11.09.2012 • Whitepaper

Clostridium-difficile-Diagnostik – altbekannt, aber immer aktuell

Das Sporen-bildende anaerobe Stäbchenbakterium Clostridium difficile gilt heutzutage als einer der wichtigsten Nosokomialkeime. Deswegen ist es bei nahezu allen Hygienefachtagungen sowie auch bei vielen infektiologisch orientierten Kongressen und diagnostischen Foren zu einem allgegenwärtigen Thema geworden.

Die breite Präsenz in der Umwelt aufgrund der Fähigkeit zur Bildung sehr resistenter Sporen ist für Clostridium difficile und viele seiner Artgenossen die Grundlage für seine weite Verbreitung bei Mensch und Tier. Im Gegensatz zu den sehr widerstandsfähigen Sporen, ist die vegetative Vermehrungsform des strikt anaerob wachsenden Bakteriums sehr empfindlich gegenüber Sauerstoff. Schon eine kurze Einwirkzeit von Sauerstoff ist toxisch für die Clostridium difficile Zellen, weswegen der kulturelle Nachweis des Erregers der Clostridium difficile assoziierten Diarrhö (CDAD) aus Stuhlproben von an Durchfall erkrankten Personen entsprechende Anzuchtsbedingungen und die Verwendung von Spezialnährböden erfordert.

 

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