Aus den Kliniken

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Botschafter Dr. Cyrill Nunn dankt UKM für Einsatz in der Pandemie

Der Einsatz des Universitätsklinikums Münster (UKM) in der Corona-Pandemie wurde in den benachbarten europäischen Ländern immer wieder gewürdigt. Heute bedankte sich der deutsche Botschafter in den Niederlanden, Dr. Cyrill Nunn, dafür, dass das UKM bei der Verteilung von Intensivpatienten mit Covid-19 aus den Niederlanden die koordinatorische Führung übernommen hatte. Gleichzeitig kam es zu einem Austausch zur zukünftigen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden auf den verschiedenen Gesundheitssektoren.

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Mentaler Stress ist Risikofaktor Nummer Eins für psychische Beschwerden nach COVID-19

Tirolweite „Gesundheit nach COVID-19“ Studie: Ein Fünftel der Teilnehmer und Teilnehmerinnen der multidisziplinären „Gesundheit nach COVID-19“-Studie in Tirol und Südtirol berichtet post COVID von einer schlechteren Lebensqualität. Depressionen und Angststörungen nehmen zu. Ein Team um Katharina Hüfner von der Medizinischen Universität Innsbruck hat nun Risikofaktoren für psychische Beschwerden nach einer Coronainfektion ermittelt.

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Stressfaktor reguliert Fettleibigkeit

Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie und das Universitätsklinikum Bonn konnten erstmals einen Stressfaktor im Gehirn direkt mit dem zelleigenen Recyclingprogramm und Fettleibigkeit in Verbindung bringen. Dies könnte einen vollkommen neuen Ansatz zur Behandlung Stress-induzierter Stoffwechselerkrankungen ermöglichen.

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Schonende Krebsbehandlung dank Protonentherapie

Mehr als 1.500 Patientinnen und Patienten haben seit 2014 von der hochwirksamen und gleichzeitig schonenden Protonentherapie in Dresden profitiert. Mit jährlich bis zu 270 Betroffenen, die insgesamt knapp 9.000 Einzelbestrahlungen absolvieren, erfolgen die Behandlungen im Zwei-Schicht-Betrieb. Zu den häufigsten Indikationen der Protonentherapie gehören Tumore bei Kindern, Tumore in oder in der Nähe des Gehirns oder Rückenmarks, Tumore des Kopf-Hals-Bereichs und der Prostata, sowie Tumore, die sich nicht anderweitig bestrahlen lassen.

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Harninkontinenz der Frau: Erste vereinheitlichte S2k-Leitlinie erschienen

Die Harninkontinenz gehört zu den häufigsten Krankheitsbildern in der Frauenheilkunde und betrifft ca. 30 Prozent aller Frauen. Für die Betroffenen kann die Erkrankung massive Beeinträchtigungen der Lebensqualität auf physischer, psychischer, sozialer und ökonomischer Ebene zur Folge haben und stellt somit ein schwerwiegendes Gesundheitsproblem für Frauen aller Altersklassen dar.

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Neue Untergruppe der akuten myeloischen Leukämie entdeckt

Damit Patienten mit der Diagnose akute myeloische Leukämie besser behandelt werden können, müssen die krankhaften Prozesse und existierende Untergruppen der Erkrankung besser verstanden werden. Mithilfe der Proteom- und Erbgutanalyse haben Forschende des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried zusammen mit Kooperationspartnern des Uniklinikums in Frankfurt am Main eine neue Untergruppe entdeckt.

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Koronare Herzkrankheit sicher und risikoarm diagnostizieren

Führt eine Computertomografie (CT) des Herzens bei stabilen Patienten mit Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit zu ähnlich zuverlässigen Ergebnissen wie eine Katheteruntersuchung? Dieser Frage sind Forschende in 31 europäischen Einrichtungen unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin nachgegangen.

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Liquorverlust im Hirn: die Suche nach dem Leck

Ein internationales Forschungsteam aus Kanada, den USA, Deutschland und der Schweiz präsentiert unter der Leitung von Ärzten des Inselspitals in The Lancet Neurology einen umfassenden Review-Artikel zur spontanen intrakraniellen Hypotension. Der plötzliche Verlust von Liquor (Hirnflüssigkeit) war lange Zeit als Ursache von lageabhängigen Kopfschmerzen zu wenig bekannt. Die Publikation liefert Grundlagen für künftige Guidelines zu Diagnose und Therapie.

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Multiples Myelom: Warum der Krebs wiederkehrt

Selbst nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung kehrt ein Multiples Myelom, der häufigste Knochenmarkkrebs in Deutschland, fast immer zurück. Die Ursachen für die Therapieresistenz, wie genetische Veränderungen, und die damit verbundene Rückkehr der Erkrankung sind jedoch nur in wenigen Fällen bekannt.

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Pankreaskrebs: Zentraler Zellprozess weist Weg zu neuen Therapieoptionen

Die Ausbildung von Resistenzen erschwert die Therapie von Krebserkrankungen. Bei einer aggressiven Krebsform der Bauchspeicheldrüse etwa ist der programmierte Zelltod auf bisher unbekannte Weise unterdrückt, sodass Krebszellen unkontrolliert wachsen können. Einem Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es nun gelungen, das Zusammenspiel von Faktoren aufzuklären, die das Überleben dieser Krebszellen ermöglichen. Sie konnten zeigen, dass die Hemmung eines zentralen Proteins das Tumorwachstum einschränkt. Die im Fachjournal PNAS veröffentlichten Erkenntnisse könnten einen neuen Therapieansatz für aggressive Tumoren ermöglichen.

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