Geschlossenes Gebindeprinzip: Effizienzhebel in der Händehygiene
Händehygiene ist ein fester Standard – die dazugehörigen Nebenprozesse sind es nicht.

Schützen und Pflegen.
Pumpen aufbereiten, Wechsel dokumentieren, angebrochene Gebinde trotz noch vorhandener Restmengen fristgerecht verwerfen. Mit den ESH Vacu-Bags steht jetzt eine neue Gebindegeneration zur Verfügung, die hohe Hygienesicherheit mit messbaren Entlastungen in Prozessen und Dokumentation kombiniert und nebenbei sogar noch ökologisch überzeugt.
Klares Plus an hygienischer Sicherheit
Beim ESH Vacu-Bag sind Beutel und Pumpe fest miteinander verbunden und schließen luftdicht ab. So wird verhindert, dass Luft oder Mikroorganismen in das System gelangen – ein entscheidender Vorteil für hygienekritische Bereiche. Die Verwendungsdauer richtet sich daher nicht nach einem Anbruchdatum, sondern nach dem angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf dem Etikett. Die Einwegpumpe wird nach Entleerung mit dem Gebinde entsorgt, ein Vorgehen, das dem in KRINKO-Empfehlung und S2k-Leitlinie empfohlenen Konzept von Einwegsystemen mit Einwegpumpen entspricht.
Effizienz im Betriebsalltag deutlich steigern
Die zeitaufwendige Aufbereitung von Pumpen entfällt vollständig, ebenso die Dokumentation von Pumpenwechseln. Das reduziert Prozessaufwand und schafft Freiräume im Stationsbetrieb. Mit 700 ml Volumen und wahlweise kurzem oder langem Auslass ist der ESH Vacu-Bag mit vielen gängigen Spendern kompatibel, beispielsweise SPE 500, ingo-man plus, AK Plus 500/1000 oder RX Eurospender. Dadurch lässt sich die Umstellung schrittweise realisieren, ohne dass vorhandene Systeme ersetzt werden müssen – ein Vorteil für Budgetplanung und Beschaffung.Leere Beutel benötigen zudem im Lager wie auch im Abfallraum deutlich weniger Platz.

Nachhaltigkeit mit messbaren Vorteilen belegt
Auch ökologisch überzeugt das Konzept: Gegenüber der klassischen 500-ml-Flasche ermöglicht der ESH Vacu-Bag eine Restentleerung von bis zu 98,9 % und bietet damit eine nahezu vollständige Nutzung des Inhalts. Gleichzeitig sinkt der Kunststoffbedarf pro ml Inhalt um bis zu 60 %, das Abfallvolumen sogar um bis zu 83 %. Dass sich der Beutel nach Entleerung fast vollständig zusammenzieht, verringert zudem das Transport- und Entsorgungsvolumen und trägt zu einer besseren CO2-Bilanz über den gesamten Produktlebenszyklus bei.
Relevanz für Einkauf und Management
In der Gesamtbetrachtung reduzieren sich Prozesszeiten, Restmengen und Dokumentationspflichten – Faktoren, die in Audits ebenso spürbar sind wie in der Personal-
und Ressourcenplanung. Der etwas höhere Einzelkaufpreis relativiert sich durch den geringeren Personal- und Betreuungsaufwand, die optimierte Produktausnutzung und eine Entlastung der Entsorgungslogistik. Besonders Träger mit mehreren Standorten profitieren von standardisierten Wechselprozessen und klaren Zuständigkeiten.
Ganzheitliches Händehygienekonzept mit Perspektive
Entwickelt wurde der ESH Vacu-Bag im Rahmen des Ganzheitlichen Händehy-
gienekonzepts von Dr. Schumacher – mit dem Ziel, Praxistauglichkeit, Nachhaltigkeit und Hygienestandard zusammenzuführen. Erhältlich ist das Gebinde aktuell mit drei Kernprodukten: einer parfümfreien Waschlotion, einer alkoholischen Händedesinfektion sowie einer Hautschutz- und Pflegecreme.
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