
Gezielte Behandlung der akuten Lungenembolie
Eine Studie der Universitätsmedizin Mainz zeigt, dass Patienten mit akuter Lungenembolie von einer kathetergestützten, ultraschallunterstützten Therapie profitieren.

Eine Studie der Universitätsmedizin Mainz zeigt, dass Patienten mit akuter Lungenembolie von einer kathetergestützten, ultraschallunterstützten Therapie profitieren.

Die Spezialstation für Schlaganfallpatienten der Zentralklinik Bad Berka, die Stroke Unit, ist erneut zertifiziert worden. Die vier Betten-Station für die Akutbehandlung, Diagnostik und frühestmögliche Rehabilitation von Schlaganfallpatienten erhielt die Auszeichnung durch die Zertifizierungsgesellschaft InterCert.

Die Stroke Unit der Klinik für Vaskuläre Neurologie des Universitätsklinikums Bonn (UKB), unter der Leitung von Klinikdirektor Prof. Gabor Petzold, wurde nun auch von der European Stroke Organisation (ESO) offiziell zertifiziert.

Seit 25 Jahren ist Dr. Anselm Sellier Kardiologe im Südlichen Augsburger Landkreis.

Führungswechsel in der neurologischen Spitzenmedizin des Harzkreises: Dr. med. Tobias J. Müller hat zum 1. April 2025 die chefärztliche Leitung der Klinik für Neurologie mit integrierter Stroke Unit am kommunalen Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben GmbH (Harzklinikum) übernommen.

Führungswechsel in der neurologischen Spitzenmedizin des Harzkreises

Zum Sana Strategieforum in Berlin wurde Dr. Dominik Grieb, leitender Oberarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie, und Dr. Frederik Boxberg, Oberarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie, der diesjährige Wissenschaftspreis verliehen.

Eine Studie mit Beteiligung des Universitätsklinikums Bonn hat untersucht, welche Behandlungsstrategie bei einer Hochrisiko-Lungenembolie die besten Überlebenschancen bietet.

Prof. Dr. Jens Minnerup ist seit 1. September neuer Direktor der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck.

Prof. Roman Haberl geht nach 28 Jahren als Chefarzt der Klinik für Neurologie in der München Klinik (MüK) Harlaching in den Ruhestand. Als Visionär hat er die Schlaganfallversorgung in Deutschland entscheidend geprägt – in Harlaching entstand die bundesweit erste Stroke Unit.

Ein interdisziplinäres Würzburger Team aus Neuroradiologie und Neurologie identifiziert das Enzym MMP-9 als entscheidenden Biomarker für schwerste Schlaganfallverläufe.

Die Schlaganfalleinheit der Sana Kliniken Lübeck wurde von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe erneut als überregionale Stroke Unit zertifiziert.

Die Behandlung des akuten Schlaganfalls hat in den letzten Jahren durch neue und verbesserte Methoden wie Thrombolyse und Thrombektomie eine Revolution erfahren.

Bereits zum fünften Mal ist die Schlaganfalleinheit des Klinikums Wetzlar (Stroke Unit) erfolgreich nach den Kriterien der Deutschen Schlaganfallgesellschaft rezertifiziert worden.

Patienten mit schwerem Schlaganfall profitieren von einer kombinierten Behandlung mit Medikamenten und der Katheter gesteuerten Entfernung des Blutgerinnsels direkt aus dem Gehirn.

Pionierarbeit in der München Klinik Harlaching: 20 Jahre Telemedizin gegen den Schlaganfall in Deutschland

Die moderne Medizin kann die häufigste Ursache für einen Schlaganfall – ein Blutgerinnsel im Gehirn – entweder medikamentös durch Thrombolyse oder mechanisch mittels Thrombektomie beheben.

Zwei aktuelle Studien zeigen: Patienten mit Verschlüssen einer großen Arterie im vorderen Hirnkreislauf mit großen Kernvolumen profitieren von der endovaskulären Schlaganfalltherapie, bei der das Gerinnsel mechanisch entfernt wird.

Eine „Mobile Stroke Unit“ (MSU) ist ein speziell ausgestatteter Rettungswagen, in dem Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf einen ischämischen Schlaganfall schon am Einsatzort versorgt werden können.

Bei Schlaganfällen ist entscheidend, dass die Behandlung ohne Zeitverlust beginnt, um bleibende Schäden/Behinderungen zu vermeiden. Bei schweren Schlaganfällen, bei denen oft Verschlüsse großer Hirngefäße durch Thromben vorliegen, ist ein Kathetereingriff zur direkten Entfernung des Thrombus indiziert.

Nach einem Schlaganfall rettet die schnelle, adäquate Behandlung Leben und senkt den Anteil der Betroffenen mit bleibenden Schäden. Ursächliche gefäßverstopfende Blutgerinnsel (Thromben) können medikamentös aufgelöst werden (i. v. Thrombolyse).

Schlaganfälle sind eine der häufigsten Ursachen für bleibende Behinderungen bei Erwachsenen. Ursache für ein schlechtes Outcome ist, dass oft zu viel Zeit zwischen dem Einsetzen der Symptome und der Einleitung der Notfalltherapie verstreicht.

Ein internationales Forschenden-Team unter Leitung von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) konnte in einer Meta-Analyse den Erfolg der Thrombolyse bei Schlaganfallpatienten bestätigen.





