Medizinmöbel: Neue Hygiene-Generation


Hupfer präsentiert mit dem Medifurn-Programm weltweit als Erster eine neue Hygiene-Generation an Medizinmöbeln: Die speziell für OP und AEMP konzipierten Schränke und Reinigungstischanlagen ermöglichen jetzt eine rückstandsfreie Reinigung von bisher schwer zugänglichen Nischen in Möbeln.
Der Medizintechnik-Spezialist bietet als weltweit einziger Systempartner Edelstahlmöbel nach DIN 18865-9 in drei Hygiene-Leveln an: Neben der bisher üblichen Ausführung HS stehen nun erstmals die neuen, optimierten Hygieneausführungen H1 und H2 zur Verfügung.
Vor allem in hygienisch sensiblen und zugleich stark beanspruchten Arbeitsbereichen wie AEMP und OP sind Keimrisiken durch verschmutzungsanfällige Hohlräume und Ritzen auszuschließen. H2- und H1-Möbel konzipiert nach DIN zeichnen sich durch eine fugenlose Verarbeitung an Boden und Seitenwänden aus. Die Innenräume sind für eine sorgfältige Reinigung mit unterschiedlichen Radien gerundet. Damit sind Ritzen, in die Sekrete, Blut, Eiweiße oder andere Flüssigkeiten dringen könnten, im Gegensatz zum bisherigen Branchenstandard nicht mehr vorhanden, Keimverschleppungen lassen sich vermeiden. Auch eine Schlauchreinigung ist nun machbar, denn das Eindringen von Schleppwasser ist bei der neuen Hygiene-Generation H2 ausgeschlossen.
Hintergrund: Die Hygienestufen bei Edelstahlmöbeln nach DIN
H2: Nach DIN 188865-9 konzipierte Edelstahlmöbel der H2-Stufe weisen am Boden und an den Seitenwänden verschweißte Korpusse auf, sind fugenlos gearbeitet und daher ohne verschmutzungsanfällige Hohlräume. Ein in den Eckverbindungen besonders großer Radius von mindestens 20 mm schafft beste Reinigungsvoraussetzungen. Die beiden hinteren Ecken sind zusätzlich als Kugelecken ausgearbeitet. H2-Möbel nach DIN entsprechen so strengsten Hygieneanforderungen und sind für stark beanspruchte Arbeitsbereiche wie Reinigungstischanlagen besonders geeignet. [Detailfoto H2]
H1: Bei Medizinmöbeln vom Hygienelevel H1 nach DIN sind Seitenteile und Boden fugenlos verschweißt. Im Innenraum sind die Übergänge zwischen den Wänden mit einem Radius von 3 mm gearbeitet. Möbel mit H1-Hygienelevel sind für hygienisch gering bis mittelstark beanspruchte Bereiche geeignet. [Detailfoto H1]
HS: Beim Hygienestandard HS sind nach DIN-Bauweise Fugen zwischen Böden und Seitenteilen zulässig. Eine intensive und sorgfältige Reinigung ist damit erschwert, Keimrisiken sind nicht auszuschließen. HS-Korpusse gelten als geeignet für hygienisch unkritische Bereiche. [Detailfoto HS]
Neu: Farbe im sterilen Arbeitsalltag
Ergonomie am Arbeitsplatz umfasst neben konkreten, quantitativ fassbaren Aspekten wie Raumklima, Licht oder dem ergonomischen Design von Geräten auch weiche Faktoren, etwa Farben. Die Arbeitswissenschaft weiß heute, dass ihre Wirkung weit über subjektive Vorlieben hinaus geht, dass sie das Wohlbefinden, nahezu alle Sinne, die Motivation und noch viel mehr beeinflussen. Mit der neuen Medizinmöbelserie Medifurn von Hupfer lassen sich nun auch individuelle Farb- und Designkonzepte unterstützen. Für Arbeitsplatten, Blenden und Türen stehen neben dem bewährten Edelstahl jetzt auch hochwertige Materialien zur Verfügung, die ein Spektrum an attraktiven Farben bieten. Zu den hochwertigen, im Krankenhaus- und Lebensmittelbereich seit vielen Jahren erprobten Oberflächenstoffen für Arbeits- und Nassräume zählt die Blackline Designplatte. Basis dafür ist eine besonders quellfeste Faserplatte, ein absolut stabiler, robuster und schlagfester Stoff, der weitgehend unempfindlich gegen thermische und chemische Einflüsse ist.
Anbieter
HupferDieselstraße 20
48653 Coesfeld
Deutschland
Meist gelesen

KI-3D-Planung und ICG-Markierung bei Lungenkrebs
Dank moderner Screeningprogramme und innovativer Ansätze wie der KI-3D-Planung und ICG-Markierung bei Lungenkrebs werden zunehmend kleine Tumore entdeckt, die eine exakte Diagnostik und individuelle Therapie verlangen.

Parkinson Stiftung launcht innovativen KI-Chatbot für bessere Patientenbetreuung und Information
jAImes, der neue digitale Assistent bietet 24/7-Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Interessierte.

"Die Quellensuche war eine Herausforderung“
Am Universitätsklinikum Frankfurt am Main trat 2023 eine systemische P. aeruginosa Trinkwasserkontamination auf. Als wahrscheinliche Kontaminationsquelle wurde ein Wasserzähler identifiziert.

Pro Care 2026 - Die Fachmesse für Kliniken und Pflegeeinrichtungen
Pro Care: vom 10.–11. Februar 2026 auf dem Messegelände Hannover: Erleben Sie Digitalisierung, Lösungsansätze zur Entlastung und für die Zukunft der Pflege.

Qualität in der Versorgung stärken – die Rolle der Labordiagnostik in der Patientensteuerung
Labordiagnostik ist in der modernen Medizin ein integraler Bestandteil guter Versorgung: 7 von 10 aller Diagnosen beruhen auf ärztlichen Laborbefunden.




