
Eine Suchmaschine für RNA-Moleküle
In Sekundenschnelle kann eine neue Suchmaschine die Daten von Millionen einzelner Zellen aus Tausenden Experimenten weltweit analysieren.

In Sekundenschnelle kann eine neue Suchmaschine die Daten von Millionen einzelner Zellen aus Tausenden Experimenten weltweit analysieren.

Das Tübinger Institut für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik ist Teil des EU-weit größten Projekts zum Aufbau einer europäischen Genomdatenbank.

Am Institut für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik am Universitätsklinikum Tübingen ist es gelungen, ein jahrzehntelang verborgenes Gen zu identifizieren, das für eine Reihe von seltenen Erkrankungen des Gehirns und Rückenmarks ursächlich sein könnte. Bei diesen sogenannten Ataxien leiden das Gleichgewicht und die Bewegungskoordination.

Um die Unterschiede in menschlichen Genomen, der Gesamtheit der Erbinformation eines Menschen, zu verstehen, erstellen Forschende Referenzgenome, die aus Sequenzen des menschlichen Genoms bestehen.

Oft unterscheiden sich Varianten von SARS-CoV-2 nur in winzigen Details. Forschende stellen nun einen Ansatz zur Rekonstruktion von Gensequenzen vor.

Eine internationale Forschungsgruppe, das „Human Genome Structural Variation Consortium“ (HGSVC), hat 64 menschliche Genome hochauflösend sequenziert.
