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Verbindungen zwischen Genetik und Epigenetik klären über umweltbedingte Krankheiten auf

Warum werden wir krank? Schon lange versucht die Wissenschaft, das Rätsel um den Zusammenhang zwischen Genetik und Epigenetik bei der Entstehung von Krankheiten zu lösen. Dabei erzielten Forschende von Helmholtz Munich und dem Imperial College London neue Erkenntnisse. Die Studie hilft, umweltbedingte Erkrankungen besser zu verstehen und könnte sogar neue Biomarker und Wirkstoffziele für klinische Studien ausfindig machen.

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Omikron-Welle schreitet voran – Höchstwerte bei Tests

Die Omikron-Welle breitet sich in Deutschland weiter rasch aus. Die Anzahl der SARS-CoV-2-Tests steigt in gleichem Maße wie die Inzidenz. In der zurückliegenden Kalenderwoche (10.01–16.01.2022) wurden in den fachärztlichen Laboren in Deutschland 1.955.439 SARS-CoV-2-PCR Untersuchungen durchgeführt, das ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie und ein Anstieg um 40 Prozent gegenüber der Vorwoche.

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Berlin: Omikron-Nachweis im Abwasser

Der Anteil von Omikron liegt in Berlin bei 90 Prozent. Das zeigen jüngste Abwasser-Analysen des Max-Delbrück-Centrums und der Wasserbetriebe. Anfang Dezember lag der Anteil noch bei fünf Prozent. MDC-Teams haben ein computerbasiertes Werkzeug für solche Untersuchungen entwickelt.

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Aktualisierte und erweiterte Leitlinie zu COVID-19

Neurologische Manifestationen und Komplikationen von COVID-19 erfordern eine rasche Diagnostik und Therapie als Notfallindikation. Die aktualisierte Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Berlin, „Neurologische Manifestationen bei COVID-19“ gibt dabei klare Anleitungen zum Vorgehen in der ambulanten und stationären Behandlung.

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Omikron-Infizierte schnell erkennen

Damit die Verbreitung der Omikron-Mutation in Deutschland besser beurteilt werden kann, schlägt der Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL) vor, bundesweit einheitliche Vorgaben für die flächendeckende Coronavirus-Typisierung zu entwickeln.

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Fettgewebe wichtiger Replikationsort von SARS-CoV-2

Adipositas ist ein wichtiger Risikofaktor für schwere Krankheitsverläufe bei Patienten mit COVID-19. Ein multidisziplinäres Forschungsteam aus dem Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) konnte nun eine wichtige Rolle des Fettgewebes für die Virusvermehrung von SARS-CoV-2 nachweisen.

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Neuer Sonderforschungsbereich zu Autoimmunerkrankungen an der Universität zu Lübeck

Der Sonderforschungsbereich (SFB) „Pathomechanismen Antikörpervermittelter Autoimmunerkrankungen (PANTAU): Erkenntnisse durch Pemphigoid-Erkrankungen“ erforscht PE als Modell für Antikörper-vermittelte Autoimmunerkrankungen, um die Mechanismen der Krankheitsentstehung zu entschlüsseln und neue Ansätze für Diagnostik und Therapie zu eröffnen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das langfristige Projekt zur Grundlagenforschung mit ca. 12 Millionen Euro.

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Medizinische Einrichtungen mit Antikörpertests von Testpflicht entlasten

Statt symptomfreie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen pauschal in kurzen Zeitabständen auf das Coronavirus zu testen, schlägt der Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL) eine Orientierung am Antikörpertiter vor. Hierzu sei es jetzt wichtig, dass endlich vom RKI Grenzwerte festgelegt werden, nach denen ein sicherer Impfschutz vorliegt.

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Mikroplastik führt zu Gefäßentzündung

Geraten Kunststoffpartikel ins Blut, so besteht die Gefahr, dass sich die Gefäßwand entzündet – das ergibt sich aus Experimenten einer fachübergreifenden Forschungsgruppe aus Marburg. Die Fachleute aus Gefäßmedizin, Zellbiologie und Chemie untersuchten erstmals, welche Wirkung Mikroplastik ausübt, wenn es in den Blutkreislauf gelangt; über die Ergebnisse berichtet das Team im Wissenschaftsmagazin PLOS ONE.

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Neu entdeckter Gendefekt löst Diabetes aus

Ein internationales Team unter deutsch-französischer Leitung hat aufgedeckt, dass Mutationen im Gen ONECUT1 Formen von Diabetes auslösen können. Solche Gendefekte führen zur Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse und beeinträchtigen die Insulin-Produktion der Betazellen. Die Studie, an der Forschende des Universitätsklinikums Ulm federführend beteiligt waren, wurde in der hochrenommierten Fachzeitschrift „Nature Medicine“ veröffentlicht. Das Journal gehört mit einem Impact-Faktor von mehr als 53 zu den international führenden in der Medizin. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit helfen bei der Personalisierung von Diabetes-Therapien.

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Neue Methode für den Nachweis einzelner Moleküle

Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit ständig zu. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik IPM haben gemeinsam mit der LMU München ein Verfahren entwickelt, um multiresistente Keime sehr schnell zu erkennen.

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Kinderpneumologie: Zuverlässige Prognose bei Zystischer Fibrose

Ein Forschungsteam des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern konnte einen wichtigen Nachweis bei der Erforschung der Zystischen Fibrose (CF) erbringen: Die Messung des Lung Clearance Index erlaubt eine zuverlässige Prognose des Verlaufs einer Zystischen Fibrose. Die umfangreiche Studie mit Daten aus den Jahren 1980 bis 2006 wurde im European Respiratory Journal publiziert und gilt als Meilenstein in der Entwicklung von Biomarkern zur Verlaufsprognose bei Zystischer Fibrose.

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Forschungsdurchbruch bei post-viralem Entzündungssyndrom von COVID-19

Einem Team aus Wissenschaftlern um Prof. Dr. Mascha Binder, Direktorin der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV (Hämatologie/Onkologie) der Universitätsmedizin Halle, ist zusammen mit einem US-amerikanischen Konsortium ein Durchbruch in der Erforschung des sogenannten Multisystem Inflammatory Syndrome in Children (kurz: MIS-C) gelungen. Dieses Syndrom kann – v.a. im Schulalter – bei Kindern und Jugendlichen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 auftreten.

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Long COVID: potentieller therapeutischer Angriffspunkt entdeckt

In einer neuen Studie hat eine Lübecker Forschungsgruppe untersucht, wie COVID-19 auf Endothelzellen im Gehirn wirkt. Zusammen mit weiteren Forscherinnen und Forschern aus Frankreich, Spanien und Deutschland fanden die Lübecker heraus, dass SARS-CoV-2 zu einem Gefäßuntergang im Gehirn führt, der durch die Spaltung eines Proteins namens NEMO vermittelt wird und durch eine spezifische pharmakologische Intervention unterbunden werden kann.

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Forschungsprojekt soll kleine Labore wettbewerbsfähig machen

Ein neues Forschungsprojekt an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen soll auch kleineren Laboren automatisierte Prozesse ermöglichen und sie so wettbewerbsfähig machen. Hierfür sollen dort bereits vorhandene manuelle Laborinstrumente so miteinander verknüpft werden, dass sie Laborprozesse automatisiert durchführen können. Realisiert wird dies durch Roboterarme, die mit hochflexiblen Werkzeugen wie Greifern oder Schraubern ausgestattet sind.

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