Innovationsprojekte mit dem Knappschaft Kliniken Award ausgezeichnet
Die Award-Jury und die Mitarbeitenden der Knappschaft Kliniken waren sich selten so einig: Alle Corona-Impfzentren im Verbund erhalten einen Sonderpreis für außergewöhnliches Engagement in der Pandemie.




Der Knappschaft Kliniken Award wurde erstmals in einer vierten Kategorie verliehen – eine Würdigung aller logistischen und persönlichen Herausforderungen, die Krankenhäuser in kürzester Zeit bewältigen mussten.
„Hier wurde Enormes geleistet, wovon die gesamte Gesellschaft profitieren konnte“, betont Bettina am Orde, Erste Hauptgeschäftsführerin der Knappschaft Kliniken GmbH.
Nach einer einjährigen Pause wegen der Corona-Pandemie hatten sich die Kliniken wieder auf die Suche nach den besten Innovationsprojekten in allen Bereichen gemacht. In der Kategorie Medizin siegte nach Votum von Jury und allen Mitarbeitenden des Verbundes ein neues Operationsverfahren im Klinikum Westfalen. Gesunde Lungensegmente färben sich durch Indocyaningrün grün, die kranken Segmente nicht. Diese werden dann minimalinvasiv und im onkologischen Sinne gewebeschonend entfernt. Dieses Verfahren bietet Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs – auch mit eingeschränkter Lungenfunktion – die Möglichkeit einer operativen Therapie und damit auch die Chance auf Heilung. Deutschlandweit wurde das Verfahren im Rahmen einer Lungenoperation zum ersten Mal in der zum Klinikum Westfalen gehörenden Klinik am Park in Lünen eingesetzt.
„Wir können stolz sein auf so viele gute Ideen. Daran sehen wir, dass sich in den vergangenen zwei Jahren nicht alles nur um Corona gedreht hat und unsere Kliniken trotzdem dynamisch und kreativ geblieben sind“, sagt Andreas Schlüter, Hauptgeschäftsführer der Knappschaft Kliniken GmbH.
In der Kategorie Patienten siegte das zukunftsorientierte Rückmeldemanagement aus dem Klinikum Vest. Seit November 2021 ist Erdal Öztürk dort Ansprechpartner für jede Art von Feedback aus dem Kreise der Patienten, aber auch für Besucher und Mitarbeitende. Dazu stehen sämtliche Kanäle offen – ob im persönlichen Gespräch, per Formular, Telefon, E-Mail oder Onlineportal. Ziel ist es, die Zufriedenheit in allen Bezugsgruppen zu verbessern.
Für mehr Flexibilität in der Berufs- und Lebensplanung setzt sich das Klinikum Westfalen ein. Aus der Pflegedirektion stammt die Idee zum Projekt „1/2 ganzes Jahr“, das nach Jurysitzung und Intranet-Voting in der Kategorie Mitarbeiter klar vorne lag. Pflegekräften ist es dadurch möglich, sechs Monate zu arbeiten und im Anschluss sechs Monate frei zu haben. Das Pilotprojekt wurde im Oktober 2020 für Mitarbeitende des Klinikums Westfalen gestartet, die maximal eine 50-Prozent-Stelle haben. Sie können in den ersten sechs Kalendermonaten ihren Arbeitsumfang bei gleichem Gehalt verdoppeln. Im Anschluss erhalten sie für die Dauer von weiteren sechs Monaten Freizeit.
Die Knappschaft Kliniken GmbH steuert die sieben Krankenhausverbünde, an denen die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) zu mindestens 50 Prozent beteiligt ist. Im Verbund aller Knappschaftskliniken werden jährlich fast 680.000 Patientinnen und Patienten versorgt. Dadurch entsteht ein Jahresumsatz von 1,2 Milliarden Euro.
Als Tochtergesellschaft der DRV KBS ist die Knappschaft Kliniken GmbH Teil eines einzigartigen Verbundsystems. Zu diesem gehören neben der Minijob-Zentrale auch die Rentenversicherung, die Renten-Zusatzversicherung, die Kranken- und Pflegeversicherung KNAPPSCHAFT, ein eigenes medizinisches Kompetenznetz und die Seemannskasse.
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