Abgenutzte elastische Böden? - Eine Sanierung spart Zeit und Kosten
Wenn die Böden in Krankenhäusern oder Arztpraxen stark abgenutzt und porös sind, ist es längst zu spät – Bakterien und andere Krankheitserreger setzen sich fest.

Wichtige Vorgaben wie beispielsweise aus der TRBA 250 lassen sich nicht mehr einhalten, was unter hygienischen Gesichtspunkten ein großes Problem ist. Zudem fällt der unansehnliche Belag auch Patienten und Mitarbeitenden optisch negativ auf – ein Austausch des Bodens scheint unumgänglich. Der Startschuss für die überfälligen Bauarbeiten wird dennoch oft hinausgezögert, denn die Maßnahme gilt als kostspielig und zeitintensiv. Was viele Verantwortliche nicht wissen: Statt den Boden komplett auszutauschen, kann er meist auch saniert werden. Dafür hat der schwedische Bodenspezialist Bona das Resilient System entwickelt. Hier bleibt die Trägerschicht erhalten und lediglich die Oberfläche des elastischen Bodens wird erneuert.
„Grundlage für das Resilient-Verfahren ist die Aufbereitung des Bodens auf dem vorhandenen Belag“, erklärt Roland Pung von Bona. „Dabei erweist sich die Sanierung als günstiger und effizienter gegenüber einem Austausch.“ Einer der Gründe: Der Materialbedarf ist stark reduziert, da die alte Belagsbasis weiter genutzt werden kann. So entstehen auch deutlich weniger Bauabfälle. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern senkt auch die Entsorgungs- und Reinigungskosten.
Doch nicht nur in Bezug auf Materialkosten hat das System deutliche Vorteile: Auch die Ausfallzeit reduziert sich um bis zu 60 Prozent. Das beeinflusst die nachgelagerten Kosten ebenfalls, weiß Roland Pung. „Viele Krankenhäuser und Arztpraxen können sich mehrtägige Schließungen kritischer Bereiche nicht leisten. Das gilt vor allem für Operationssäle, Bettenstationen oder Notaufnahmen. Eine Alternativversorgung der Patienten ist, wenn überhaupt, oft nur mit hohem Aufwand möglich. Das Resilient System reduziert Ausfallzeiten. Lärm und Schmutz werden im Vergleich zu einem Komplettaustausch erheblich reduziert. Meist lassen sich die Flächen schon nach wenigen Stunden wieder nutzen, Großgeräte wie Monitore oder Tische müssen oft nicht einmal abgebaut werden.“
Die Flexibilität setzt sich auch in der Gestaltung fort. Das Resilient System lässt sich sowohl in der Farbe als auch in der Beschichtung nahezu beliebig anpassen, der sanierte Boden wirkt wie ein neuverlegter Belag. Das stellt nicht nur die Funktionalität voll wieder her, sondern erhöht auch die Haltbarkeit des Bodens durch zusätzliche Beschichtungen. Gleichzeitig sinkt der Bedarf an Reinigungsmitteln.
Das Resilient System ist jedoch nicht nur für einfache elastische Böden geeignet. Auch ableitfähige Böden können saniert werden. Hier liegt noch einmal besonderes Einsparpotenzial. Denn die so genannten ESD-Böden werden mit leitenden Rohstoffen wie Kupfer hergestellt, so dass ein Komplettaustausch vergleichsweise kosten-intensiv ist. Es wird lediglich die Nutzschicht erneuert. Das senkt die Sanierungskosten erheblich, da Materialaufwand, Arbeitsstunden und Entsorgungskosten deutlich reduziert werden.
Um Herauszufinden, ob eine Sanierung möglich ist, bietet Bona eine kostenlose Bodenbewertung an, die einfach online angefragt werden kann. Das entsprechende Formular und weitere Informationen zur Sanierung elastischer Böden in medizinischen Bereichen finden Sie hier.



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