CMS entscheidet sich für CT Lungenkrebs-Screening



Das "U.S. Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS)" befürwortet das CT Lungenkrebs-Screening und hält die vorliegenden Daten für ausreichend, um CT-Lungenkrebs-Screening für Hochrisikogruppen zu empfehlen.
Diese Entscheidung, die schon lange erwartet wurde, nachdem die USPSTF letztes Jahr eine entsprechende Empfehlung herausgegeben und das MEDCAC-Gremium im April darüber beraten hatte, macht nun den Weg frei für die Einführung von öffentlich zugänglichem CT-basiertem Lungenkrebs-Screening in den USA.
Lungenkrebs ist die tödlichste Krebserkrankung - er verursacht mehr Todenfälle als Darm-, Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs zusammen. Das Hauptproblem ist, dass Patienten erst beim Arzt erscheinen, wenn sie Beschwerden haben - oft zu spät für eine optimale Behandlung. Resultate des "National Lung Screening Trial" (NLST) in den USA zeigen eine 20-prozentige Verringerung der Mortalität durch die Früherkennung, die durch das CT-Screening ermöglicht wird. Obwohl europäische Studien, wie die niederländisch-belgische "NELSON"-Studie, noch ausgewertet werden, wird erwartet, dass sich europäische Länder in naher Zukunft anschließen werden.
Diese Entscheidung macht CT-Lungenkrebs-Screening für über 8 Millionen Amerikaner verfügbar. Die bildgebende Diagnostik wird sich der Herausforderung stellen müssen, die daraus resultierenden Untersuchungen durchzuführen. Um eine hohe diagnostische Qualität und effiziente Bearbeitung zu garantieren, wird man präzise Befundungswerkzeuge, standardisierte Befundschemata und einen effizienten Arbeitsablauf benötigen.
Mit Veolity bietet der Spezialist für Medizinsoftware MeVis Medical Solutions AG in Bremen/Deutschland eine dedizierte Befundstation für das CT-Lungenkrebs-Screening an. Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen optimiert Veolity den Arbeitsablauf und kombiniert die FDA-zugelassene automatische Lungenrundherderkennung (CAD - computer-aided detection) mit der automatischen Registrierung von Voraufnahmen und effizienter Befunderstellung. Die Befunde werden automatisiert nach aktuellen Standards und Richtlinien er-stellt - inklusive einem aktuellen Modell zur Vorhersage der Bösartigkeit. Automatische Messungen, Integration von Nebenbefunden, Bestimmung des Patientenmanagements und die Einbindung von Screeninglisten machen das System zu einer Komplettlösung für die Befundung von Lungenkrebs-Screening-CTs.
"CT-Lungenkrebs-Screening für Hochrisikogruppen wird jedes Jahr tausende Leben retten. Wir begrüßen die Entscheidung der CMS, nicht nur weil sie das Interesse an unseren Produkten fördert, sondern vor allem aufgrund des enormen Nutzens für die Patienten.", erklärt Bernd Kümmerlen, Produktmanager, MeVis Medical Solutions AG. "Mit Veolity versuchen wir die Arbeit für den Radiologen leichter zu machen, während wir gleichzeitig die Qualität verbessern und damit den Patientennutzen erhöhen. Lungenrundherde zu finden, zu vermessen und mit Voraufnahmen zu vergleichen, ist eine mühsame Arbeit. Veolity automatisiert viele dieser Schritte und ermöglicht Präzision in der Diagnostik durch die Rundherderkennung, durch objektive Messwerte und die Vergleichsfunktion zu Voraufnahmen."
MeVis Medical Solutions AG auf der RSNA 2014
MeVis zeigt Veolity und andere Lösungen für Radiologen am Stand 2965-F, Halle A, South Building, German Pavilion.
Anbieter
MeVis Medical Solutions AGCaroline-Herschel-Str. 1
28359 Bremen
Deutschland
Meist gelesen

Neuer operativer Geschäftsführer und neue Pflegedirektion am Klinikum Frankfurt (Oder)
Das Klinikum Frankfurt (Oder) verstärkt seine Führungsspitze.

DMEA 2026 – Zukunft gestalten: Digital Health trifft Krankenhaus-Praxis
Vom 21. – 23. April 2026 kommen in Berlin Expert*innen, Aussteller und Top-Speaker zusammen.

Dr. Rolf Glazinski wird Chefarzt der Neurologie an der Wicker Klinik
Zum 1. Januar 2026 übernimmt Dr. Rolf Glazinski (61) die chefärztliche Leitung der Neurologie an der Wicker Klinik.

Raus aus dem Speziallabor – rein in die Routine
Wie Bioscientia Ingelheim als erstes Labor weltweit die klinische Massenspektrometrie in die Routine gebracht hat.

Neue Vorstände für Klinikverbund Heidelberg / Mannheim
Zum 1. Januar 2026 ist der Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim gestartet und der Vorstand des Verbunds wird schrittweise neu aufgestellt.





