger für Ostbrandenburg unterstreicht das Klinikum seinen Anspruch, Medizin auf technologischem High-End-Niveau anzubieten. Der Hybrid-OP verbindet die Möglichkeiten eines modernen Operationssaals mit leistungsfähiger Bildgebung. Gefäße, Organe und Implantate können während eines Eingriffs unmittelbar und präzise dargestellt werden. Dadurch lassen sich Diagnostik und Behandlung an einem Ort verbinden und insbesondere komplexe Eingriffe präziser und häufig minimalinvasiv durchführen.

Ein wesentlicher Vorteil liegt auch in der Patientensicherheit: Sollte während eines minimalinvasiven Eingriffs eine offene Operation erforderlich werden, kann unmittelbar reagiert werden. Eine Verlegung des Patienten in einen anderen Operationssaal ist nicht notwendig. Interventionelle und offene operative Verfahren können so unmittelbar miteinander kombiniert werden.

„Der neue Hybrid-OP Saal ist mehr als ein Raum mit modernster Technik. Er ist ein Versprechen an unsere Patientinnen und Patienten: dass wir ihre Sicherheit in den Mittelpunkt stellen, medizinische Möglichkeiten voll ausschöpfen und interdisziplinär zusammenarbeiten“, betont Christian Petersen, Geschäftsführer des Klinikums Frankfurt (Oder).

Der Saal wird künftig insbesondere von der Gefäßchirurgie und der Kardiologie genutzt. Damit entsteht ein zentraler Ort für die Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Disziplinen. Frau Prof. Richter- Ehrenstein, Ärztliche Direktorin, führt aus: „gerade bei komplexen Gefäß- und Herzeingriffen eröffnet die Kombination aus hochpräziser Bildgebung und operativen Möglichkeiten neue Behandlungsperspektiven. Wir sind sehr stolz, diese hochspezialisierten interventionellen Verfahren, die nur an wenigen Zentren angeboten werden, auch in unserem Hause anbieten zu können.“

Dem heutigen Start ging eine mehrjährige Planungs- und Bauphase voraus. Erste Planungen zur Entwicklung des Hybrid-OPs wurden bereits 2023 angestellt. Nach umfangreichen Nutzerabstimmungen und der Weiterentwicklung verschiedener Planungsvarianten konnte im Oktober 2024 nach Vorstandsbeschluss und Vergabe die konkrete Planung beginnen. Eine wichtige Voraussetzung war zunächst die Verlegung des septischen OP-Saals. Dessen neuer Bereich wurde Ende Januar 2026 fertiggestellt. Unmittelbar anschließend konnte mit dem Bau des Hybrid-OPs begonnen werden.

Das Gesamtprojekt umfasst ein Investitionsvolumen von rund sechs Millionen Euro.

„Ein Projekt dieser Größenordnung kann nur gelingen, wenn viele Menschen gemeinsam daran arbeiten“, so Geschäftsführer Christian Petersen. „Unser ausdrücklicher Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Medizin, Pflege, Funktionsdiensten, OP, Technik, Facility Management, Verwaltung, Einkauf und Projektsteuerung sowie den Planern, Architekten, Ingenieuren und ausführenden Unternehmen. Sie alle haben mit ihrem Engagement dazu beigetragen, dass wir heute diesen wichtigen Schritt für unser Klinikum und unsere Patientinnen und Patienten gehen können.“

Mit dem neuen Hybrid-OP Saal stärkt das Klinikum Frankfurt (Oder) seine interdisziplinären Strukturen, erweitert sein Behandlungsspektrum und setzt einen weiteren wichtigen Impuls für die medizinische Entwicklung des Maximalversorgers in Ostbrandenburg.

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