
Compliance endlich wirksam steigern
Erneut ist die sinkende Compliance bei der Händedesinfektion in aller Munde. Wann beginnen wir endlich, über die Ursachen statt über Symptome zu sprechen?

Erneut ist die sinkende Compliance bei der Händedesinfektion in aller Munde. Wann beginnen wir endlich, über die Ursachen statt über Symptome zu sprechen?

Bakterien der Gattung Shigella, eng verwandt mit dem bekannten E. coli, sind die zweithäufigste Ursache für tödlich verlaufende bakterielle Durchfallerkrankungen, mit weltweit über 200.000 Opfern pro Jahr.

Ein Forschungsteam am Fraunhofer IPK entwickelt ein KI-basiertes Kamerasystem, das markerlos OP-Instrumente erkennen und nachverfolgen kann. Die Technologie soll die Sterilgutlogistik in Krankenhäusern und Kliniken optimieren. Nun wird der Forschungstransfer mit über 1 Million Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.

In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Verordnungen von Antibiotika in der Kinderheilkunde stark zurückgegangen. Gleichzeitig haben Kinderärzte mehr Phytopharmaka verschrieben. Das zeigen Prof. Karel Kostev, Leiter der Epidemiologie von IQVIA Frankfurt, und Kollegen. Sie haben Daten aus Kinderarztpraxen analysiert.

Das Institut für Krankenhaushygiene und Infektiologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) initiiert eine Studie zur Verbesserung der Händehygiene.

Welche Hygienemaßnahmen sind in nosokomialen MRSA-Ausbrüchen sinnvoll und angemessen?

Der rationale Einsatz von Antibiotika kann die Probleme der Resistenzentwicklung abwehren und zu einer verbesserten Patientensicherheit führen.

Experten der Paracelsus-Kliniken haben im Rahmen einer Dissertation die Behandlung von Harnwegsinfektionen und Sepsen ausgewertet. Andere Kliniken könnten von der Idee der SAPHIR-Studie profitieren.

Die Vermeidung von nosokomialen, also behandlungsassoziierten Infektionen muss im deutschen Gesundheitssystem stärker beachtet werden. Das forderten die Expert*innen des 12. Hygieneforum des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) am 7. Dezember 2023.

Im Kampf gegen multiresistente Keime könnten Peptide – Moleküle, die aus bis zu 100 verbundenen Aminosäuren bestehen – eine wichtige Rolle spielen. Sie wirken auf die Zellmembran der Bakterien und können so das Eindringen von Antibiotika in die Erreger und damit deren Wirksamkeit verbessern.

Krankenhauskeime sind häufig ein Problem bei schwärenden Wunden. Um selektiv Gram-negative oder Gram-positive Krankenhauskeime wirksam zu bekämpfen, hat nun eine Forschungsgruppe eine bakterizides Nanomaterial mit einem chemischen „Lichtschalter“ versehen.

Spitalkeime und Seuchenerreger werden nicht immer direkt von Mensch zu Mensch übertragen. Sie können sich auch über keimbelastete Gegenstände verbreiten.

Pumpspender mit Seife oder Desinfektionsmittel sind nicht erst seit der Corona-Pandemie allgegenwärtig.

Das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, ist erneut für den vorbildlichen Schutz vor multiresistenten Erregern (MRE) mit dem Qualitätssiegel der MRE-Netzwerke Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden.

AMS-MAN: Mainfränkisches Antimicrobial Stewardship Netzwerk wächst weiter.

Die Effektivität von selbstdesinfizierenden Handschuhen haben Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) für den Einsatz in medizinischen Einrichtungen untersucht.

Malaria gehört zu den weltweit am weitesten verbreiteten und tödlichsten Infektionskrankheiten.

Empa-Forschende entwickeln einen Verband mit Milchsäurebakterien.

Im Kampf gegen Viren kommen bereits breit neutralisierende Antikörper zum Einsatz. Die Technik könnte in Zukunft auch helfen, Infektionen mit multiresistenten Bakterien zu bekämpfen.

Die Cloud hat sich deutschlandweit als das vorherrschende IT-Modell etabliert. Im Gesundheitswesen wird sie aber immer noch eher selten verwendet.

Fast 50 Jahre nach dem ersten Todesfall sind Legionellen immer noch eine weithin unterschätzte Gefahr – besonders für immungeschwächte Menschen.

Welche Standards gelten für Wohnbereichsküchen? Was spricht gegen Haushaltsspülmaschinen? Dieses Whitepaper gibt Antworten.

Forschende des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung von der Universität zu Köln haben eine Studie zu dem Carbapenem-resistenten Bakterium Acinetobacter baumannii durchgeführt.

Weiterbildungsveranstaltung des mre-netz regio rhein-ahr am Universitätsklinikum Bonn

Forschende haben aufgeklärt, wie Triglyceride dem Tuberkulosebakterium helfen, sich vor dem Immunsystem zu schützen. Das könnte bessere Therapien möglich machen.

Das Uniklinikum Würzburg untersucht erstmalig reale Influenza-A-Infektionsrate ergänzend zur nationalen symptombasierten Surveillance.

Warum Infektionen mit Acinetobacter baumannii immer wieder aufflammen können.

Das als Krankenhauskeim bekannte Darmbakterium C. difficile kann von einem Herzmedikament in Schach gehalten werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen Forschende um die Ulmer Pharmakologen und Toxikologen Panagiotis Papatheodorou und Holger Barth.

Neue Studie weckt Zweifel an der Hygiene-Hypothese

Ein Apenrader Krankenhaus setzt auf Hygiene: Neue Betten, waschtunnelgeeignet und langlebig durch mehr Waschzyklen.

Jedes Jahr sorgen Respiratorische Synzytial-Viren, kurz RSV, für unzählige Atemwegsinfektionen weltweit.

Wenn das Bein einmal offen ist, beginnt für Patienten oft ein langer Leidensweg.

Die EU stellt Mittel für die Erforschung tödlicher Blutvergiftung zur Verfügung.

Der Verbund für Angewandte Hygiene e.V. feiert sein 20-jähriges Bestehen.

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat im Rahmen der „Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie“ (DART 2030) einen konkreten Aktionsplan für die Prävention von Infektionen angemahnt.