Aus den Kliniken

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Kommt die Impfung gegen Multiple Sklerose?

Eine in „Science“ publizierte Studie bestärkt die Hypothese, dass die Multiple Sklerose (MS) durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) kausal ausgelöst werden könnte. Die Studie wertete longitudinal die Daten von 10 Mio. Angehörigen des US-Militärs aus. Die Infektion mit dem Erreger aus der Familie der Herpesviren erhöhte das MS-Risiko bei den US-Soldaten um das 32-Fache. Die Studiengruppe reißt an, dass eine zukünftige Impfung gegen EBV eine Option sein könnte, um die MS-Inzidenz potenziell zu senken. Moderna hat einen mRNA-Impfstoff gegen EBV entwickelt, er befindet sich derzeit in der ersten Phase der klinischen Prüfung. Doch viele Fragen bleiben offen.

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Long COVID nach milder Infektion: Krankheitsbild mit vielen Gesichtern

Ein interdisziplinäres Team von Ärzten aus Tirol und Südtirol hat anhand einer Online-Befragung von COVID-19 erkrankten, aber nicht hospitalisierten Patienten die komplexen, langanhaltenden Symptome ermittelt und analysiert. Ziel der Studie „Gesundheit nach COVID-19“ war es, das Krankheitsbild Long COVID besser zu charakterisieren. Das Fachjournal Clinical Infectious Diseases berichtet über die ersten Ergebnisse.

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Ein Medikament gegen SARS-CoV-2

Dank einer bisher einzigartigen weltweiten Zusammenarbeit gab es sehr schnell Impfstoffe gegen das SARS-CoV-2-Virus. Bei der Entwicklung von Medikamenten gegen Covid-19 gab es bisher aber nur Teilerfolge. Gefördert von der Bayerischen Forschungsstiftung hat nun ein Münchener Forschungsteam ein Protein entwickelt, das im Zellversuch die Infektion durch das Virus und seine Varianten zuverlässig verhindert.

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Urologie im KRH Klinikum Großburgwedel bietet Aquabeam-OP

Eine gutartige Vergrößerung der Prostata mindert die Lebensqualität – häufiger Harndrang bis hin zu Schmerzen beim Urinieren können die Folgen sein. Als konservative Mittel zur Behandlung stehen hauptsächlich Medikamente zur Verfügung. Falls diese nicht mehr wirken ist eine Operation, in der die vergrößerten Gewebeanteile entfernt werden, die beste Option.

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Protein ZAP hemmt Vermehrung von SARS-CoV-2 um das 20-Fache

Wissenschaftler des Würzburger Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig weisen erstmals nach, wie ZAP, ein Protein der menschlichen Immunabwehr, den Vermehrungsmechanismus des Coronavirus SARS-CoV-2 hemmt und die Viruslast um das 20-Fache reduzieren kann.

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Ein Brustkrebsmedikament mit überraschend breiter Wirkung

Das Institut für Strukturbiologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) hat herausgefunden, dass ein Medikament, das zur Brustkrebsbehandlung eingesetzt wird, auch weitere Enzyme hemmt. Diese Erkenntnis könnte einen großen Schritt in der Behandlung von weiteren Tumorarten und Erkrankungen wie Alzheimer oder Diabetes Typ II bedeuten.

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Alzheimer Forschung Initiative schreibt Fördermittel aus

Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) stellt wieder Forschungsgelder für engagierte Alzheimer-Forscherinnen und -Forscher an deutschen Universitäten und öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung. Erstmals können sich auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewerben, die an alzheimerverwandten Demenzen forschen.

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Ein bis fünf Verdachtsfälle pro 100.000 Impfdosen

Als Studienleiter eines deutschlandweiten Forschungsprojekts zu Impfnebenwirkungen nimmt Prof. Dr. Stephan Schubert, Direktor der Klinik für Kinderkardiologie und angeborene Herzfehler am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, zum Myokarditis-Risiko bei Kindern und Jugendlichen nach COVID-19-Impfung Stellung.

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Mit Magneten gegen Depressionen, Tinnitus und Schizophrenie

Manchmal braucht es auf fränkisch einen „Hutzer“, einen Anstoß von außen, um Dinge wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dr. Christiane Licht, Assistenzärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums Nürnberg, befasst sich mit solchen „Hutzern“ – konkret mit Impulsen, die durch Magnetfelder ausgelöst werden und bestimmte Areale im menschlichen Gehirn stimulieren.

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Niederländischer COVID-19-Patient aus dem Bergmannsheil entlassen

Große Freude im BG Universitätsklinikum Bergmannsheil: Der niederländische Patient, der in der vergangenen Woche in der Bochumer Klinik aufgenommen wurde, konnte bereits am 30. November, wieder entlassen werden. Der 59-jährige Patient kam am 23. November ins Bergmannsheil und wurde zunächst auf der internistischen Intensivstation versorgt.

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Gewappnet für die nächste Virus-Pandemie

Das Universitätsklinikum Jena koordiniert ein jetzt startendes Verbundprojekt zur schnelleren Diagnostik von viralen Atemwegsinfektionen. In dem Forschungsvorhaben sollen anhand von COVID-19 Methoden und Technologien entwickelt werden, die virale Ausbrüche frühzeitiger erkennen und deren Eindämmung unterstützen können, um für künftige Epidemien besser gerüstet zu sein.

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Mutationen im größten menschlichen Protein

Titin ist das größte Protein im menschlichen Körper. Der Eiweißstoff bewirkt, dass sich die Muskeln elastisch bewegen. Neue wegweisende Erkenntnisse darüber, was das für den Herzmuskel bedeuten kann, haben jetzt Forschungsgruppen um Prof. Dr. Hendrik Milting am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen und Prof. Dr. Wolfgang Linke, Universität Münster, gewonnen, die vor kurzem in der Fachzeitschrift Science Translational Medicine mit geteilter Erstautorenschaft von Dr. Anna Gärtner (HDZ NRW) veröffentlicht worden sind.

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