28.05.2026 • News

Diakoneo weiht Neubau der Rangauklinik ein

Nach rund drei Jahren Bauzeit hat Diakoneo am 22. Mai den Neubau der
Diakoneo Rangauklinik in Strüth offiziell eingeweiht. Der Erweiterungsbau erhöht die Kapazitäten für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Lungen- und Atemwegserkrankungen und schafft dafür moderne medizinische, pflegerische und technische Strukturen. Die Gesamtinvestition beträgt rund 50 Millionen Euro. Fast 24 Millionen Euro wurden durch den Freistaat Bayern gefördert.

v.l.n.r.: Hardy Zießler, Pflegedienstleiter Rangauklinik, Sten Schwermer und...
v.l.n.r.: Hardy Zießler, Pflegedienstleiter Rangauklinik, Sten Schwermer und Sven Bremer, Architekten von Sweco, Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Vorständin Verena Bikas, Chefarzt Dr. Thomas Fink, Thomas Deffner, Oberbürgermeister Stadt Ansbach, Marco Meier, Landrat Landkreis Ansbach
© Diakoneo/Oliver Heieck

Der Neubau ergänzt die bestehenden Gebäude der Rangauklinik auf dem insgesamt 195.614 qm großen Klinikareal. Auf einer Nutzfläche von 4.895,93 qm bietet der Neubau im Obergeschoss Platz für 65 Akutbetten. Dazu gehören acht Intensivplätze sowie 57 Betten auf der Allgemeinstation. Ein besonders hoher Anteil an Einzelzimmern ermöglicht insbesondere die Versorgung von Patienten, die ansteckende oder besonders schwer verlaufende Erkrankungen haben und deshalb isoliert werden müssen.

„Der Neubau ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft unserer Klinik“, sagt Verena Bikas. „Hier ist ein Ort entstanden, an dem medizinische Versorgung, Pflege und Therapie noch enger zusammenarbeiten können. Für unsere Patienten bedeutet das eine spürbar bessere Versorgung und reibungslosere Abläufe – und für unsere rund 200 Mitarbeiter ein Arbeitsumfeld, das ihre wichtige tägliche Arbeit unterstützt. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach betont: „Dieser Tag ist ein besonderer Meilenstein – für die Klinik, die Region und vor allem für die Patienten. Mit dem Ersatzneubau setzen wir ein starkes Zeichen für eine modere, zukunftsfähige und qualitativ hochwertige pneumologische Versorgung in der Region und darüber hinaus. Der moderne Neubau erfüllt alle Ansprüche an eine Lungenfachklinik auf Top-Niveau. Wir investieren deshalb kräftig und unterstützen das Projekt mit fast 24 Mio. €.“

Die Intensivstation wurde um einen zusätzlichen Behandlungsplatz erweitert, der speziell für die Überwachung und Behandlung von Patienten mit schweren Lungenerkrankungen ausgestattet ist. Dazu gehört auch die Möglichkeit, spezielle Herzkatheter-Untersuchungen durchzuführen, die insbesondere bei Lungenhochdruck (pulmonaler Hypertonie) notwendig sind. Im Erdgeschoss entsteht außerdem ein neues Schlaflabor mit sieben modernen Messplätzen in Einzelzimmern, in dem Schlaf- und Atmungsstörungen untersucht werden können.

Alle Funktionsbereiche der Klinik – darunter Labor, Lungenfunktion, Röntgen, Endoskopie sowie Therapie- und Untersuchungsräume – wurden nach aktuellen medizinischen Anforderungen neu geplant und ausgestattet. Die Rangauklinik bietet das gesamte Spektrum moderner Pneumologie in Diagnostik und Behandlung, einschließlich der Versorgung von Tumorerkrankungen der Lunge, Infektionen, Beatmungstherapien und endoskopischen Verfahren.

„Unsere Patienten erleben die Klinik schon heute als einen Ort mit hoher fachlicher Kompetenz und persönlicher Zuwendung“, sagt Dr. Thomas Fink, Chefarzt und Ärztlicher Leiter der Rangauklinik. „Der Neubau schafft jetzt zusätzlich moderne medizinische Rahmenbedingungen, mit denen wir Diagnostik, Therapie und Betreuung noch besser aufeinander abstimmen können. Davon profitieren insbesondere Menschen mit schweren und komplexen Lungenerkrankungen.“

Architektonisch wurde der Neubau funktional und patientenfreundlich gestaltet. Eine helle, großzügige Eingangshalle, kurze Wege sowie eine klare Aufteilung in Nord- und Südteil sorgen für gute Orientierung. Durch die Hanglage ist jedes Stockwerk ebenerdig zugänglich. Über eine Brücke im Obergeschoss ist der Neubau direkt mit den bestehenden Gebäuden verbunden.

Die bisherigen Akutbereiche im Altbau sollen künftig stärker für die Rehabilitation genutzt werden. Dort stehen aktuell 64 Reha-Zimmer zur Verfügung, überwiegend als Einzelzimmer. Vorhandene Doppelzimmer werden nur mit Begleitpersonen belegt. Geplant ist ein Ausbau auf mindestens 78 Reha-Zimmer sowie die Einrichtung einer zusätzlichen Reha-Privatstation. Außerdem entstehen dort zusätzliche Räume für Ergotherapie, Psychologie, Kreativangebote, Verwaltung und das Atemzentrum.

„Unser Ziel ist es, Menschen mit schweren Lungenerkrankungen bestmöglich und individuell zu begleiten“, erklärt Verena Bikas. „Deshalb entwickeln wir insbesondere Bereiche wie die Entwöhnung von der Beatmung (Weaning), nicht-invasive Beatmung, Schlafmedizin, Lungenhochdruck und Infektionsmedizin weiter und verbinden die ambulante und stationäre Versorgung noch enger miteinander.“

Das Einzugsgebiet der Klinik reicht über Westmittelfranken hinaus unter anderem nach Nürnberg, Erlangen, Würzburg, Eichstätt und Baden-Württemberg. In der Rehabilitation werden Patienten überwiegend aus Nordbayern sowie aus dem gesamten Bundesgebiet versorgt.

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Diakoneo KdöR

Standort Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik
90419 Nürnberg
Deutschland

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