19.08.2014 • News

Notfallgesellschaft fördert Entwicklung von Führungskompetenzen

Zum ersten Mal vergibt die Deutsche Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) Stipendien für ihre Führungsakademie und unterstützt Pflegende damit auf dem Weg zu einer professionellen Führungskraft in der Notaufnahme.

Procula Glien arbeitet als pflegerische Leitung im interdisziplinären Notfallzentrum des Universitätsklinikums Bonn. In der Auricher Ubbo-Emmius-Klinik ist Ines Greulich in dieser Funktion tätig. Die Übernahme einer Führungsposition stellte beide vor Herausforderungen, die sich mit Wissen aus klassischen Leitungslehrgängen nur bedingt bewältigen lassen, da diese die speziellen Anforderungen in einer Notaufnahme nicht berücksichtigen.

Für die DGINA ist die Aus-, Fort- und Weiterbildung ein zentrales Anliegen. Dazu zählt auch die Führungskräfteentwicklung. Um Pflegende adäquat auf die Leitung und das Management einer Notaufnahme vorzubereiten oder sie bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu unterstützen, hat die Fachgesellschaft nun ein Förderprogramm ins Leben gerufen. Procula Glien und Ines Greulich sind die ersten Stipendiatinnen für die DGINA-Führungsakademie. Noch bis Mai 2015 absolvieren sie das gemeinsame, zwölfmonatige Weiterbildungsprogramm der DGINA und der Universität Witten/Herdecke. Es beinhaltet alle Facetten des aktiven Führungshandelns und zielt auf die Entwicklung von Führungskompetenzen ab.

Künftig wird die DGINA jedes Jahr einer Pflegekraft die Teilnahme an der Führungsakademie ermöglichen und die Kosten in Höhe von 5.900 € im Rahmen eines Stipendiums übernehmen.
Über die Vergabe entscheidet ein fünfköpfiges Expertengremium der DGINA sowie der Universität Witten/Herdecke. Bewerben können sich Pflegende selbst oder auf Vorschlag einer beliebigen Person oder Institution. Procula Glien und Ines Greulich überzeugten mit ihrer Vita sowie durch ihr persönliches Engagement und ihre hohe Motivation.

 

 

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