
Neuer Ansatz gegen aggressive Gehirntumore
Ein Forscherteam aus sechs Universitätsmedizin-Standorten wird für einen innovativen Therapieansatz gegen das Glioblastom mit dem Preis der Deutschen Hochschulmedizin 2026 ausgezeichnet.

Ein Forscherteam aus sechs Universitätsmedizin-Standorten wird für einen innovativen Therapieansatz gegen das Glioblastom mit dem Preis der Deutschen Hochschulmedizin 2026 ausgezeichnet.

Wissenschaftlern und Medizinern der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ), des Heinrich-Braun-Klinikums Zwickau (HBK) und des Universitätsklinikums Magdeburg ist es gelungen, Hirntumorzellen durch die Behandlung mit physikalischem Plasma abzutöten. Durch das Verfahren soll es möglich werden, Hirnhauttumore restlos zu entfernen.

Gehirntumorzellen schalten die Immunabwehr in ihrer Umgebung geschickt aus. Wie sie das tun, hat Dr. Dr. Lukas Bunse (35) am Beispiel bestimmter Gliome entdeckt.

Klinische Studien sind ein Meilenstein in der Entwicklung sicherer und wirksamer Medikamente und Therapien. Ein von Helmholtz Munich entwickelter Antikörper startet jetzt in eine klinische Phase-1-Studie.

Wurden bei Tumorpatienten Hirnmetastasen diagnostiziert, war damit klar, dass die Endphase der Krebserkrankung erreicht war und keine Chance mehr auf Heilung bestand. Das hat sich mittlerweile verändert.

Dr. Milena Pertz erhält Andreas Zimprich-Preis für ihre Doktorarbeit.




