Energiemanagementsystem im Klinikum Darmstadt zertifiziert
Kontinuierlich besser werden, Energie einsparen und effizienter einsetzen - Klinikum setzt auf Nachhaltigkeit

"Klimaschutz ist auch Gesundheitsschutz, aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir als Krankenhaus uns im Klimaschutz engagieren und unseren Beitrag leisten. Ich freue mich sehr, dass wir hier ein Team haben, dass diese Zertifizierung so erfolgreich vorangetrieben hat“, sagt Sven Axt, kaufmännischer Geschäftsführer am Klinikum Darmstadt.
Das Klinikum verbraucht jährlich etwa 37 Millionen Kilowattstunden Energie; fast die Hälfte davon, um die etwa 66.000 Quadratmeter Nutzfläche des Krankenhauses zu heizen. Und das obwohl das Hauptgebäude des Klinikums ein Neubau ist, der 2020 nach den aktuellen Dämmstandards fertiggestellt wurde.
Mit dem neuen Energiemanagementsystem verpflichtet sich das Klinikum, jedes Jahr energieeffizienter zu werden und den Energieverbrauch zu senken.
Damit das klappt, hat der Energiemanagementbeauftragte Andrey Hepting mit Andreas Behncke, Sascha Zeunert und Dr. Carsten Cuny ein vierköpfiges Team zusammengestellt, das auch die Auditorin vom TÜV Rheinland mit seiner Organisation, Arbeitsweise, Ansätzen zur Energieeinsparung und ersten Ergebnissen überzeugen konnte.
„Das Klinikum hat einen hohen Anspruch an die Energieeffizienz und setzt seit 2025 ausschließlich nach Eurovent zertifizierte Luftfilter in seinen raumlufttechnischen Anlagen ein. Hierbei werden Filter mit den höchstmöglichen Energieeffizienzklassen bis zu A+ verwendet, die sich durch hohe Standzeiten bei niedrigen Druckdifferenzen über die gesamte Laufzeit auszeichnen. So können wir in den Anlagen ein Maximum an Energie einsparen“, erklärt Andreas Behncke, zuständig für die Gewerke Heizung, Lüftung, Klima und Sanitär. „Durch den Einsatz energieeffizienter Technik und die Optimierung bestehender Anlagen“, ergänzt Sascha Zeunert, der im Team die elektrischen Gewerke vertritt, „konnte der Stromverbrauch nachhaltig reduziert werden. Die Maßnahmen leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und senken gleichzeitig die Betriebskosten. Dabei bleiben die Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung uneingeschränkt gewährleistet.“


















