
Angeborenes Immunsystem kaum Treiber für überschießende Immunreaktion bei COVID-19
Schwere COVID-19-Krankheitsverläufe gehen mit einem entgleisten Immunsystem einher, wobei große Mengen immunologischer Botenstoffe freigesetzt werden.

Schwere COVID-19-Krankheitsverläufe gehen mit einem entgleisten Immunsystem einher, wobei große Mengen immunologischer Botenstoffe freigesetzt werden.

Würzburger Forscher*innen konnten nachweisen, dass schon im Frühstadium einer Sepsis ein Rezeptor auf den Thrombozyten der Patient*innen seine Funktion verliert. Möglicherweise ist dieses Phänomen eine Chance auf die Entwicklung einer Frühdiagnose der oft lebensbedrohlichen Blutvergiftung.

Ein internationales Forschungsteam konnte zeigen, dass eine optogenetische Gentherapie bei einem wegen erblicher Retinitis pigmentosa erblindeten Patienten dazu beiträgt, einen Teil der Sehkraft wieder herzustellen. Dies ist ein Meilenstein auf dem Weg zu Gen-therapien zur potenziellen Umkehr von Blindheit.

Eine neue Studie von Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftlern der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster zeigt: Ein Blick in die Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umhüllt und schützt, macht genauere Diagnosen möglich. Die Studienergebnisse sind jetzt im Fachjournal „BRAIN“ veröffentlicht.

Die Absenkung der Testvergütung in der Coronavirus-Testverordnung des Bundes von 50,50 Euro auf 43,56 Euro zum 1. Mai ist laut Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL) nicht mit der Entwicklung der Testkosten begründbar. Darauf weist der Verband hin und fordert Planungssicherheit.

„Alle denkbaren Anstrengungen“ fordert der Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL) von den Herstellern der Coronavirus-Antikörpertests zur Festlegung allgemein anerkannter Grenzwerte. Die Grenzwerte definieren, wann eine Person als sicher geschützt gilt gegen die Infektion bzw. gegen einen schweren Krankheitsverlauf. Damit würde die zentrale Voraussetzung für die schnelle Einführung von Antikörpertests in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung geschaffen.

Der Darm spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Infektionen – und neben der Lunge ist er das wichtigste Einfallstor des SARS-CoV-2-Virus in den menschlichen Körper.

Bei vielen Viruserkrankungen wie Masern, Röteln, Papillom oder Herpesviren bietet die Haut erste diagnostische Zeichen für eine Infektion. Auch bei Covid-19 entwickelt zumindest ein Teil der PatientInnen Hautveränderungen. Phänomene wie die „Covid-Zehen“ werfen Fragen auf. Auch an der Medizinischen Universität Innsbruck wird nach Antworten gesucht. Matthias Schmuth, Direktor der Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, gibt einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen.

Am NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut in Reutlingen entwickelte die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Ulrich Rothbauer einen Nanobody, mit dem sich eine schützende (neutralisierende) Immunantwort nach einer SARS-CoV-2-Infektion bzw. -Impfung nachweisen lässt.

Eine CRISPR-Entdeckung aus Würzburg bereitet den Weg für ein neuartiges Corona-Testverfahren.

Eine durchgemachte Infektion mit SARS-CoV-2 könnte nur unvollständigen Schutz gegen SARS-CoV-2-Varianten aus Nerzen bieten.

Ein neuer Algorithmus sagt Gene vorher, die an der Entstehung von Krebs beteiligt sein können, deren DNA-Sequenz jedoch nicht zwangsläufig verändert ist.

Ein Forscherteam am Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (IMBA ) erforscht an Organoiden, wie manche Viren schwere Fehlbildungen im menschlichen Gehirn auslösen können.

Farbänderungen von unter die Haut implantierten Goldnanopartikeln zeigen die Änderung von Stoffkonzentrationen im Körper an.

Berner Forscher zeigen, warum sich SARS-CoV-2 in den oberen Atemwegen besser vermehrt.

Wissenschaftler der Universität Bonn und des Forschungszentrums Caesar haben ein Molekül isoliert, das neue Wege im Kampf gegen das SARS-Coronavirus 2 eröffnen könnte.

Eine gezielte Therapie des basalen Brustkarzinoms könnte demnächst dank YAP-Inhibitoren möglich sein.

Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der TU Berlin haben ein neues Analyse-System für die Brustkrebsdiagnostik anhand von Gewebeschnitten entwickelt, das Künstliche Intelligenz (KI) nutzt.

Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und des Krankenhauses St. Georg in Leipzig haben ein verbessertes Protokoll für den Nachweis von SARS-CoV-2 entwickelt. Diese Methode kann eine positive Probe in einem Pool mit 25 nicht infizierten Proben in weniger als einer Stunde nachweisen.

Die körpereigene Immunantwort spielt beim Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion eine entscheidende Rolle. Neben den Antikörpern sind auch sogenannte T-Killerzellen dafür verantwortlich, Viren im Körper aufzuspüren und unschädlich zu machen.

Die Gen-Diagnostik hilft Spezialisten in einem Drittel der Fälle die Ursache von seltenen Erkrankungen zu finden.

Eine internationale Forschungsgruppe, das „Human Genome Structural Variation Consortium“ (HGSVC), hat 64 menschliche Genome hochauflösend sequenziert.

Ein mobiles Rhythmuspflaster erkennt Vorhofflimmern bei Risikopatienten zehn Mal häufiger, als die herkömmliche Diagnostik.

Die Fachabteilung Life Science Research (FA LSR) im Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) stellt heute erste Marktdaten für das Jahr 2020 vor:

Ein neues Werkzeug soll die Suche nach dem HCV-Impfstoff erleichtern.

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) ist es einem deutsch-amerikanischen Wissenschaftsteam gelungen, komplexe Anweisungen der Genregulation in der DNA zu entschlüsseln.

Das Coronavirus SARS-CoV-2 gelangt durch Membranfusion nach Kontakt seines Spikeproteins mit dem ACE2-Rezeptor in menschliche Zellen.

Hodentumoren stellen die häufigsten soliden Tumoren des jungen Mannes im Alter von 15 bis 44 Jahren dar. Ein Subtyp der Hodentumoren, der Dottersacktumor, zeigt sich besonders resistent gegenüber der Standard-Chemotherapie.

Die Anwendung von „Herzplastern“ aus Stammzellen zur Reparatur des Herzmuskels bei Herzschwäche geht in weltweit erste klinische Prüfung.

Ein internationales Forschungsteam der Universitäten Paraná (Brasilien) und Tübingen hat einen Schnelltest entwickelt, der innerhalb von Minuten Antikörper gegen den Covid-19 Erreger SARS-Cov2 im Blut zuverlässig nachweisen kann.

Ein Kieler Forschungsteam entdeckt Zusammenhänge zwischen bestimmten Signalmolekülen und dem Befall des Nervensystems bei Blutkrebs im Kindesalter.

Eine Ulmer Studie weist nach, dass SARS-CoV-2 auch die Bauchspeicheldrüse infiziert.

Ein PCR-Schnelltest weist SARS-CoV-2 in etwa 40 Minuten direkt am Point of Care nach.

Der Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion mittels PCR aus tiefen Nasopharyngeal- oder Rachen-Abstrichen prägt die COVID-19-Diagnostik bis heute. Sie ist hinsichtlich Sensitivität und Spezifität nach wie vor der „Goldstandard“.

Eine effektivere Screening-Methode verbessert die Identifikation von Wirkstoffen gegen Viren.