Universitäts-Augenklinik Freiburg: Ausgezeichnete Augenklinik




Die Universitäts-Augenklinik Freiburg kann bisher eine große Zahl Ärztinnen und Ärzte vorweisen, die in diesem Jahr wichtige wissenschaftliche Preise gewannen.
Prof. Dr. Thomas Reinhard, Ärztlicher Direktor der Universitäts- Augenklinik, richtete in diesem Jahr als Präsident den Kongress der Deutschen Ophtalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin aus. Er freut sich besonders über zahlreiche Preisträgerinnen und Preisträger seiner Klinik, die bei der Veranstaltung, aber auch unabhängig davon mit Preisen ausgezeichnet wurden.
Die Preisträgerinnen und Preisträger 2011:
Als erster Deutscher erhält Privatdozent Dr. Daniel Böhringer im Oktober 2011 den Troutman-Preis der Cornea Society. Dr. Richard Troutman, einer der Gründer der Castroviejo Cornea Society und deren zweiter Präsident, hat den Troutman Cornea Prize gestiftet.
Der Preis wird jährlich von der Gesellschaft für eine in der Zeitschrift „Cornea" veröffentlichte wissenschaftliche Arbeit vergeben. Die Altersgrenze für die Preisvergabe ist 40 Jahre, der Preisträger erhält 5.000 US$ Preisgeld, verbunden mit der Möglichkeit, seine Arbeit beim jährlichen Wissenschafts-Meeting der Cornea-Gesellschaft zu präsentieren.
Mehrfacher Preisträger ist Dr. Andreas Stahl aus der Universitäts-Augenklinik. So geht in diesem Jahr der Forschungspreis der Freifrau-von-Nauendorf-Stiftung an den Freiburger Forscher. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis der Freifrau-von-Nauendorf-Stiftung dient der Unterstützung von Forschung, Diagnostik und Therapie von Netzhauterkrankungen.
Preisträger Andreas Stahl wurde 1977 in Stuttgart geboren und arbeitet seit 2006 als Assistenzarzt an der Universitäts-Augenklinik. Er befasst sich mit einem Projekt, das die Rolle neuronaler Leitmoleküle bei der Vaskularisierung der Netzhaut untersucht. Der Fokus gilt den Semaphorinen und ihrer Rolle bei avaskulären Arealen der Netzhaut - zum Beispiel bei der diabetischen Retinopathie. Zum anderen befasst sich Dr. Stahl mit den Störungen der physiologischen Gefäßfreiheit, beispielsweise in der äußeren Netzhaut im Rahmen der exsudativen AMD.
Die Deutsche Gesellschaft für Ophtalmologie (DOG) verlieh Dr. Andreas Stahl zudem den Preis „Forschungsförderung für innovative wissenschaftliche Projekte in der Augenheilkunde". Der Titel seines Projektes lautet „Lipidmediatoren angiogener Retinaerkrankungen". Dieser Preis ist mit 20.000 € dotiert.
Außerdem kann sich Dr. Andreas Stahl in diesem Jahr über eine weitere wissenschaftliche Auszeichnung freuen. Die Mai-Ausgabe des New England Journal of Medicine diskutiert in der Rubrik „Clinical Implications of Basic Research" zwei gemeinsame Artikel der Harvard Medical School, der Université de Montréal und der Universitäts-Augenklinik Freiburg. Die Arbeiten von Przemyslaw Sapieha und Andreas Stahl aus der Arbeitsgruppe von Professor Lois Smith hatten anti-angiogen wirksame Lipidmediatoren und deren molekulare Signalwege in der Retina untersucht.
Ebenfalls während der Tagung der Deutschen Ophtalmologischen Gesellschaft (DOG) erhielten drei Mitarbeiterinnen der Freiburger Augenklinik jeweils einen mit 300 € dotieren Posterpreis für ihre Arbeiten. Folgende Preisträgerinnen wurden ausgezeichnet: Dr. Laura Bredow für „Endothelregeneration nach Keratoplastik im Rattenmodell für bullöse Keratopathie", Kathrin Wacker für „Hemmung der kornealen Entzündungsreaktion nach Keratoplastik durch Birkenblätterextrakt" sowie Dr. Charlotte Poloschek für „Estimating progression of generalized retinal dystrophies with the flicker ERG".
Auf der Tagung der DOG gingen bei acht Preisträgern gleich zwei Sicca-Förderpreise an Ärzte der Freiburger Augenklinik: Dr. Johannes Schwartzkopff und Dr. Laura Bredow (auch Posterpreisträgerin) wurden jeweils damit ausgezeichnet. Dr. Johannes Schwartzkopff erhielt den Preis für seinen Beitrag „Experimentelle Untersuchung einer Graft-versus-Host Reaktion mit Beteiligung der Augenoberfläche im Mausmodell". Dr. Laura Bredow für ihre Arbeit „Experimentelle Analyse der Immunreaktion und der Oberflächenregeneration nach perforierender Limbo-Keratoplastik im Rattenmodell." Der Förderpreis ist mit insgesamt 20.000 € dotiert.
Dr. Sonja Heinzelmann hat vor kurzem das europäische Facharzt-Examen als eine der drei besten deutschen Absolventinnen von 331 Teilnehmern bestanden und darf künftig zusätzlich zu ihrem Facharzttitel die Bezeichnung „Fellow of the European Board of Ophthalmology (FEBO)" tragen. Sie wurde ebenfalls im Rahmen der DOG-Tagung dafür ausgezeichnet.
Aber auch auf sportlichem Gebiet sind die jungen Ärztinnen und Ärzte aus der Freiburger Universitäts-Augenklinik exzellent. Den Benefizlauf „Eye Run" zugunsten der „Stiftung Auge" gewann dieses Jahr bei den Damen Dr. Christina Beisse.
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