Feierliches Richtfest im Frauenhofer Institut in Penzberg
Das Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP setzt weiteren Meilenstein für den Wissenschafts- und Pharmastandort Bayern.

Nach Fertigstellung der Rohbauarbeiten feierte das Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP gestern das Richtfest für den Neubau des Standorts für Immunologie, Infektions- und Pandemieforschung IIP in Penzberg. Hochrangige Gäste wie Dr. Markus Söder, MdL und Bayerns Ministerpräsident, Alexander Dobrindt, MdB und Bundesminister des Innern, Hubert Aiwanger, MdL und Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Markus Blume, MdL und Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Veronika von Messling, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Prof. Dr. Dr. Matthias Tschöp, LMU-Präsident und Elisabeth Ewen, Vorständin bei der Fraunhofer Gesellschaft, würdigten den Baufortschritt und betonten die großen Chancen für biomedizinische Innovationen und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Am Standort Penzberg sollen Arbeitsplätze für 50 Mitarbeitende entstehen, die zur Stärkung der regionalen und nationalen Forschungslandschaft beitragen. Der Einzug in das Gebäude ist für das Frühjahr 2028 geplant.
München/Penzberg, den 14. Juli 2026 - Nach dem Spatenstich im Mai vergangenen Jahres feierte das Fraunhofer ITMP gestern gemeinsam mit den beteiligten Gewerken das Richtfest für den Neubau in Penzberg. Auf einem ca. 9000 m² großen Grundstück entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft des Kompetenzzentrums für Life Sciences von Roche eine einzigartige Bündelung infektiologischer Expertise in den Bereichen Analytik, Medizin, Bakteriologie, Virologie und Protein-Biotechnologie. Das Gebäude verfügt über eine Nutzfläche von etwa 1150 m². Mit fünf Geschossen und einer Höhe von 21 Metern wird das Gebäude modernste Labore mit international wettbewerbsfähiger Infrastruktur bieten, darunter High-Throughput-Technologien sowie eine Biobank. Die Finanzierung des Neubaus erfolgt durch eine Förderung in Höhe von insgesamt 21 Millionen Euro, aufgeteilt zwischen Bund und dem Freistaat Bayern. Der Einzug in das Gebäude ist für das Frühjahr 2028 geplant.
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