23.02.2026 • Anzeige • News

Raus aus dem Speziallabor – rein in die Routine

Wie Bioscientia Ingelheim als erstes Labor weltweit die klinische Massenspektrometrie in die Routine gebracht hat.

Raus aus dem Speziallabor – rein in die Routine
© Roche Diagnostics Deutschland GmbH

Die klinische Massenspektrometrie (LC-MS/MS) bietet zahlreiche analytische Vorteile: hohe Spezifität und Präzision sowie die Möglichkeit, sensitive Analyten zuverlässig zu bestimmen. In der Praxis scheitert der Routineeinsatz bislang häufig an der Komplexität des Verfahrens. Die Methode ist personalintensiv, erfordert hochqualifiziertes Spezialwissen und bindet wertvolle Kapazitäten. Zudem erschwert der Aufwand im täglichen Handling einen durchgängigen 24-Stunden-Betrieb sowie die schnelle Befundung bei zeitkritischen Anfragen, etwa aus Kliniken. Auch die Standardisierung ist aufgrund unterschiedlicher Methoden, Kalibrationen und Messsysteme herausfordernd.

Die Anforderung: das Beste aus beiden Welten

Vor diesem Hintergrund verfolgte Bioscientia Ingelheim, ein Vollanbieter für Diagnostik innerhalb der Sonic Healthcare-Gruppe, ein ambitioniertes Ziel: Die analytische Qualität der LC-MS/MS sollte mit der Geschwindigkeit und Effizienz eines Routinelabors zusammengebracht werden. Ziel war es, Parameter mit hohem Probenaufkommen aus der spezialisierten LC-MS/MS-Analytik in die Zentrallabor-Automatisierung zu überführen. So können Expertenteams entlastet werden – und erhalten Freiräume für die Entwicklung komplexer und neuer Analyte mit geringerem Probenaufkommen.

Klinische Massenspektrometrie erstmals im Routinelabor

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Die Lösung: cobas Mass Spec im Routinebetrieb

Als erstes Labor weltweit hat Bioscientia Ingelheim die automatisierte cobas Mass Spec Lösung von Roche in den Routinebetrieb überführt. Das cobas i 601 Analysemodul integriert die LC-MS/MS nahtlos in die bestehende cobas pro Familie des Labors. Dadurch lässt sich analytische Exzellenz mit operativer Einfachheit verbinden: Das System erlaubt einen robusten Einsatz der LC-MS/MS in der Routine (24/7). Ersatzreagenzien und Lösungen können on Board geladen und im laufenden Betrieb gewechselt werden. „Mit cobas Mass Spec erreichen wir eine neue Qualitätsstufe in der klinischen Massenspektrometrie – vollautomatisiert und harmonisiert,“ erläutert Dr. Maria Shipkova, Fachärztin für Laboratoriumsmedizin Chromatographie/Toxikologie, Therapeutisches Drug Monitoring, Bioscientia.

cobas i 601 Analysemodul
cobas i 601 Analysemodul
© Roche Diagnostics Deutschland GmbH

Bedienung und Wartung: auf Routine ausgelegt

Auch die Benutzerfreundlichkeit ist auf das Routinelabor zugeschnitten. „Die Bedienung von cobas Mass Spec ist so intuitiv, dass kein Vorwissen in der Massenspektrometrie erforderlich ist,“ so Tanja Westenberger, MTLA Automatenlabor, Bioscientia. Die Einarbeitung von neuen Mitarbeitern kann in kompakten Schulungseinheiten erfolgen. Ergänzend dazu ist der Wartungsaufwand im Alltag gering. Selbst ein Säulenwechsel ist effizient planbar und erfordert keine neue Kalibration der Assays auf dem System.

Messbare Effekte für Durchsatz und Versorgung

Die Implementierung des cobas i 601 Analysemoduls hat laut Bioscientia direkte positive Auswirkungen auf die operativen Prozesse und die Qualität der Patientenversorgung.

Messbare Vorteile:

  • Hoher Probendurchsatz, z.B. Vitamin D (ca. 400-500 Aufträge/Tag)
  • Freie Kapazitäten in Expertenteams durch effizienten Ressourceneinsatz 
  • Nur ca. 5 Minuten für die tägliche Wartung und Bedienung durch MTLAs
  • Einfache Parameterausweitung dank IVDR-zertifizierter Assays
      

Medizinischer Mehrwert: 

  • Optimiertes Therapeutisches Drug Monitoring (TDM) und verbesserte Turnaround Time (TAT) 
  • Hochqualitative Analytik 
  • Beschleunigte Therapieentscheidungen 

 

Damit ist Bioscientia ein bedeutender Schritt in der Labordiagnostik gelungen: Die Integration von cobas Mass Spec ermöglicht erstmals den effizienten Einsatz der klinischen Massenspektrometrie im Routinelabor. Das Unternehmen plant bereits, das Spektrum künftig auf weitere Parameter wie Steroidhormone und zusätzliche Arzneistoffe auszuweiten. Eine zentrale Rolle spielt dabei die langjährige und enge Zusammenarbeit zwischen Bioscientia und Roche, die es ermöglicht, Erfahrungen aus der Praxis schnell in Optimierungen zu überführen.

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