Gesundheit beginnt im Raum
Die interdisziplinäre Station am Uniklinikum Greifswald verbindet die Funktion einer Klinik mit dem Ambiente eines Hotelzimmers. Häfele unterstützt dabei.

Auf einer Geschossfläche von 750 qm zeigt die interdisziplinäre Station 11.2 B der Uniklinik Greifswald, wie Architektur, Möblierung und Lichtführung den Genesungsprozess maßgeblich unterstützen können. Denn wohltuende Aufenthaltsqualität ist hier nicht nur Beiwerk, sondern gezielt geplant. Der Ansatz folgt dem Anspruch, dass Gesundheit nicht erst mit der Therapie beginnt, sondern mit dem Raum, in dem Heilung möglich wird. Häfele lieferte dafür zentrale Bausteine, vom Spiegel im Patientenbad über Schrankinnenbeleuchtung bis zu Beschlägen und Griffen als durchgängigem Standard.
Zur Universitätsmedizin Greifswald zählen 20 Kliniken, 17 Institute und weitere Einrichtungen. Sie setzt Schwerpunkte vor allem in den Bereichen Kardiologie, Neurologie, Onkologie und individualisierte Medizin. Bei der Planung von Station 11.2 B stand nicht nur die medizinische Leistung im Fokus, sondern auch die Frage, wie sich Prozesse, Atmosphäre und Ausstattung so verzahnen lassen, dass sie den Alltag für Patientinnen und Patienten ebenso wie für das Team spürbar angenehmer machen.
Wie ein frischer Gruß von der nahegelegenen Ostsee empfängt die Station ihre Patientinnen und Patienten seit ihrer umfassenden Modernisierung 2025 mit einer Gestaltung, die maritime Anklänge aufnimmt und zugleich Geborgenheit vermittelt. Sand- und Blautöne, Messingakzente und Details mit Meerbezug, wie Böden, die an ein Schiffsdeck erinnern, oder Bullaugen übersetzen die Küstennähe in Atmosphäre, ohne plakativ zu werden. Ergänzt wird dieses Bild durch Komfortdetails, die den Alltag erleichtern, weil sie genau dort unterstützen, wo Handgriffe schnell und sicher gehen sollen. Dazu zählt unter anderem die Schrankinnenbeleuchtung, die beim Öffnen der Schranktür automatisch angeht.
„Nicht zu viel, nicht zu wenig. Genau richtig. Ganz nach dem skandinavischen Lebensgefühl ‚Lagom‘ schaffen wir Räume zum Wohlfühlen“, so beschreibt Christian Habel, Senior Architekt beim Generalunternehmer, ppm planung + projekt management GmbH die atmosphärische Leitlinie für die zehn Patientenzimmer. Lagom gilt in Schweden als Kunst der Ausgewogenheit, bewusst gestaltet, ohne Übermaß, sodass sich eine ruhige, stimmige Alltags-Harmonie einstellt. Dass die Private Krankenversicherung (PKV) die Station mit Bestnoten bewertet, unterstreicht den erreichten Qualitätsanspruch. Greifbar wird er vor allem dort, wo Gestaltung und Nutzen nahtlos ineinandergreifen.












