Marienhaus-Gruppe richtet Akutsparte neu aus
Die Marienhaus-Gruppe überführt ihre Kliniken und weiteren Bereiche der Akutsparte bis Jahresende in operativ eigenständige Gesellschaften und ordnet sie jeweils einer von drei neu gebildeten Regionen zu.

Jede Klinikgesellschaft wird künftig von einem Regionalgeschäftsführer und einem Klinikgeschäftsführer geleitet. Zu den Klinikgeschäftsführern sind die bisherigen kaufmännischen Direktoren der einzelnen Standorte bestellt worden. Die Regionalgeschäftsführer verantworten zusätzlich strategisch jeweils eine Region. Bisher waren nahezu alle Einrichtungen der Akutsparte in der Marienhaus Kliniken GmbH gesellschaftsrechtlich gebündelt.
Die aktuellen gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen sieht Marienhaus als Anlass und Chance zugleich, Bewährtes zu erhalten und zu stärken, gleichzeitig aber notwendige Weiterentwicklungen konsequent umzusetzen. Deswegen hat der freigemeinnützige Klinikträger bereits vieles umgesetzt, was politisch gefordert wird: Strukturen an einzelnen Standorten angepasst, Kooperationen ausgebaut und Versorgung neu gedacht. Mit der Anpassung der Organisationsstruktur in der Sparte Akutversorgung geht Marienhaus nun den nächsten konsequenten Schritt.
„Mit dieser Neuausrichtung verfolgen wir das Ziel, auch künftig eine sichere und verlässliche wohnortnahe Versorgung zu gewährleisten und gleichzeitig die notwendige regionale Flexibilität zu stärken. Individuelle Anforderungen können besser berücksichtigt und Entwicklungen gezielter vorangetrieben werden“, sagt Sebastian Spottke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Marienhaus GmbH. „Denn unser Anspruch bleibt auch in diesen, politisch herausfordernden, Zeiten unverändert: Wir wollen, dass gute Versorgung auch morgen noch möglich ist. Dafür braucht es eine moderne, flexible und zukunftsgerichtete Akutsparte, die beides vereint: Gemeinsame Stärken dort zu nutzen, wo es sinnvoll ist, und Flexibilität vor Ort ermöglichen, die benötigt wird.“
Mit der Umsetzung der neuen Organisationsstruktur und der damit verbundenen Gründung der drei Regionen der Akutsparte werden Anke Klauck (Region Hochwald-Saar), Christian Link (Region Mitte/Süd) und Thorsten Kopp (Region RLP Nord/ NRW) als Regionalgeschäftsführer Verantwortung für die jeweilige Region übernehmen.
„Krankenhäuser stehen vor der Aufgabe, die Krankenhausreform umzusetzen, Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln und in Spezialisierung zu investieren. All das erfordert neben verlässlichen Rahmenbedingungen vor allem eines: unternehmerische Gestaltungsfreiheiten für eine flexible und effiziente Organisation für die Kliniken vor Ort“, erklärt Sebastian Spottke. „Mit der Umsetzung der neuen gesellschaftlichen Organisationstruktur ermöglichen wir unseren Standorten der Akutsparte genau diese Flexibilität in den Regionen, in denen wir tätig sind. Um auch in Zukunft, den bereits eingeschlagenen Weg zum Regionenversorger erfolgreich weiterzugehen.“
Im Zuge der organisatorischen Weiterentwicklung werden darüber hinaus, analog zum bereits abgeschlossenen Prozess in der Sparte Altenhilfe, die Namen der Marienhaus Kliniken weitgehend in eine einheitliche Grundstruktur, aus Unternehmensnamen, Schutzpatron und Ortsangabe, überführt. Bei Standorten an denen dies bisher noch nicht gegeben war, kommt es zu geringfügigen Veränderungen in der Namensgebung, um das gruppeneinheitliche Bild nach außen weiter zu stärken.
Im Rahmen der Veränderungen zur Akutversorgung werden sich auch strukturelle Veränderungen für die geriatrischen Rehabilitationskliniken der Marienhaus-Gruppe ergeben. Diese werden künftig unter dem Dach der neu gegründeten Marienhaus Reha GmbH gebündelt. Dort werden die Rehabilitationskliniken des Unternehmens an den Standorten Burgbrohl, Hermeskeil und Mainz zusammengeführt. Mit der Gründung der Gesellschaft werden Christian Link und Claudia Häfner als Geschäftsführer berufen.
Mit der Weiterentwicklung der Akutsparte stärkt Marienhaus die Verantwortung dort, wo Versorgung stattfindet: in den Regionen. Mit mehr unternehmerischer Gestaltungsfreiheit können die einzelnen Einrichtungen künftig noch flexibler auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen vor Ort reagieren und regionale Versorgungsstrukturen aktiv weiterentwickeln. Als christliches Gesundheitsunternehmen verbindet Marienhaus dabei die Stärke eines leistungsfähigen Verbunds mit der Nähe und Verantwortung der einzelnen Einrichtungen in den Regionen. Dies alles mit dem Anspruch, Gesundheitsversorgung zukunftsfähig zu gestalten.












