Allgemeine, Viszerale und Onkologische Chirurgie der Lahn-Dill-Kliniken wird neu strukturiert


Die Allgemeine, Viszerale und Onkologische Chirurgie wird ab April standortübergreifend innerhalb eines Zentrums organisiert. Dr. Steffen Hahn beendet seine Tätigkeit als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Dill-Kliniken am Standort Dillenburg der Lahn-Dill-Kliniken, um sich anderen Aufgaben zuzuwenden.
Die Allgemeine und Viszerale Chirurgie bleibe weiterhin ein wichtiger Bestandteil des medizinischen Leistungsangebots an den Dill-Kliniken, sagte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. „Die Allgemeine, Viszerale und Onkologische Chirurgie wird ab 1. April standortübergreifend von Herrn Dr. Frank Ulrich geleitet“, sagte der Geschäftsführer.
Privatdozent Dr. Frank Ulrich ist seit 1. Juli 2015 Chefarzt der Klinik für Allgemeine, Viszerale und Onkologische Chirurgie am Klinikum Wetzlar. „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung, ein standortübergreifendes Zentrum an den Lahn-Dill-Kliniken aufzubauen“, erklärte der Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie und Facharzt für Chirurgie. „Wir werden Strukturen anpassen und neue Prozesse etablieren müssen, dies wird etwas Zeit benötigen.“ Als Leiter des Zentrums wird Dr. Frank Ulrich unter anderem die personelle Gesamtverantwortung im Bereich der Allgemeinen, Viszeralen und Onkologischen Chirurgie der Lahn-Dill-Kliniken übernehmen. Zusätzlich wird am Standort Dillenburg die Stelle eines Leitenden Arztes geschaffen, der die organisatorische Verantwortung im Tagesgeschäft übernimmt und als ständiger Vertreter von Dr. Ulrich fungiert. In dieser Funktion wird zum 1. Juni Dr. Christian Charles Ondo-Meva das viszeralchirurgische Team in Dillenburg verstärken.
Dr. Ondo-Meva ist momentan als Oberarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am HELIOS Klinikum Salzgitter beschäftigt. Er ist Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, spezielle Viszeralchirurgie und Rettungsmediziner.
Das neue Zentrum wird das dritte standortübergreifende Zentrum sein, das an den Lahn-Dill-Kliniken etabliert wird. Die Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin sowie die Unfallchirurgie und Orthopädie sind bereits standortübergreifend in Zentren organisiert. „Durch die Bildung solcher standortübergreifender Konzepte ist sichergestellt, dass wir auch in Zukunft den Patienten die bestmögliche Behandlung anbieten können“, verdeutlichte Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises. „Im Zuge dieser Neustrukturierung ist auch geplant, das Leistungsspektrum weiter auszubauen.“ So sollen an den Dill-Kliniken neben der bereits etablierten Grundversorgung innerhalb der Allgemeinchirurgie zukünftig auch spezielle operative Verfahren bei Erkrankungen des Magens, des Darmes und der Schilddrüse angeboten werden.
„Durch die Rotation unserer Ärzte innerhalb des Zentrums können wir zukünftig auch am Standort Dillenburg komplexere Eingriffe durchführen“, erklärt Dr. Ulrich. „Ziel ist es, dass die Abteilungen in Wetzlar und Dillenburg mittelfristig zusammenwachsen.“
Ein weiterer bedeutender Aspekt sei die Steigerung der Arbeitsplatzqualität und damit verbesserte Möglichkeiten bei der Besetzung von Stellen, verdeutlichte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken: „Durch die übergeordnete Leitungsstruktur können Mitarbeiter an allen Standorten die volle Weiterbildung absolvieren. Darüber hinaus kann im Rahmen einer strukturierten Mitarbeiter-Rotation die qualifizierte Besetzung vakanter Arztstellen besser sichergestellt werden. Dies ist gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ein bedeutender Aspekt.“
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