03.09.2018 • News

Gesundheitsforscher Christoph Lippert wechselt an die Digital-Engineering-Fakultät der Universität Potsdam und des HPI

Gesundheitsforscher Christoph Lippert, bislang Leiter der Arbeitsgruppe "Statistical Genomics" am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, wechselt zum 1. September an die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät der Universität Potsdam (UP) und des Hasso-Plattner-Instituts (HPI).

Er hat den Ruf der größten und forschungsstärksten Universität des Landes Brandenburg angenommen und wird am Fachgebiet Digital Health als Spezialist für Machine Learning die Theorie des Maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz sowie deren Anwendung auf medizinische Daten erforschen.

"Christoph Lippert ist ein großer Gewinn für die Universität Potsdam", sagt Universitätspräsident Oliver Günther, Ph. D. "Mit unseren beiden neuen Fakultäten, der Digital Engineering Fakultät und der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, wollen wir an der Schnittstelle von Informatik und Medizin ganz neue Wege beschreiten, um so verstärkt Synergien zwischen den beiden Fachgebieten zu heben. Herr Kollege Lippert verkörpert diese Synergien und Kooperationspotenziale in idealer Weise."

"Machine Learning und Künstliche Intelligenz bieten aufregende Perspektiven für die Medizin der Zukunft. Mit Christoph Lippert gewinnen wir einen weiteren Experten, der die Forschung und Lehre in diesem wichtigen Forschungsbereich am HPI voranbringen wird", so der Dekan der gemeinsamen Fakultät von UP und HPI, Professor Christoph Meinel.

"Christoph Lippert ist ein international renommierter Wissenschaftler im Bereich Health Data Science, der am HPI Digital Health Center exzellente Rahmenbedingungen vorfinden wird, um mit neuesten Forschungsmethoden und modernster Technik die Personalisierte Medizin weiterzuentwickeln", so Professor Erwin Böttinger, Professor für Digital Health- Personalized Medicine und Leiter des HPI Digital Health Centers.

Lippert studierte von 2001 bis 2008 Bioinformatik in München und promovierte anschließend an den Max Planck Instituten für Intelligente Systeme und für Entwicklungsbiologie in Tübingen über genomassoziierte Studien. 2012 wechselte er in die USA und forschte dort zunächst bei Microsoft Research, später bei Human Longevity, Inc. 2017 kehrte Lippert nach Deutschland zurück und leitete beim Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin die Arbeitsgruppe "Statistical Genomics".

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