Aus den Kliniken

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Stressfaktor reguliert Fettleibigkeit

Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie und das Universitätsklinikum Bonn konnten erstmals einen Stressfaktor im Gehirn direkt mit dem zelleigenen Recyclingprogramm und Fettleibigkeit in Verbindung bringen. Dies könnte einen vollkommen neuen Ansatz zur Behandlung Stress-induzierter Stoffwechselerkrankungen ermöglichen.

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Schonende Krebsbehandlung dank Protonentherapie

Mehr als 1.500 Patientinnen und Patienten haben seit 2014 von der hochwirksamen und gleichzeitig schonenden Protonentherapie in Dresden profitiert. Mit jährlich bis zu 270 Betroffenen, die insgesamt knapp 9.000 Einzelbestrahlungen absolvieren, erfolgen die Behandlungen im Zwei-Schicht-Betrieb. Zu den häufigsten Indikationen der Protonentherapie gehören Tumore bei Kindern, Tumore in oder in der Nähe des Gehirns oder Rückenmarks, Tumore des Kopf-Hals-Bereichs und der Prostata, sowie Tumore, die sich nicht anderweitig bestrahlen lassen.

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Harninkontinenz der Frau: Erste vereinheitlichte S2k-Leitlinie erschienen

Die Harninkontinenz gehört zu den häufigsten Krankheitsbildern in der Frauenheilkunde und betrifft ca. 30 Prozent aller Frauen. Für die Betroffenen kann die Erkrankung massive Beeinträchtigungen der Lebensqualität auf physischer, psychischer, sozialer und ökonomischer Ebene zur Folge haben und stellt somit ein schwerwiegendes Gesundheitsproblem für Frauen aller Altersklassen dar.

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Neue Untergruppe der akuten myeloischen Leukämie entdeckt

Damit Patienten mit der Diagnose akute myeloische Leukämie besser behandelt werden können, müssen die krankhaften Prozesse und existierende Untergruppen der Erkrankung besser verstanden werden. Mithilfe der Proteom- und Erbgutanalyse haben Forschende des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried zusammen mit Kooperationspartnern des Uniklinikums in Frankfurt am Main eine neue Untergruppe entdeckt.

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Koronare Herzkrankheit sicher und risikoarm diagnostizieren

Führt eine Computertomografie (CT) des Herzens bei stabilen Patienten mit Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit zu ähnlich zuverlässigen Ergebnissen wie eine Katheteruntersuchung? Dieser Frage sind Forschende in 31 europäischen Einrichtungen unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin nachgegangen.

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Liquorverlust im Hirn: die Suche nach dem Leck

Ein internationales Forschungsteam aus Kanada, den USA, Deutschland und der Schweiz präsentiert unter der Leitung von Ärzten des Inselspitals in The Lancet Neurology einen umfassenden Review-Artikel zur spontanen intrakraniellen Hypotension. Der plötzliche Verlust von Liquor (Hirnflüssigkeit) war lange Zeit als Ursache von lageabhängigen Kopfschmerzen zu wenig bekannt. Die Publikation liefert Grundlagen für künftige Guidelines zu Diagnose und Therapie.

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Multiples Myelom: Warum der Krebs wiederkehrt

Selbst nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung kehrt ein Multiples Myelom, der häufigste Knochenmarkkrebs in Deutschland, fast immer zurück. Die Ursachen für die Therapieresistenz, wie genetische Veränderungen, und die damit verbundene Rückkehr der Erkrankung sind jedoch nur in wenigen Fällen bekannt.

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Pankreaskrebs: Zentraler Zellprozess weist Weg zu neuen Therapieoptionen

Die Ausbildung von Resistenzen erschwert die Therapie von Krebserkrankungen. Bei einer aggressiven Krebsform der Bauchspeicheldrüse etwa ist der programmierte Zelltod auf bisher unbekannte Weise unterdrückt, sodass Krebszellen unkontrolliert wachsen können. Einem Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es nun gelungen, das Zusammenspiel von Faktoren aufzuklären, die das Überleben dieser Krebszellen ermöglichen. Sie konnten zeigen, dass die Hemmung eines zentralen Proteins das Tumorwachstum einschränkt. Die im Fachjournal PNAS veröffentlichten Erkenntnisse könnten einen neuen Therapieansatz für aggressive Tumoren ermöglichen.

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Interdisziplinäre Hilfe für seltene Erkrankungen

In Europa leiden mehr als 30 Millionen Menschen an einer seltenen Erkrankung. Das Martin Zeitz Centrum für Seltene Erkrankungen (MZCSE) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) gilt als Anlaufstelle für Patienten, die im Gesundheitssystem bereits viele Spuren hinterlassen haben und auf die keine gängige Diagnose passt. Anlässlich des Tages der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar beantwortet Prof. Dr. Christoph Schramm, Direktor des Martin Zeitz Centrums für Seltene Erkrankungen (MZCSE) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Fragen zu unbekannten Krankheiten, deren Aufspüren und interdisziplinäre Behandlung.

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Long-COVID und Resilienz

Eine bleierne Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Geschmacks- und Geruchsverlust – das sind einige der Symptome, unter denen die Betroffenen leiden. Ein Projekt unter Leitung der Dr. Becker Klinikgruppe in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Gesundheitspsychologie & Verhaltensmedizin der Jacobs University Bremen will die Versorgung der Menschen mit einer Long-COVID Erkrankung verbessern.

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Brust abtasten und Kleinkind versorgen in einem

Die praktische Prüfung der Medizinstudierenden höherer Semester fand diesen Monat am Universitätsklinikum Bonn (UKB) für die Fächer Frauen- und Kinderheilkunde gleichzeitig statt. Während die sogenannten ‚OSCE‘-Prüfungen bereits an vielen Universitätskliniken durchgeführt werden, ist die Interdisziplinarität eine Neuheit.

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Genetischer Risikofaktor für Covid-19 schützt vor HIV

Bestimmte Gen-Varianten können unser Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, erhöhen oder verringern. Die stärkste Risikovariante, welche wir vom Neandertaler geerbt haben, kommt bei heute lebenden Menschen erstaunlich häufig vor. Es ist daher anzunehmen, dass sie neben dem offensichtlichen Nachteil für ihre Träger auch Vorteile hat oder hatte.

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Alzheimer-Biomarker bei Neuro-COVID erhöht

Eine aktuelle Studie zur Entwicklung neurodegenerativer Biomarker bei akuter COVID-19-Erkrankung ergab einen interessanten Nebenbefund: Hospitalisierte COVID-19-Patienten hatten gleich hohe bzw. sogar noch höhere Spiegel neurodegenerativer Biomarker als an Alzheimer erkrankte Menschen.

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Studie zu Covid-Lücken im Gesundheitssystem

Langfristige körperliche Probleme nach einer Sars-CoV-2-Infektion werden immer deutlicher. Daher zielt die CLUE-Studie am Universitätsklinikum Bonn darauf ab, die spezifischen verbleibenden psychologischen, physischen, lungen- und herzmedizinischen Probleme und Bedürfnisse von Post Covid-Patienten zu erfassen, die derzeit vom deutschen Gesundheitssystem nicht erfüllt werden. Dazu rufen Forschende der Universität Bonn jetzt deutschlandweit Betroffene im Alter ab 18 Jahren auf, an einer Online-Befragung teilzunehmen.

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