Chefärzte appellieren: Auch in Corona-Zeiten bei ernsten Erkrankungen Behandlungen in Kliniken wahrnehmen!
Die Ärzte der Asklepios Kliniken in der Region Harz beobachten weiterhin mit Sorge, dass Patient*innen mit schweren und lebensbedrohlichen Erkrankungen aus Angst vor einer Corona-Infektion immer öfter dringend notwendige Klinikbehandlungen nicht wahrnehmen.


Die Ärzte der Asklepios Kliniken in der Region Harz (Asklepios Harzkliniken und Asklepios Klinik Schildautal Seesen) beobachten weiterhin mit Sorge, dass Patient*innen mit schweren und lebensbedrohlichen Erkrankungen aus Angst vor einer Corona-Infektion immer öfter dringend notwendige Klinikbehandlungen nicht wahrnehmen. „Dadurch bringen sie sich mitunter in Gefahr, zum Beispiel bei einem Herzinfarkt“, sagt Dr. med. Ralph U. Mletzko, Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Schildautal Seesen. Prof. Dr. med. Jörn Heine, Ärztlicher Direktor der Asklepios Harzkliniken, sagt: „Die akute Erkrankung ist oft weit gefährlicher als das Risiko einer Corona-Ansteckung. Auch eine wichtige endoprothetische Versorgung beispielsweise sollte nicht unbedingt unnötig verschoben werden.“ Der Appell der Ärztlichen Direktoren richtet sich auch an die niedergelassenen Kollege*innen, ihre Patien*innen gegebenenfalls dafür zu sensibilisieren beziehungsweise sie bei Bedarf in die Kliniken zu schicken.
Prof. Heine weiter: „Die Welt befindet sich immer noch in der Corona-Pandemie. Es ist eine Krise, die uns alle gleichermaßen fordert und die in der Gesellschaft zu vielen Veränderungen und Belastungen geführt hat, bei manchen Menschen zu Unsicherheit und subjektiven Ängste, aber Sicherheit hat bei uns höchste Priorität.“ Dr. Mletzko: „In den Asklepios Kliniken in der Region Harz gibt es extra eingerichtete Isolierstationen, in denen isolierpflichtige Patient*innen nach höchstem Hygienestandard von speziell geschultem Fachpersonal betreut werden können – sie sind streng von den regulären Stationen abgeschirmt und räumlich getrennt. Es besteht also kein Grund zu besonderer Sorge, kein erhöhtes Ansteckungsrisiko.“
Unsere umfassenden Sicherheitsmaßnahmen:
- Sämtliche teilstationären und stationäre Behandlungsangebote stehen weiterhin zur Verfügung.
- Auch Sprechstundentermine können regulär vereinbart werden.
- Die MVZ-Sprechstunden bleiben weiterhin über separate Zugänge erreichbar.
- Alle Patient*innen werden bei Verdacht umgehend auf Corona getestet.
- Patient*innen mit dem Verdacht auf eine Corona-Infektion werden isoliert bzw. bei nicht akuter Behandlungsbedürftigkeit nach Hause in Quarantäne entlassen.
- Ein großer Teil unserer Mitarbeiter*innen ist bereits gegen Corona geimpft bzw. weitere werden in den kommenden Wochen ihre Impfungen erhalten. Alle Mitarbeiter*innen im patientennahen Bereich, im direkten Patientenkontakt, sind inzwischen gegen Corona geimpft.
- Alle unsere Mitarbeiter*innen werden bei Bedarf und auf Wunsch regelmäßig auf Corona getestet.
- Natürlich gelten außer der Maskenpflicht (Medizinische Maske bzw. FFP2) auf dem gesamten Klinikgelände wie auch schon bisher überall die üblichen „AHA“-Hygieneregeln.
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