Prof. Dr. med. Benjamin Strücker ist jetzt Chefarzt im GKM
Allgemein- und Viszeralchirurgie an den Koblenzer Standorten unter neuer Führung

Zum 1. November hat Prof. Dr. med. Benjamin Strücker die Leitung der Allgemein- und Viszeralchirurgie an den Koblenzer Standorten des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein übernommen. Damit tritt er die Nachfolge von Prof. Dr. med. Bernd Markus an, der nach 23 Jahren am Kemperhof mit großer Wertschätzung in den Ruhestand verabschiedet wurde. Er hat die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie über viele Jahre geprägt und wesentlich zu ihrer heutigen Leistungsfähigkeit beigetragen.
Prof. Strücker wechselt vom Universitätsklinikum Münster nach Koblenz. Dort war er zuletzt stellvertretender Klinikdirektor und leitete die Bereiche Leber-, Pankreas- und Darmchirurgie. Seine klinischen Schwerpunkte liegen in der komplexen onkologischen Chirurgie sowie in der Weiterentwicklung minimal-invasiver und robotisch-assistierter Verfahren. Der 45-Jährige ist Facharzt für Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Viszeralchirurgie und trägt den europäischen Facharzttitel für Leber-, Gallenwegs- und Bauchspeicheldrüsenchirurgie (FEBS HPB). Er habilitierte an der Charité Berlin und ist wissenschaftlich international vernetzt.
Ein wesentlicher Schwerpunkt seiner Arbeit wird der Ausbau der komplexen onkologischen Viszeralchirurgie in Koblenz sein, insbesondere bei Tumoren des Darms und Rektums sowie komplexen Eingriffen an Magen, Bauchspeicheldrüse und Leber. Ziel ist es, diese Behandlungen auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und konsequent mit modernen minimal-invasiven und robotisch-assistierten Verfahren zu verbinden. Robotik versteht Prof. Strücker dabei als Teil eines umfassenden Behandlungskonzeptes. Wichtig ist ihm dabei auch die enge Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Fachdisziplinen und Berufsgruppen. Das GKM bringt dafür etablierte Strukturen mit: das zertifizierte Onkologische Zentrum Koblenz-Mittelrhein, zertifizierte Zentren für Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie das Referenzzentrum für Adipositaschirurgie. „Unser Anspruch sollte sein, auch Patientinnen und Patienten mit komplexen Tumorerkrankungen eine Behandlung auf höchstem Niveau in der Region anzubieten – mit chirurgischer Spezialisierung, konsequent minimal-invasiven Verfahren, Robotik dort, wo sie einen echten Mehrwert bietet, und enger fachübergreifender Zusammenarbeit“, sagt Prof. Strücker. Die strategische Weiterentwicklung in Koblenz sieht er als wichtige Aufgabe. „Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein bringt eine sehr gute Basis mit. Diese Stärken möchte ich gemeinsam mit dem Team weiterentwickeln und neue Akzente setzen: mit Fokus auf moderner Onkochirurgie, hoher Behandlungsqualität und teamorientierter, fachübergreifender Versorgung.“
Der neue Chefarzt ist Vater von zwei Kindern. Neben seiner beruflichen Leidenschaft findet er Ausgleich beim Sport, Wandern und Reisen.











