07.10.2026 • News

DGRh mit neuem Vorstand

Nach dem diesjährigen Deutschen Rheumatologiekongress beginnt die zweijährige Amtsperiode von Prof. Dr. med. Ina Kötter als Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e. V. (DGRh).

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Prof. Dr. med. Ina Kötter
© Rheumaakademie/Lübke

Die Rheumatologin mit Zusatzweiterbildung Immunologie leitet die Sektion Rheumatologie und entzündliche Systemerkrankungen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und ist Direktorin der Klinik für Rheumatologie und Immunologie sowie Ärztliche Leiterin der rheumatologischen Rehabilitation an der Auenlandklinik Bad Bramstedt. Sie folgt auf Prof. Dr. med. Ulf Wagner aus Leipzig. Im Rahmen ihrer Wahlen in der Mitgliederversammlung der DGRh am 10. September 2026 in Leipzig besetzte die Fachgesellschaft turnusgemäß Ämter in Vorstand und Beirat neu. Die DGRh dankt allen Aktiven sehr herzlich für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und wünscht den Gremien viel Erfolg für die zukünftigen Aufgaben.

Über Prof. Dr. med. Ina Kötter

Prof. Dr. med. Ina Kötter studierte Humanmedizin an der Eberhard Karls Universität Tübingen und promovierte dort 1990. Nach der Anerkennung als Fachärztin für Innere Medizin erwarb sie die Schwerpunktbezeichnungen Rheumatologie sowie Hämatologie und Internistische Onkologie. Bis 2012 verantwortete sie in Tübingen als leitende Oberärztin den Bereich Rheumatologie mit. Von 2006 bis 2012 leitete sie zudem das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Immunologie, Rheumatologie und Autoimmunerkrankungen (INDIRA). Mit einer Arbeit zu Pathogenese, Epidemiologie und Therapie des Behçet-Syndroms habilitierte sich Kötter 2004 und erhielt die Venia legendi für Innere Medizin. Die heute 64-Jährige wurde im Jahr 2008 zur außerplanmäßigen Professorin an der Universität Tübingen ernannt. Nach Stationen als Leiterin der Rheumatologie am Robert Bosch Krankenhaus in Stuttgart und als Chefärztin für Rheumatologie, Immunologie und Nephrologie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg übernahm sie 2019 die Leitung der Rheumatologie am UKE und in Bad Bramstedt. Zu ihren wissenschaftlichen Arbeitsbereichen gehören die Immunvaskulitiden und Kollagenosen sowie autoinflammatorische Erkrankungen. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen insbesondere Biomarker, Fragen der Immuntherapie und Immunsuppression sowie der Einsatz von Stammzelltransplantationen und Zelltherapien bei Autoimmunerkrankungen. In der DGRh ist Kötter seit vielen Jahren aktiv. Von 2009 bis 2022 gehörte sie dem Beirat der Fachgesellschaft an. 2023 wurde sie als Kassenführerin in den Vorstand gewählt, bevor sie 2024 das Amt der 1. Vizepräsidentin übernahm.

Zum neuen 1. Vizepräsidenten wählte die Mitgliederversammlung Prof. Dr. med. Martin Aringer, 58, Bereichsleiter der Rheumatologie der Medizinischen Klinik und Poliklinik III und Direktor des UniversitätsCentrums für Autoimmun- und Rheumatische Erkrankungen (UCARE) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Mit Ende seiner zweijährigen Amtszeit als Präsident wird Prof. Dr. med. Ulf Wagner, Leiter des Bereichs Rheumatologie am Universitätsklinikum Leipzig, 2. Vizepräsident. Er folgt auf Prof. Dr. med. Christof Specker, der turnusgemäß aus dem Vorstand scheidet.

Auch bei den Arbeitsgemeinschaften der DGRh gibt es Veränderungen: Neuer Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren (AGRZ) ist Prof. Dr. med. Jörg Henes aus Tübingen. Er folgt auf Martin Aringer. Eine Doppelspitze führt zukünftig die Arbeitsgemeinschaft Junge Rheumatologie (AGJR): Dr. med. Marie-Therese Holzer, Hamburg, und Dr. med. Anna Meinecke, Hannover übernehmen gemeinsam das Sprecherinnenamt und vertreten damit die junge Rheumatologie auch im Vorstand der DGRh. Die Sprecherposition der Arbeitsgemeinschaft Kompetenznetz Rheuma (KNR) bleibt bei Prof. Dr. med. Torsten Witte, Hannover, als Sprecher. Stellvertreterin ist weiterhin PD Dr. med. Nina Chevalier aus Freiburg.

Die DGRh dankt ausdrücklich ihren scheidenden Vorstandsmitgliedern Prof. Dr. med. Christof Specker, Düsseldorf und Dr. med. Isabell Haase aus Hamburg, für ihr großes Engagement in der Fachgesellschaft.

Im Beirat der DGRh wurden sechs Positionen nachbesetzt: Wiedergewählt sind: Prof. Dr. med. Christoph Fiehn, Baden-Baden, Prof. Dr. med. Uta Kiltz, Herne, Prof. Dr. med. Martin Rudwaleit, Bielefeld, Dr. med. Florian Schuch, Erlangen und Prof. Dr. med. Anja Strangfeld, Berlin. Neu wählte die Mitgliederversammlung in den Beirat Prof. Dr. med. Nils Venhoff aus Freiburg.

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