18.04.2023 • News

Eisenmangel prä- und postoperativ im Rahmen von Patient Blood Management konsequent behandeln

Das prä- und postoperative Eisenmangelmanagement, im Rahmen von Patient Blood Management (PBM), kann die Behandlungsergebnisse [1-4] verbessern sowie deutliche Kosteneinsparungen für das Gesundheitssystem [5-7] erzielen.

Foto: Vifor Pharma
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Wichtige Fakten rund um das PBM, Eisenmangel und -anämie:

  • Die Prävalenz: Eine präoperative Anämie ist bei chirurgischen Patienten häufig [8-13]  – bei 72 % der Anämie-Patient:innen liegt der Anämie ein Eisenmangel zugrunde [13].
  • Die Folgen von präoperativem Eisenmangel und Anämie: Längerer Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation [2], erhöhtes Risiko für Infektionen [3], Nierenschädigungen [3] und Mortalität [2,3,14,15] sowie ein höherer Bedarf an Bluttransfusionen [2,3,14,15], welche wiederum ein Risikofaktor für unerwünschte klinische Ereignisse darstellen können [14]. Die WHO betont daher die dringende Notwendigkeit, im Rahmen des PBM die Krankheitslast durch Anämie, Eisenmangel und Blutverlust zu verringern [16].
  • Patient Blood Management: Das PBM ist ein evidenzbasiertes Behandlungskonzept, das medizinische und chirurgische Ergebnisse durch Reduktion und Vermeidung von Anämie, Eisenmangel und Blutverlust optimieren kann [17].Das Anämiemanagement – die Optimierung des Erythrozytenvolumens – stellt im PBM-Konzept eine zentrale Säule dar [17].
  • Prä- und postoperative Behandlung von Eisenmangel und -anämie*: Die Behandlung eines Eisenmangels* mit i.v. Eisencarboxymaltose (FCM, ferinject) kann die klinischen Ergebnisse für Patient:innen verbessern [18-21] und die Krankenhauskosten senken [5,6].
  • Ultrakurzeitbehandlung: Die kurzfristige Behandlung mit ferinject in Kombination mit Erythropoetin, Vitamin B12 und Folsäure bis 24 h vor der Operation kann die Anzahl der nötigen Bluttransfusionen bei Patient:innen mit präoperativem Eisenmangel bzw. präoperativer Eisenmangelanämie reduzieren [22].

 *Wenn orale Eisenmangelpräparate nicht in Betracht kommen, siehe Fachinformation DE-FCM-2300100

Hier erfahren Sie mehr.

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Quellen:

[1-22]

 

 

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