Triple Play live - Interoperabilitäts-Labor geht bei München an den Start


Triple Play live - Interoperabilitäts-Labor geht bei München an den Start. In Dornach bei München wurde am 26. April 2006 das Triple Play Lab, ein herstellerunabhängiges Interoperabilitäts-Labor der Triple Play Alliance (TPA), offiziell eröffnet.
Michael Reiter sprach mit Ralf Pütz, Senior Network Consultant bei Extreme Networks, Triple-Play-Experte und Sprecher der TPA, über das neue Kompetenzzentrum für Triple Play.
M & K: Herr Pütz, dem Triple Play wird von Herstellern und Marktbeobachtern für die Zukunft ein großer Stellenwert zugeschrieben.
Welche Rolle werden das Triple Play Lab und die Triple Play Alliance dabei spielen?
R. Pütz: Die TPA will die Verbreitung der Triple-Play-Technologie, und zwar einer tragfähigen und zukunftssicheren Technologie, vorantreiben und unterstützen.
Anwendungsgebiete von Triple-Play-Lösungen liegen sowohl in der Bereitstellung konvergenter Dienste für Privathaushalte durch Service Provider als auch in Unternehmensanwendungen wie Videoüberwachung, Video Conferencing, Internet und Telefonie.
Das Triple Play Lab soll hier als internationales Kompetenzzentrum dienen.
Darüber hinaus wollen wir mit einigen der von unterschiedlichen Seiten aufrechterhaltenen Mythen aufräumen, indem wir die Möglichkeit bieten, Triple-Play-Technologie unter realistischen Bedingungen zu testen.
Carrier, Service Provider, aber auch Unternehmen verschiedener Branchen können hier Triple Play live erleben und in unterschiedlichsten Szenarien auszuprobieren. Interessenten können so Know-how aufbauen und sich vor der Realisierung einer Triple-Play-Infrastruktur eine valide Entscheidungsgrundlage verschaffen.
M & K: Wie ist das Triple Play Lab aufgebaut und was gibt es dort zu sehen?
R. Pütz: Die Labor-Infrastruktur ist aufgebaut wie eine reale Triple-Play- Infrastruktur in einem Citynetz: Vom Rechenzentrum über Switching, Routing, Migrations-Szenarien, ITSecurity und Customer Premise Equipment (CPE) bis hin zu den unterschiedlichen Last-Mile-Technologien und Content-Beispielen werden Sie alles finden.
Ebenso wie die vollständige Verkabelung, Schranklösungen und ein leistungsfähiges Provisioning.
Darüber hinaus haben wir eine Reihe von Anwendungsbeispielen aus unterschiedlichen Branchen, unter anderem auch für den Krankenhausbereich, aufgebaut.
M & K: Was wird in diesem Krankenhausbereich demonstriert?
R. Pütz: Dort ist eine Triple-Play- Lösung mit Patiententerminal aufgebaut.
Darüber können Dienste wie Internet, IP-Telefonie, Fernsehen, aber auch Video on Demand und andere Bezahl-Dienste angeboten werden.
Patienten kommen so im Krankenbett in den Genuss derselben Annehmlichkeiten wie im eigenen Wohnzimmer.
Kontakt:
Triple Play Lab, Aschheim-Dornach
Tel.: 0163/6973013
www.triple-play-lab.com
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