Meiko nutzt neue Kommunikationswege zwischen Mensch und Maschine mit M-Connect


Mit einem Umsatzplus von knapp acht Prozent schloss der Offenburger Spültechnik Spezialist Meiko das Geschäftsjahr 2015 ab. Das erfreuliche Ergebnis in einem Markt, der sich zumindest für die „starken“ Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz im Bereich der Spültechnik als gesättigt darstellt, sieht das Unternehmen als Bestätigung seiner Strategie: Die Exportquote liegt bei 60 Prozent. „Wie den gesamten Maschinenbau ist natürlich auch Meiko vom Export angetrieben. Der zweite große Motor für künftige Veränderungen ist jedoch die Digitalisierung“, ist sich Meiko Geschäftsführer Dr.-Ing Stefan Scheringer sicher.
Wie das Unternehmen erklärt, stellt man sich dieser Herausforderung in vielfältiger Weise: Bereits heute kommuniziert die Spültechnik von Meiko mit den Menschen, die sie bedienen. Dank Green-Eye-Technologie in der jüngsten Generation der Bandmaschinen, der Mi-Q, sagt die Maschine, wie man sie am günstigsten bestückt, damit sie am wirtschaftlichsten betrieben wird. „Der nächste Schritt wird sein, dass unsere Maschinen mit jenen Menschen kommunizieren, die sie betreiben bzw. die dafür Sorge tragen, dass vom Heizungskeller bis in den Spülbereich oder den Pflegearbeitsraum alles störungsfrei und optimal läuft“, erläutert Stefan Scheringer. Bereits im September dieses Jahres wird Meiko mit M-Connect ihren Kunden eine App zur Verfügung stellen, mit der sie Zugriff auf alle aktuellen Projekt- und Maschinendaten wie Maschinendokumente, Servicehistorie, Ersatzteillisten etc. haben. Jede Maschine wird mit einem QR-Code ausgestattet, der mit Smartphone oder Tablet eingescannt werden kann. Dazu Stefan Scheringer: „Mit einer App betritt der Kunde dann seine ganz eigene Meiko-Maschinen-Welt. Ihm entstehen keine Kosten, aber sehr viele Vorteile: Der Aufwand bei der Verwaltung von Meiko-Technologie wird deutlich reduziert, der Zugriff auf die Daten ist standortunabhängig, zu jeder Zeit möglich und bildet alle im Einsatz befindlichen Geräte in einer Übersicht ab. Mit Tutorials und Handlungsempfehlungen geben wir zielgerichtete Möglichkeiten zur Fehlerdiagnose und öffnen ihnen die Türen zu unserem Wissen.
Für Stefan Scheringer ist diese Applikation die logische Fortsetzung bereits vorhandener Lösungen, für die Meiko als ausgesprochen kundennahes Unternehmen steht: „Wir bieten mit unseren Maschinen schon lange einen Remote-Service, die Möglichkeit, die Wirtschaftlichkeit unserer Geräte auf Knopfdruck auszuwerten oder ein elektronisches Betriebsbuch zu führen. Für uns ist der Erfolg der Meiko maßgeblich davon abhängig, dass wir es immer wieder schaffen, die Bedürfnisse des Marktes exakt wahrzunehmen. Und dieser signalisiert uns nun einmal, dass nicht Lieferanten, sondern echte Lösungsanbieter und Partner gefragt sind!“
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