13.02.2014 • News

Krankenstand mit 3,3 % auf historischem Tiefststand

Entwicklung des Krankenstandes
Entwicklung des Krankenstandes

Krankenstand mit 3,3 % auf historischem Tiefststand. Der Krankenstand ist im Jahr 2005 weiter gesunken.
Er erreichte einen historischen Tiefststand von 3,3 %. Dies gilt sowohl für die alten als auch die neuen Bundesländer. Bereits im Jahr 2004 war der Krankenstand auf 3,4 % und damit auf das niedrigste Niveau seit Einführung der Lohnfortzahlung im Jahr 1970 gesunken, nachdem er 2003 bei 3,6 % und damit erstmals unter 4% lag.
In den 70er-Jahren lagen die Krankenstände bei über 5%, in den 80er-Jahren zwischen 5,7 und 4,4 %. Der niedrige Krankenstand führt zu einer deutlichen Entlastung der Arbeitgeber durch sinkende Lohnnebenkosten.
Im Jahr 2005 waren kalendertäglich nur noch gut 907.000 Pflichtmitglieder der Krankenkassen krankgeschrieben. Nach Schätzungen dürfte der Rückgang des Krankenstands allein im Jahr 2004 die Kosten der Lohnfortzahlung um rund 1 Mrd. € vermindert haben.
Dieser Trend setzte sich im Jahr 2005 auf geringerem Niveau fort. Auch die Aufwendungen der Krankenkassen für Krankengeld sind in den ersten drei Quartalen deutlich um 7,4% bzw. 358 Mio. € gesunken.

www.die-gesundheitsreform.de

Entlassmanagement

Entlassmanagement
Patientenversorgung

Entlassmanagement

Was passiert nach dem Krankenhausaufenthalt? Studien, Hintergrundberichte und Interviews zum Thema

Fokus Hygiene

Special zum BZH-Kongress 2026
Infektiologie und Hygiene

Special zum BZH-Kongress 2026

Spannende Fachbeiträge, Hintergrundberichte und Innovationen zu den Themen Infektiologie, Hygiene sowie Antibiotika Stewardship

Meist gelesen

Photo
Anzeige • News • E-Health

Sparen, ohne die IT abzuhängen

Zwischen Sparzwang und Digitalisierungsdruck: Warum viele Kliniken ihre IT-Budgets neu denken müssen und welche Rolle gebrauchte Lizenzen dabei spielen.