Erfolgsfaktor „Financial Wellbeing“
Die finanzielle Bildung der Mitarbeiter sollte in Unternehmen auch berücksichtigt werden. Das steigert Motivation und Leistungsfähigkeit.

Körperliche und mentale Gesundheit sind Bestandteil betrieblicher Gesundheitsprogramme. Die finanzielle Bildung bleibt oft außen vor – mit spürbaren Folgen für Motivation, Leistungsfähigkeit, Fehlzeiten und Fluktuation.
Die Finanzexpertinnen Katrin Löhr und Pia Rosenthal zeigen in ihrem Buch „Financial Wellbeing“, wie eine systematische Förderung messbar zu Arbeitgeberattraktivität, Mitarbeiterbindung, Produktivität und Unternehmenskultur beiträgt.
Wirtschaftliche Unsicherheiten, technologische Beschleunigung und demografische Verschiebungen verändern nicht nur Märkte und Organisationen, sondern greifen zunehmend in den Alltag der Menschen ein. Steigende Lebenshaltungskosten, volatile Energie- und Immobilienpreise sowie eine anhaltend hohe Inflation stellen viele Haushalte vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig wird das finanzielle Umfeld komplexer: Finanzprodukte werden vielfältiger, individueller – und schwerer zu durchschauen. Klassische Rentenmodelle geraten unter Druck, Erwerbsbiografien verlaufen weniger linear, und die Verantwortung für die eigene finanzielle Absicherung verlagert sich zunehmend auf das Individuum. Finanzielle Unsicherheit ist für viele Menschen keine Ausnahme mehr, sondern Teil der neuen Normalität.
Die Expertinnen Prof. Dr. Katrin Löhr und Pia Rosental haben dazu nun einen praxisorientieren Leitfaden für Unternehmen und Organisationen zusammengestellt. Neben fundierten theoretischen Grundlagen bietet ihr Buch „Financial Wellbeing“ durchdachte Umsetzungskonzepte, Tools und Formate, die sich auch in kleinen und mittleren Unternehmen realisieren lassen. Anhand von Fallstudien, Interviews und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsteht ein realistisches Bild davon, wie finanzielle Bildung konkret und wirkungsvoll in den Arbeitsalltag integriert werden kann.
„Ein glaubwürdiges Financial-Wellbeing-Engagement positioniert das Unternehmen als zukunftsorientierten, mitdenkenden Arbeitgeber und wird damit zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal im Kampf um Talente“, so die Autorinnen.










