01.07.2026 • Produkte

Gesundheit beginnt im Raum

Die interdisziplinäre Station am Uniklinikum Greifswald verbindet die Funktion einer Klinik mit dem Ambiente eines Hotelzimmers. Häfele unterstützt dabei.

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Warmes Holz, helle Flächen und Ostsee-Motive über dem Bett prägen die wohnliche Anmutung in den Zimmern der Patientinnen und Patienten. In den Einbauten sorgen Häfele Möbelbeschläge für verlässliche Funktion im täglichen Gebrauch.
© ppm GmbH / Cordula Feck

Auf einer Geschossfläche von 750 qm zeigt die interdisziplinäre Station 11.2 B der Uniklinik Greifswald, wie Architektur, Möblierung und Lichtführung den Genesungsprozess maßgeblich unterstützen können. Denn wohltuende Aufenthaltsqualität ist hier nicht nur Beiwerk, sondern gezielt geplant. Der Ansatz folgt dem Anspruch, dass Gesundheit nicht erst mit der Therapie beginnt, sondern mit dem Raum, in dem Heilung möglich wird. Häfele lieferte dafür zentrale Bausteine, vom Spiegel im Patientenbad über Schrankinnenbeleuchtung bis zu Beschlägen und Griffen als durchgängigem Standard.

Zur Universitätsmedizin Greifswald zählen 20 Kliniken, 17 Institute und weitere Einrichtungen. Sie setzt Schwerpunkte vor allem in den Bereichen Kardiologie, Neurologie, Onkologie und individualisierte Medizin. Bei der Planung von Station 11.2 B stand nicht nur die medizinische Leistung im Fokus, sondern auch die Frage, wie sich Prozesse, Atmosphäre und Ausstattung so verzahnen lassen, dass sie den Alltag für Patientinnen und Patienten ebenso wie für das Team spürbar angenehmer machen.

Hotelgefühl mit Mehrwert

Wie ein frischer Gruß von der nahegelegenen Ostsee empfängt die Station ihre Patientinnen und Patienten seit ihrer umfassenden Modernisierung 2025 mit einer Gestaltung, die maritime Anklänge aufnimmt und zugleich Geborgenheit vermittelt. Sand- und Blautöne, Messingakzente und Details mit Meerbezug, wie Böden, die an ein Schiffsdeck erinnern, oder Bullaugen übersetzen die Küstennähe in Atmosphäre, ohne plakativ zu werden. Ergänzt wird dieses Bild durch Komfortdetails, die den Alltag erleichtern, weil sie genau dort unterstützen, wo Handgriffe schnell und sicher gehen sollen. Dazu zählt unter anderem die Schrankinnenbeleuchtung, die beim Öffnen der Schranktür automatisch angeht.

„Nicht zu viel, nicht zu wenig. Genau richtig. Ganz nach dem skandinavischen Lebensgefühl ‚Lagom‘ schaffen wir Räume zum Wohlfühlen“, so beschreibt Christian Habel, Senior Architekt beim Generalunternehmer, ppm planung + projekt management GmbH die atmosphärische Leitlinie für die zehn Patientenzimmer. Lagom gilt in Schweden als Kunst der Ausgewogenheit, bewusst gestaltet, ohne Übermaß, sodass sich eine ruhige, stimmige Alltags-Harmonie einstellt. Dass die Private Krankenversicherung (PKV) die Station mit Bestnoten bewertet, unterstreicht den erreichten Qualitätsanspruch. Greifbar wird er vor allem dort, wo Gestaltung und Nutzen nahtlos ineinandergreifen.

Ästhetisch und funktional: Wohltuend für alle

Einbauten bündeln überall auf der Station Funktionen, ohne den Raum zu überladen. In den Patientenzimmern ist ein Schrankelement mit Beschlägen von Häfele zum Beispiel als Garderobe nutzbar, inklusive Einlegeboden und Kleiderstange, mit oberen Fächern, die abschließbar sind. Beim Öffnen der Türen beleuchtet indirektes Licht das Innere des Möbels – automatisch und kontaktlos dank individuell angepasster LED-Linearleuchten von Häfele.

So bleiben persönliche Dinge geschützt und Ordnung wird zur Selbstverständlichkeit, nicht zur täglichen Aufgabe. Diese Mischung aus Privatheit und Struktur fühlt sich für die Nutzer in erster Linie sehr komfortabel an. Im Klinikbetrieb ist sie aber gleichzeitig kalkulierte Arbeitsökonomie.

Auch im Patientenbad zeigt sich die gute Kombination aus Ambiente und Funktionalität ganz konkret, denn Licht ist hier mehr als Komfort. Eine gute Ausleuchtung schafft Orientierung und erhöht die Sicherheit, gerade bei nächtlichen Wegen oder eingeschränkter Mobilität. Umgesetzt wird das über den Aquasys Spiegel von Häfele. Und selbst dort, wo die maritime Gestaltung über die Hand erlebt wird, bleibt Häfele durchgängig präsent. Als wiederkehrendes Element kommen Möbelgriffe im „Bootslook“ zum Einsatz.

Häfele als roter Faden

Das Unternehmen Häfele bildet die verlässliche Klammer um das gesamte Interieur. In der Möblierung stammen alle Beschläge von Häfele. Dadurch entsteht von den Patientenzimmern bis in die Allgemeinflächen eine konsistente Qualität – in den großen Einbauten ebenso wie in den kleinen Berührungspunkten des Alltags.

Schrankwände, Sideboards und Theken in den Allgemeinflächen sind auf eine hohe Beanspruchung ausgelegt und bleiben dank der abgestimmten Beschlagwelt im täglichen Handling dauerhaft robust und zuverlässig. „Wenn alles verlässlich funktioniert und überall gleich zu bedienen ist, wird die Arbeit einfacher: Das Team findet sich schnell zurecht, Abläufe werden flüssiger, und im Alltag bleibt mehr Aufmerksamkeit für das Wesentliche, da die kognitive Last im Pflegealltag spürbar sinkt“, so Freimut Stauss, Key Account Manager Health Care bei Häfele.

Der Flur führt als „Promenade“ mit Bullaugen-Details an den Türen über...
Der Flur führt als „Promenade“ mit Bullaugen-Details an den Türen über die Station und schafft durch Meerillustrationen Orientierung entlang der Wege.
© ppm GmbH / Cordula Feck
Der Arbeitsbereich wirkt mit klaren Linien und blaugrünen Flächen, die an...
Der Arbeitsbereich wirkt mit klaren Linien und blaugrünen Flächen, die an Wasser und Küste erinnern, ruhig und strukturiert, während Häfele Möbelbeschläge in den Schrank- und Thekeneinbauten stabile Funktion im täglichen Handling sichern.
© ppm GmbH / Cordula Feck

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Häfele GmbH & Co. KG

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72202 Nagold
Deutschland

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