03.11.2010 • News

Wissenschaft und Praxis stärker vernetzen

Ende Oktober unterzeichneten der Vorsitzende des Deutschen Netzes Gesundheitsfördernder Krankenhäuser (DNGfK), Prof. Dr. Klaus Hüllemann und der Präsident der HFH Hamburger Fern-Hochschule, Prof. Dr. Peter François, eine Kooperationsvereinbarung. Ziel ist es, die Vernetzung von Studium und anwendungsbezogener Forschung zu fördern und die Verbindung von Wissenschaft und Praxis durch berufsbegleitende, wissenschaftsbasierte Aus- und Weiterbildung zu stärken. Da beide Partner im gesamten Bundesgebiet tätig sind, sind die Voraussetzungen hierfür gegeben.

Mitglieder im DNGfK und Studierende der HFH erhalten jeweils Vergünstigungen bei den Angeboten der Partner. Die HFH wird zudem als assoziiertes Mitglied im Deutschen Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser aufgenommen.

Daneben beabsichtigen beide Partner die Forschung im Bereich der Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen zu intensivieren. „Die Motivation für Gesundheitsförderung ist auch davon abhängig, dass man Erfolge nachweisen kann", erklärt DNGfK-Geschäftsführer Felix Bruder. Mit einer besseren Verzahnung von Forschung und Praxis soll dieser Nachweis gelingen. Angestrebt werden mittel- und langfristige Projekte auf regionaler und Bundesebene. „Es ist vorgesehen, die erzielten Forschungsergebnisse in das Studienmaterial der HFH • Hamburger Fern-Hochschule zu integrieren", so der Dekan des Fachbereiches für Gesundheit und Pflege, Prof. Dr. Johannes Möller.

Meist gelesen

Photo

Wicker-Kliniken stellen neurologische Versorgung in Bad Zwesten und Bad Wildungen neu auf

Die Wicker-Kliniken stellen ihre neurologische Versorgung für die Zukunft auf: Im ersten Quartal 2026 wird der Krankenhausbereich der Hardtwaldklinik I in Bad Zwesten – mit neurologischer Akutklinik (Phase A), neurologischer Frührehabilitation (Phase B), MS-Ambulanz und Radiologie – an die Werner Wicker Klinik in Bad Wildungen verlagert. Der Rehabereich bleibt am Standort und wird ausgebaut.