17.09.2026 • Anzeige • News

Sparen, ohne die IT abzuhängen

Zwischen Sparzwang und Digitalisierungsdruck: Warum viele Kliniken ihre IT-Budgets neu denken müssen und welche Rolle gebrauchte Lizenzen dabei spielen.

Deutsche Krankenhäuser stehen finanziell unter erheblichem Druck. Laut dem Krankenhaus Rating Report dürfte der Anteil defizitärer Kliniken im kommenden Jahr auf rund 60 % steigen, bis 2030 rechnen die Studienautoren sogar mit Verlusten bei etwa 70 % der Häuser. Ein Grund dafür sind u. a. aktuelle Sparmaßnahmen der Bundesregierung, die 2026 zu spürbaren Erlöseinbußen führen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) spricht bereits von einem Schicksalsjahr für die Branche und fordert von der Politik tiefgreifende Reformen statt kurzfristiger Sparpakete.
Gleichzeitig sinkt der finanzielle Spielraum ausgerechnet in einem Bereich, der eigentlich wachsen müsste: der IT. Seit dem Auslaufen des Krankenhauszukunftsgesetzes ist weiterhin unklar, wie viele Digitalisierungsprojekte langfristig finanziert werden. Wie knapp es dabei zugeht, zeigt ein internationaler Vergleich der DKG: Deutsche Kliniken können nur 0,8 % ihres Budgets in IT-Personal investieren, in Dänemark sind es 1,9 % – mehr als das Doppelte. Hinzu kommen wachsende Anforderungen an Cybersicherheit und Resilienz, die angesichts einer angespannten Sicherheitslage zusätzliche Investitionen erfordern, ohne dass dafür automatisch neue Mittel bereitstehen.


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„Kostenvergleich“: Kostenvergleich On-Premise, hybrid und Cloud für 50 Nutzer bis Oktober 2029
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Digitalisierung trotz leerer Kassen

Für IT-Verantwortliche in Kliniken entsteht daraus ein Zielkonflikt: Patientenverwaltung, Dokumentation, Bildgebung und Kommunikation laufen zunehmend über vernetzte Systeme, die zuverlässig, sicher und aktuell gehalten werden müssen.
Neue Softwarelizenzen sind dabei ein erheblicher Kostenfaktor, insbesondere wenn Hersteller ihre Preise regelmäßig anheben oder Lizenzmodelle verändern. Wer im laufenden Betrieb sparen und trotzdem digitale Mindeststandards halten muss, braucht Alternativen zum klassischen Neukauf, ohne dabei Sicherheit oder Rechtskonformität aufs Spiel zu setzen.
Eine Möglichkeit ist der Kauf von Software aus dem Remarketing: dem Handel mit gebrauchten, aber weiterhin gültigen Lizenzen für Unternehmenssoftware, etwa aus dem Microsoft-Umfeld. Rechtlich abgesichert ist dieses Modell seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2012, das den Weiterverkauf von Softwarelizenzen innerhalb der EU ausdrücklich erlaubt. Lizenzen aus dem Remarketing bieten denselben Funktionsumfang wie neue Lizenzen, sind updatefähig und behalten Anspruch auf den vollen Support des Herstellers. Zudem werden sie im Einkauf günstiger angeboten als Neulizenzen, teils mit Einsparungen im mittleren zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Listenpreis. Anders als bei Cloud-Abonnements handelt es sich zudem um zeitlich unbefristete Nutzungsrechte.
Neben Kostenvorteilen bieten On-Premise-Lösungen aus dem Remarketing im Krankenhaussektor vor allem den Vorteil einer besseren Kontrolle mit Blick auf den Datenschutz. Sensible Patientendaten bleiben im eigenen Rechenzentrum, was Datenschutz- und Compliance-Vorgaben erleichtert und die Abhängigkeit von externen Cloud-Anbietern reduziert. Gerade in einem regulierten Umfeld, in dem hohe Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit und Kontrolle der eigenen IT-Infrastruktur bestehen, ist dies ein Argument, das über die reine Kostenfrage hinausgeht.


„Lizenzierungsmodelle“: Lizenzierungsmodelle und ihre Vor- und Nachteile im...
„Lizenzierungsmodelle“: Lizenzierungsmodelle und ihre Vor- und Nachteile im Vergleich
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Worauf es beim Kauf ankommt

Entscheidend ist die Wahl eines seriösen Anbieters. Hier lohnt es sich, einen Blick auf Referenzen, Nachweise und Prüfsiegel zu werfen. Eine unabhängige Zertifizierung, etwa durch den TÜV, bestätigt, dass die Lizenzen lückenlos dokumentiert, rechtmäßig erworben und beim Verkäufer vollständig deinstalliert wurden. Eine begleitende Lizenzberatung hilft zusätzlich dabei, den tatsächlichen Bedarf realistisch einzuschätzen und eine Über- oder Unterlizenzierung zu vermeiden. Insbesondere in komplexen Klinikstrukturen mit mehreren Standorten und Fachabteilungen erweist sich diese Beratung als sinnvoll. Anbieter wie Soft & Cloud haben sich auf diesen Bereich spezialisiert. Das Unternehmen mit Sitz in Münster und München unterstützt Einrichtungen im Gesundheitswesen bei der Optimierung ihrer IT-Kosten, ohne Abstriche bei der Sicherheit oder dem Funktionsumfang zu machen.
Wo Neuanschaffungen kaum noch zu rechtfertigen sind, gewinnt der Markt für Software aus dem Remarketing an Bedeutung: als Option, digitale Mindeststandards zu halten und Cyberrisiken auch bei knappen Budgets nicht aus dem Blick zu verlieren.

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