
Artenvielfalt in Mikrobiomen
Eine Studie der Universität Tübingen stellt die bisherige Annahme zur Ausbildung von Artenvielfalt in Mikrobiomen in Frage.

Eine Studie der Universität Tübingen stellt die bisherige Annahme zur Ausbildung von Artenvielfalt in Mikrobiomen in Frage.

Jenaer Forscher zeigen: Die Instabilität des Darmmikrobioms im Alter hängt offenbar vor allem mit einem geschwächten Immunsystem zusammen.

Im Graduiertenkolleg ACME suchen Forschende nach neuen zelleigenen Abwehrmechanismen gegen Viren und Bakterien und bilden dabei den wissenschaftlichen Nachwuchs aus. Das Vorhaben wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft über fünf Jahre gefördert und startet im April 2026.

Der internationale „World Brain Day“ am 22. Juli 2025 stellt die Prävention von neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Demenz oder Schlaganfall in den Vordergrund.

DZHK-Forscher beleuchten in Nature Reviews Cardiology vielfältige Mechanismen im Zusammenspiel von Darmmikrobiom und Thrombosen. Daraus könnten sich neue Ansätze für die Prävention und Behandlung von Thrombosen und damit verbundenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen ergeben.

Bestimmte Mikroben beeinflussen den Erfolg allogener Stammzelltransplantationen und verhindern eine gefährliche Immunreaktion.

Eine Studie der Universität Kiel und des UKSH zeigt Auffälligkeiten im oralen Mikrobiom schon Jahre vor Ausbruch der Erkrankung.

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert das Forschungsprojekt von Professor Dr. Hendrik Poeck, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), mit einem ERC Consolidator Grant.

Neue Studie weckt Zweifel an der Hygiene-Hypothese

Der Georges-Köhler-Preis geht 2023 an zwei herausragende Nachwuchswissenschaftler.

Multiresistente bakterielle Infektionen sind eines der gravierendsten Probleme in der Medizin, eine Situation, die sich in den kommenden Jahrzehnten nur noch verschlimmern dürfte.

Jüngste Fortschritte in der Mikrobiomforschung ermöglichen neue Systemansätze zur Untersuchung des dynamischen Zusammenspiels zwischen Mikrobiota, ihren Metaboliten sowie den Immun- und Stoffwechselreaktionen des Wirts.

Eine Abstoßungsreaktion nach einer allogenen Stammzelltransplantation kann den Therapieerfolg für Patienten mit bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems mindern.

Gianni Panagiotou ist seit Jahresbeginn Professor für „Microbiome Dynamics“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Mit seiner Forschung am Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ unterstützt er das Vorhaben des Verbunds, Mikrobiome ganzheitlich zu verstehen und Muster zu identifizieren, die das Gleichgewicht mikrobieller Gemeinschaften bestimmen.

Der Robert-Koch-Preis 2022 wird an Philip Felgner und Drew Weissman vergeben. Die beiden US-amerikanischen Wissenschaftler werden für grundlegende Beiträge zum Transfer von Nukleinsäuren in Zellen ausgezeichnet – eine zukunftsweisende Technologie für den Einsatz bei Infektionskrankheiten, aber auch in der Gentherapie und bei der Behandlung von Krebs. So haben mRNA-Impfstoffe entscheidend zur Bewältigung der Corona-Pandemie beigetragen. Die Verleihung des Preises findet am 11. November 2022 in Berlin statt.

Ein Forschungsteam aus Jena und Berlin untersuchte den Einfluss verschiedener Reinigungsregimes auf die Menge, Vielfalt und Resistenzen der Bakterien, die auf den Oberflächen von Klinikzimmern zu finden sind.

Eine Behandlung mit Antibiotika beeinflusst das Mikrobiom im Verdauungssystem nachhaltig. Während sich die Bakterienflora innerhalb von 30 bis 90 Tagen nach Medikamentenbehandlung weitgehend regeneriert, verändert sich deren Wechselspiel mit den Pilzen, die ebenfalls den Darm besiedeln.





