Viermal Exzellenz, Innovation und Engagement
Mit dem Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis 2025 ehrt die Deutsche Röntgengesellschaft vier herausragende Persönlichkeiten, die mit Innovationsgeist, fachlicher Tiefe und großem Engagement die Radiologie auf vielfältige Weise weiterentwickeln.




Ausgezeichnet wurden Prof. Dr. med. Timm Denecke, PD Dr. med. Katharina Müller-Peltzer, PD Dr. med. Torsten Diekhoff und PD Dr. med. Susanne Wienbeck – stellvertretend für eine moderne Radiologie, die klinische Exzellenz, wissenschaftliche Neugier und didaktisches Wirken in den Dienst der Patientensicherheit und Fachentwicklung stellt.
Wachsmann-Preis für PD Dr. med. Torsten Diekhoff
Mit dem Eugenie-und-Felix-Wachsmannpreis ehrt die Deutsche Röntgengesellschaft PD Dr. med. Torsten Diekhoff für seine herausragenden Beiträge zur muskuloskelettalen Bildgebung und zur Weiterentwicklung der Spektral-CT in der Radiologie. Der derzeitige Direktor der Radiologie an der Immanuelklinik Rüdersdorf bei Berlin hat sich durch seine wissenschaftliche Exzellenz, seine klinische Expertise und sein kontinuierliches Engagement in Fachgesellschaften einen Namen gemacht. Seine akademische Laufbahn ist eng mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin verbunden, wo er über ein Jahrzehnt hinweg in verschiedenen leitenden Positionen tätig war. Mit seiner Habilitation zum Thema „Dual-Energy-Computertomographie in der muskuloskelettalen Diagnostik“ setzte er Maßstäbe in der Anwendung innovativer CT-Technologien. Als Facharzt, Habilitierter und Träger des DGMSR-Diploms für Muskuloskelettale Radiologie sowie mehrfach ausgezeichneter Wissenschaftler steht Dr. Diekhoff für eine praxisnahe, zukunftsorientierte Radiologie. Sein Engagement in Gremien wie der AG MSK der DRG und der Röntgenvereinigung Berlin-Brandenburg unterstreicht zudem seine Rolle als aktiver Gestalter des Fachs.
Wachsmann-Preis für Prof. Dr. med. Timm Denecke
Mit einem zweiten Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis würdigt die Deutsche Röntgengesellschaft Univ.-Prof. Dr. med. Timm Denecke für sein herausragendes Engagement in der abdominellen und onkologischen Bildgebung sowie für seine nachhaltigen Impulse in der radiologischen Fort- und Weiterbildung. Als Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Leipzig und Lehrstuhlinhaber für Radiologie hat Prof. Denecke zentrale Themen der modernen Radiologie entscheidend vorangebracht. Sein Engagement zeigt sich nicht nur in seiner klinisch-wissenschaftlichen Arbeit – etwa als Editor bei Acta Radiologica und Current Oncology oder als Mitglied der EORTC Imaging Group und des ENETS Advisory Boards – sondern auch in der kontinuierlichen Vermittlung radiologischen Wissens. Mit Veranstaltungen wie dem jährlichen Leipziger Symposium „Radiologie Aktuell“ sowie dem „Leipziger Allerlei“ der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Technolog:innen für Radiologie (DGMTR) leistet er wertvolle Beiträge zur praxisnahen Qualifizierung von Radiolog:innen und Medizinischen Technolog:innen für Radiologie (MTR). Der Wachsmann-Preis ehrt damit einen engagierten Brückenbauer zwischen klinischer Exzellenz, wissenschaftlicher Innovation und Weiterbildung.
Wachsmann-Preis für PD Dr. med. Katharina Müller-Peltzer
Die Deutsche Röntgengesellschaft verleiht einen weiteren Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis an PD Dr. med. Katharina Müller-Peltzer für ihr herausragendes Engagement in der Notfall- und intensivmedizinischen Bildgebung sowie ihre vielfältigen Beiträge zu Lehre und Forschung. Als Geschäftsführende Oberärztin an der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Freiburg leitet sie seit 2020 die Sektion Notfall- und intensivmedizinische Bildgebung und treibt innovative Entwicklungen in Klinik, Lehre und Wissenschaft aktiv voran. Mit über 20 Fachpublikationen, ihrer Habilitation zum Thema „Multimodale Bildgebung von Transplantat- und Eigennieren“ sowie zahlreichen Vorträgen – insbesondere im Bereich des kontrastmittelverstärkten Ultraschalls – steht sie für wissenschaftliche Exzellenz und klinische Innovationskraft. Als Vorstandsvorsitzende der AG Notfallradiologie der DRG, Lehrbeauftragte und aktives Mitglied in verschiedenen radiologischen Fachgremien prägt sie die Weiterbildung und Zukunft des Fachs maßgeblich. Der Wachsmann-Preis würdigt ihre herausragende Rolle als Impulsgeberin der modernen Radiologie.
Wachsmann-Preis für PD Dr. med. Susanne Wienbeck
Die Deutsche Röntgengesellschaft zeichnet PD Dr. med. Susanne Wienbeck mit dem vierten Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis für ihre herausragenden Leistungen in der Mammadiagnostik, Lehre und radiologischen Weiterbildung aus. Als langjährige Spezialistin in der Senologie – unter anderem in leitender Funktion an der Universitätsmedizin Göttingen sowie seit 2025 als Leiterin des Referenzzentrums Mammographie Nord in Oldenburg – prägt sie die qualitätsgesicherte Brustbildgebung in Deutschland entscheidend mit. Dr. Wienbeck verbindet umfassende klinische Erfahrung mit didaktischer Exzellenz: Sie ist wissenschaftliche Leiterin der interaktiven DRG-Lernplattform conrad, hat zahlreiche Fortbildungsformate mitgestaltet – vom Göttinger Mammasymposium bis zum Refresher-Kurs „Fachkraft für Mammadiagnostik“ – und ist gefragte Referentin im In- und Ausland. Ihre über 100 Vorträge sowie 48 wissenschaftlichen Publikationen und ihre Tätigkeit als Reviewerin für renommierte Fachjournale unterstreichen ihre wissenschaftliche Reputation. Der Wachsmann-Preis würdigt damit eine Ärztin, die sich in besonderer Weise für die Weiterentwicklung der Mammadiagnostik und die strukturierte Weiterbildung im Fach engagiert.
Über den Eugenie-und-Felix-Wachsmann- Preis
Der Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis der Akademie für Fort- und Weiterbildung in der Radiologie wird seit 2001 verliehen. Mit ihm werden jährlich Referent:innen für ihren Einsatz in der radiologischen Weiterbildung ausgezeichnet, die über mehrere Jahre erfolgreich am Programm der Akademie mitgearbeitet haben. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert. Mit dem Wachsmann-Preis ehrt die Deutsche Röntgengesellschaft das Andenken des Stifters Prof. Dr. Felix Wachsmann.
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