Transformation gestalten: Sebastian Schalk übernimmt Klinikgeschäftsführung
Die Paracelsus Kliniken Deutschland haben Sebastian Schalk mit Wirkung zum 6. Mai 2026 zum Klinikgeschäftsführer der Standorte Adorf und Schöneck im Vogtland berufen. Er folgt auf Jan Müller, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat.

Sebastian Schalk übernimmt gemeinsam mit der bestehenden Klinikleitung die Verantwortung für beide Standorte in einer zentralen Transformationsphase: Seit Oktober 2025 setzen die Paracelsus Kliniken im Vogtland ein innovatives Hybridmodell um, das stationäre und ambulante Versorgung konsequent miteinander verzahnt. Während der Standort Schöneck alle stationären Leistungen — darunter Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Innere Medizin, Orthopädie, Geriatrie, Schmerzmedizin und Palliativmedizin — bündelt und dabei Orthopädie sowie Geriatrie gezielt ausbaut, fokussiert sich Adorf auf ambulante Operationen aller chirurgischen Fachgebiete sowie die Sprechstunden der Medizinischen Versorgungszentren. Das Modell ist ein Vorreiterprojekt bei der praxisnahen Umsetzung der aktuellen Gesundheitsreform.
Sebastian Schalk bringt für diese Aufgabe ausgeprägte Expertise in der kaufmännischen Führung und Transformation von Krankenhausstrukturen mit. Zuletzt verantwortete er als Kaufmännischer Direktor und Prokurist des Evangelischen Herzzentrums Coswig gGmbH die Integration der Klinik in eine neue Konzernumgebung, inklusive der Ablösung zentraler IT-Systeme und der Abwicklung eines Asset Deals. Zuvor leitete er über mehr als vier Jahre das MediClin Herzzentrum Coswig als Kaufmännischer Direktor, wo er unter anderem eine Ambulantisierungsstrategie in der Kardiologie inklusive Praxisintegration erfolgreich umsetzte sowie den Aufbau einer eigenen Fachabteilung für Elektrophysiologie mit gefördertem Neubau verantwortete.
„Mit Sebastian Schalk gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit, die genau das mitbringt, was unsere Standorte Adorf und Schöneck in dieser Phase brauchen: tiefe Erfahrung in der Transformation von Klinikstrukturen, ein klares Verständnis für ambulante und stationäre Versorgungsmodelle und die Fähigkeit, Menschen in Veränderungsprozessen mitzunehmen. Unser Hybridmodell im Vogtland ist bundesweit ein Vorzeigebeispiel dafür, wie zukunftsfähige Krankenhausversorgung aussehen kann.“, erklärt Phillip Fröschle, CEO und Miteigentümer der Paracelsus Kliniken Deutschland.
Die Paracelsus Kliniken Deutschland gehören zu den bundesweiten Vorreitern bei der praktischen Umsetzung moderner Krankenhausstrukturen. Mit dem Hybridmodell im Vogtland zeigen sie, wie wohnortnahe Versorgung, spezialisierte Medizin und wirtschaftliche Stabilität erfolgreich verbunden werden können.
Die Paracelsus Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA betreibt 18 medizinische Einrichtungen an 14 Standorten in Deutschland – von Akutkliniken und Fachkliniken bis hin zu Medizinischen Versorgungszentren (MVZs). Rund 2.200 Mitarbeitende versorgen jährlich etwa 30.000 stationäre Patientinnen und Patienten mit höchstem Engagement. Die Klinikgruppe ist spezialisiert auf indikationsgeleitete Versorgung in den Bereichen Orthopädie, Urologie, Neurologie sowie Schmerzmedizin und Innere Medizin an ausgewählten Standorten. Paracelsus steht für medizinische Exzellenz, menschliche Nähe und eine konsequente Weiterentwicklung der Versorgung – in enger Verbindung mit regionalen Partnern und mit einem starken, eigenständigen Team.










